Rasch ins Gespräch kommen
Die Erwartungen der rheinland-pfälzischen Krankenhäuser an den Ministerpräsidenten Gordon Schnieder und den Gesundheitsminister Clemens Hoch nach ihrem Regierungsantritt sind hoch.

Der Vorstandsvorsitzende der KGRP Frank Lambert gratulierte gemeinsam mit seinen beiden Stellvertreten, Landrat Hans-Ulrich Ihlenfed und Vorstand Dr. Hartmut Münzel Ministerpräsident Gordon Schnieder zu seiner Wahl zum neuen Regierungschef in Rheinland-Pfalz und Gesundheitsminister Clemens Hoch zur Fortführung seines Amts als Gesundheitsminister des Landes. Sie nutzten es, um auch Forderungen an die künftige Regierungsarbeit zu formulieren.
„Im Regierungsprogramm der neuen CDU-SPD-Landesregierung sehen wir wichtige Signale für die Zukunft der Krankenhausversorgung im Land. Insbesondere die angekündigten Maßnahmen zur Sicherung der flächendeckenden Versorgung werden von uns positiv bewertet. Die politischen Zielsetzungen gehen in die richtige Richtung“ so die Vorstandsspitze der KGRP in ihrem Schreiben an den Ministerpräsidenten. Entscheidend werde jedoch sein, wie schnell und verbindlich diese Vorhaben umgesetzt werden. Der angekündigten Prüfung einer langfristigen Verbesserung der Investitionsfinanzierung, der Reduzierung der Eigenbeteiligung der Träger an der Finanzierung von Investitionsmaßnahmen sowie einer weiteren Stärkung der pauschalen Investitionsmittel müssten schnell Taten folgen.
„Dazu und zu weiteren aktuell für die Krankenhäuser wichtigen Themen, wie die gravierenden Auswirkungen der von der Bundesregierung geplanten Kürzungen durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz und der geplanten Reform der Notfallversorgung, ist es uns wichtig, sehr kurzfristig mit dem Ministerpräsidenten in Kontakt zu treten und persönlich über die Auswirkungen für die rheinland-pfälzischen Krankenhäuser zu sprechen“, betonte die KGRP-Vorstandsspitze.
Die KGRP freue sich auf einen konstruktiven und offenen Dialog mit dem Ministerpräsidenten und dem Gesundheitsminister und stehe bereit, ihre Expertise bei der Umsetzung der Krankenhausreform einzubringen, um gemeinsam tragfähige Lösungen für eine leistungsfähige und zukunftssichere Krankenhausversorgung zum Wohle der Patientinnen und Patienten sowie der Krankenhauslandschaft in Rheinland-Pfalz zu entwickeln.










