


Eine neue Immuntherapie koppelt Immunzellen direkt an Tumorzellen. Damit können die Immunzellen die Krebszellen gezielt vernichten, was die Überlebenszeit der Patienten mit Melanom des Auges verbessern kann.



Glioblastome sind bösartige Gehirntumore mit bedrückender Prognose. Die mittlere Überlebenszeit der betroffenen Patienten beträgt bei einer optimalen Standard-Therapie zwölf bis 18 Monate.


Eine neuartige Kombination von vier Medikamenten hat die Prognose von Patient*innen mit einem Hochrisiko-Myelom, einer bösartigen Erkrankung des Knochenmarks, verbessert.

Ermutigende Ergebnisse einer großen internationalen Studie unter Heidelberger Federführung sind aktuell im Fachjournal „Lancet“ erschienen.

Priv.-Doz. Dr. Oliver Zivanovic war elf Jahre am renommierten Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York tätig.

Herzspezialisten aus dem Herz- und Diabeteszentrum NRW haben erstmals weltweit in einer monozentrischen, offenen Studie nachgewiesen, dass Patient*innen, die unter schwerster Herzschwäche in Verbindung mit symptomatischem Vorhofflimmern leiden, von einer Katheterablation in Kombination mit einer leitliniengerechten medikamentösen Therapie stärker profitieren als von einer alleinigen medikamentösen Therapie.






Die Ergebnisse aus einer Phase-3-Studie unter Leitung von Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt, Universitätsklinikum Heidelberg und Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), wurden aktuell in Lancet Haematology veröffentlicht.

Aktuelle Studie zeigt: HLA-Typisierung mit Matching für DR bei Eurotransplant-Senior Patienten führt zu einer Verlängerung des Patienten- und Transplantatüberlebens.


Die Mitralinsuffizienz ist eine Erkrankung des Herzens, bei der die Klappe zwischen linker Hauptkammer und Vorkammer, die Mitralklappe, nicht vollständig schließt. In der Auswurfphase strömt daher jedes Mal sauerstoffgesättigtes Blut zurück in die Vorkammer.

Dr. Milena Pertz erhält Andreas Zimprich-Preis für ihre Doktorarbeit.


Wie wahrscheinlich ist es, sich in einem Innenraum über Aerosole mit dem Coronavirus zu infizieren? Algorithmus ermöglicht die individuelle Abschätzung unter unterschiedlichen Schutzszenarien.

Am Paul Scherrer Institut PSI wurde ein an Lungenkrebs erkrankte 60-jährige Patientin mit Protonen, also positiv geladenen Teilchen, bestrahlt. Es ist das erste Mal in der Schweiz, dass diese Art der Bestrahlung zur Krebsbehandlung an der Lunge eingesetzt wird.

Herzwochen: Herzinfarkte erhöhen die Gefahr einer Herzinsuffizienz mit gravierenden Folgen für die Betroffenen – das muss aber nicht sein. Herzspezialisten erläutern vermeidbare Fehler und Hilfsangebote für Infarktpatienten.

Patientinnen mit sogenanntem fortgeschrittenem HER2-positiven Brustkrebs bekommen sehr häufig Tochtergeschwulste im Gehirn. Dann sind ihre Chancen auf jahrelanges Überleben sehr gering, denn die bisherigen Therapien – Operation und Bestrahlung – helfen nur kurzzeitig.




MHH-Molekularmediziner Prof. Dr. Dr. Schambach möchte mit genetisch veränderten Natürlichen Killerzellen neue Therapiemöglichkeiten gegen drei besonders bösartige Krebserkrankungen finden.

Eine umfassende Analyse von Brustkrebsmetastasen vergleicht verschiedene Methoden und ermöglicht neue Einblicke in die Biologie der Tumoren.



Die Neurochirurgische Universitätsklinik Heidelberg startet ein Projekt zu Kombinationstherapie bei nachgewachsenem Glioblastom: Können die zielgenaue Erhitzung über eine Lasersonde und Medikamententests an Minitumoren dazu beitragen, weiteres Tumorwachstum zu verlangsamen?


Eine internationale Studie zeigt Risiken beim Einsatz hoher Dosen.



Krebs wird durch Mutationen verursacht, aber nicht alle Mutationen haben die gleichen Auswirkungen.

Die Deutsche Krebshilfe fördert eine neurochirurgische Studie zum Glioblastom unter Federführung des Universitätsklinikums Bonn (UKB).

Die MHH sucht für eine multizentrische Studie zur Kombinationstherapie zweier bislang einzeln eingesetzter Medikamente gegen akute myeloische Leukämie (AML) Probandinnen und Probanden, bei denen eine IDH1-Genveränderung vorliegt.


Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 13.000 Menschen an Leukämien, von denen trotz intensiver Chemotherapien bis zur Hälfte an der Krankheit versterben. Hinzu kommt, dass die Therapien starke Nebenwirkungen haben und insbesondere die Neubildung gesunder Blutzellen hemmen.

Dr. Thomas Ettrich aus der Klinik für Innere Medizin I des UKU erhält den Wissenschaftspreis der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO) für die NEONAX-Studie.

Molekulare Tumorboards bieten Zugang zu umfassenden Daten und Studien.

Eine gezielte Therapie des basalen Brustkarzinoms könnte demnächst dank YAP-Inhibitoren möglich sein.

Das Multiple Myelom (MM) ist die zweithäufigste Blutkrebserkrankung. Der Krebs befällt die Plasmazellen im Blutkreislauf.