Zarte Klänge mit der Veeh-Harfe in der Tagesklinik für Frauen
Neues musiktherapeutisches Angebot mit der Veeh-Harfe im Wahrendorff Klinikum


„Musik schafft Zugang zu Emotionen, ermöglicht deren Ausdruck, bringt Menschen mit Lebensfreude und miteinander in Kontakt. Und Psychotherapie benötigt zwingend Zugangswege ins Erleben jenseits der Sprache“, ist Dr. Anja Wilkening, Oberärztin der Tagesklinik für Frauen am Wahrendorff Klinikum, fest überzeugt und freut sich sehr über ein neues therapeutisches Musikangebot mit der Veeh-Harfe in Kooperation mit der Musikschule-Ostkreis-Hannover.
Mit der von Hermann Veeh entwickelten Veeh-Harfe steht ein Instrument zur Verfügung, welches sich innerhalb kurzer Zeit des Übens auch ohne Notenkenntnisse spielen lässt. „Der Klang der Veeh-Harfe ist zart und vermittelt im Gegensatz zu den bereits im Klinikum genutzten Trommeln die leisen Töne, nimmt eher behutsam Kontakt zum Musizierenden und Zuhörenden auf. Innerhalb einer Gruppe können gemeinsam Klänge und Melodien erzeugt werden“, beschreibt Dr. Anja Wilkening das neue Angebot. Im Wert von 8.000 € hat das Klinikum acht Harfen mit Zubehör und Notenmaterial angeschafft.
Das therapeutische Wahlangebot wird in der Tagesklinik für Frauen sehr gut angenommen. In den ersten Monaten werden die Gruppen durch Gabriele Hunold, staatlich geprüfte Instrumentalpädagogin, von der Musikschule-Ostkreis-Hannover angeleitet. Die Veeh-Harfe vermittelt Spielfreude und Genuss und stärkt durch den schnellen Erfolg gleichzeitig das Selbstwerterleben. „Gleichzeitig fördert das Spiel auf dem Instrument die Konzentration und Koordination, regt zum gemeinsamen Singen an und macht einfach Spaß“, ist Gabriele Hunold begeistert mit den Frauen in der Tagesklinik bei der Sache. Zugleich schult sie ein Therapeuten-Team aus der Tagesklinik, so dass das Gruppenangebot zukünftig auch ohne ihre Unterstützung und auch in weiteren Bereichen des Klinikums angeboten werden kann.
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