27.07.2011 • News

Wilhelm Sander-Stiftung fördert Forschergruppe von Ludwig Institute für Krebsforschung

Wilhelm Sander-Stiftung fördert Forschergruppe von Ludwig Institute für Krebsforschung. Die Wilhelm Sander-Stiftung fördert mit über 200.000 € ein Forschungsprojekt zur Verbesserung der Behandlung von Krebspatienten durch die Immuntherapie, bei der Immunzellen, sog. T-Zellen, einen wirksamen Schutz gegen Tumorzellen aufbauen.

Eine Arbeitsgruppe am Ludwig Institute für Krebsforschung und an der Universität Lausanne, Schweiz, untersucht hierbei die Gründe, warum menschliche Immunzellen gegen Krebs weniger stark wirksam sind als gegen Viruskrankheiten, wo das Immunsystem effizient gegen Infektionskrankheiten schützen kann. Ziel des Projektes ist es, die genauen molekularen Vorgänge zu identifizieren, welche für eine hohe Effizienz der T-Zell-Aktivität entscheidend sind. Weltweit gibt es etwa ein Dutzend Forschungsgruppen, welche sich ähnliche Ziele gesetzt haben. Seit Gründung der Wilhelm Sander-Stiftung, hervorgegangen aus dem Nachlass des gleichnamigen Unternehmers, 1973 verstorben, wurden über 160 Mio. € für die medizinische Forschung, insbesondere für Projekte im Rahmen der Krebsbekämpfung, in Deutschland und der Schweiz bewilligt.

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