08.01.2026 • News

Vivantes-Mitarbeitende zeigen Haltung mit Tattoo-Aktion

Am kommenden Dienstag lassen sich Mitarbeitende an allen acht Klinik-Standorten von Vivantes das offizielle Organspende-Tattoo stechen.

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© Junge Helden

Sie dokumentieren damit ihre Bereitschaft zur Organspende und zeigen Solidarität mit den rund 10.000 Menschen, die aktuell in Deutschland auf die lebensrettende Transplantation eines Organs warten. Sechs Berliner Tattoo-Studios unterstützen die Aktion, indem die Tattoo-Artists einen Tag lang unentgeltlich arbeiten.  

Zum Foto- und Interviewtermin sind Pressevertreter*innen herzlich eingeladen.

Interviewpartner*innen: Mitarbeitende und Transplantationsbeauftragte
Zeit: Dienstag, 13. Januar, 10:00 Uhr (Pressetermin)
Ort: Vivantes Klinikum im Friedrichshain, Landsberger Allee 49, 10249 Berlin-Friedrichshain Konferenzraum Haus 15, Erdgeschoss, Raum 15.0.027

Aufklärung zur Organspende

An allen acht Klinik-Standorten von Vivantes stellen sich am Dienstag Tattoo-Artists aus Berlin ehrenamtlich zur Verfügung, um Mitarbeitenden kostenlos und freiwillig unter maximal hygienischen Bedingungen das offizielle Organspende-Tattoo zu stechen. Begleitet wird die Aktion von Ärzt*innen, die als Transplantationsbeauftragte umfassend zum Thema Organspende beraten und informieren.

Eine Entscheidung fürs Leben

Das Organspende-Tattoo ersetzt nicht den Organspendeausweis bzw. den Eintrag ins Organspende Register. Es soll vielmehr als sichtbare Demonstration zum Gespräch anregen. Entscheidend ist immer der im Organspendeausweis oder im Organspende Register dokumentierte Wille der betroffenen Person begleitet durch das ärztliche Gespräch mit den Angehörigen. Mit der Tattoo-Aktion setzen sich die Klinik-Mitarbeitenden für das Thema Organspende ein und machen anderen Menschen Mut, sich mit dieser Entscheidung auseinanderzusetzen.

Dr. Kati Jordan, Transplantationsbeauftragte von Vivantes: „Grundsätzlich kann fast jede Person als Spenderin oder Spender in Frage kommen. Für mich ist der Gedanke tröstlich: Wenn ich sterbe, könnten meine Organe vielleicht noch anderen das Leben retten. Wir müssen offen und stolz über das Thema Organspende sprechen, damit es Teil unseres Verständnisses von Mitmenschlichkeit wird.“

Anbieter

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Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH

Aroser Allee 72-76
13407 Berlin
Deutschland

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