
Digitale Patienten-Zwillinge für bessere Diagnosen und Therapien
Einen Digitalen Zwilling von einer Maschine zu erstellen, ist schon sehr komplex. Wie schwierig muss es da erst sein, einen menschlichen Organismus digital nachzubauen?

Einen Digitalen Zwilling von einer Maschine zu erstellen, ist schon sehr komplex. Wie schwierig muss es da erst sein, einen menschlichen Organismus digital nachzubauen?

Forschende der Universität Heidelberg, des HITS, des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Galway, Irland, haben erstmals die gesundheitliche Entwicklung von Säuglingen für deren gesamten Stoffwechsel simuliert.

Der Jenaer Biophotonik-Forscher Prof. Jürgen Popp, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) und Direktor des Instituts für Physikalische Chemie der Universität Jena, ist in San Francisco mit dem SPIE Biophotonics Technology Innovator Award 2026 ausgezeichnet worden.

An einem digitalen Modell soll künftig das häufige Nahtversagen nach Bauchoperationen besser erforscht werden – dem Trend folgend ohne Tierversuche. Masterstudierende am Campus Minden der FH Bielefeld wollen zusammen mit einem Viszeralchirurgen anhand der Finite-Elemente-Methode ein Simulationsmodell erarbeiten.

Ein Forschungsteam aus dem Fachbereich Informatik der Universität Hamburg war im Forschungsrahmenprogramm „Horizont Europa“ erfolgreich und koordiniert seit Anfang 2024 ein internationales Konsortium für die Entwicklung einer föderierten Gesundheitsdateninfrastruktur.

Mathematiker der Uni Magdeburg entwickeln digitalen Zwilling für die individuelle Planung von Chemotherapien.

Fraunhofer-Institute stellen einen ersten Prototypen für einen digitalen Patienten-Zwilling vor.


Gesundheitsdaten sind besonders sensibel und müssen gleichzeitig einfach und sicher nutzbar sein.

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) erhält gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 2,3 Millionen Euro Forschungsförderung.

Gemeinsam mit sechs weiteren Fraunhofer-Instituten entwickelte das Fraunhofer IGD den digitalen Zwilling. Er unterstützt Medizinerinnen und Mediziner dabei, die bestmögliche und kosteneffizienteste Behandlung zu definieren. Neben der Auswahl einer optimalen Therapie reduziert die Lösung zudem Behandlungszeit und -kosten.

Im Projekt RNAuto entwickelten sieben Fraunhofer-Institute eine automatisierte Anlage für die schnelle, flexible und kosteneffiziente Herstellung von mRNA.

Healthtech TCC vereinbart exklusive strategische Partnerschaft mit Fraunhofer IGD.

Wie können Roboter und Menschen in Zukunft bestmöglich im OP zusammenarbeiten? Das haben Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des TUM Klinikums im Forschungsprojekt ForNeRo untersucht.

Anlässlich des diesjährigen Welt-Sepsis-Tages, der jährlich am 13. September begangen wird, möchte die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) die Öffentlichkeit für die lebensbedrohlichen Gefahren der Sepsis sensibilisieren.

Neue Therapien erfordern flexible und sichere Zulassungsbedingungen.

Gesundheitsdaten, die in diversen Anwendungen verteilt liegen, in einem medizinischen digitalen Zwilling vereinen: So könnten Ärzt*innen mit dem künftigen Mobilfunkstandard 6G die Patientenversorgung verbessern.

Neue Perspektiven für die Gesundheitswirtschaft: Das im Projekt MED²ICIN entwickelte System zur Entscheidungsunterstützung soll schnellere Behandlungserfolge bringen.

Roboter und KI werden immer wichtiger – in der Industrie, bei Dienstleistungen, in der Medizin und im privaten Umfeld.

Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben ein System entwickelt, mit dem Patienten schon kurz nach einem Schlaganfall wieder lernen können, von Lähmungen betroffene Arme und Hände zu bewegen.

Erstmals zeigt Assistenzroboter GARMI, dass er verschiedene Fähigkeiten direkt miteinander verbinden und Personen im Alltag über den ganzen Tag hinweg unterstützen kann.

Die Europäische Union fördert das Projekt Virtual Brain Twin in den nächsten vier Jahren mit rund 10 Millionen Euro. Die Universität Bonn ist beteiligt.

Fraunhofer-Institute entwickeln per BIM autonom gesteuerte Desinfektionsroboter.

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und Siemens Healthineers werden in der Präventionsmedizin enger zusammenarbeiten. Im Rahmen eines Kooperationsvertrages entwickeln sie innovative Maßnahmen zur Vermeidung von Krankheiten und zur Förderung von Gesundheit.

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen bietet die Chance auf eine bessere Versorgung der Patienten.

Ein Bildgebungsverfahren von Freiburger Forschern liefert Erkenntnisse zu Herzrhythmusstörungen, die den plötzlichen Herztod auslösen können.

Die Herzklappenrekonstruktion ist eine hochkomplexe Operation, die eine große Expertise der Chirurgen erfordert.

Mit Investitionen von rund 570 Mio. Euro will der der Landkreis Böblingen mit den Kreiskliniken Böblingen seine Patientenversorgung fit für die Zukunft machen. Eine neue Klinik soll die zwei bisher getrennten Häuser in Sindelfingen und Böblingen unter einem Dach vereinen und Synergien schaffen.

Wie lassen sich Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems entdecken, bevor Symptome auftreten? Forschende der TU Graz haben einen Weg gefunden, ihnen frühzeitig auf die Schliche zu kommen.

Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) in Kooperation mit dem Cyber Security Cluster erhält eine Förderung von bis zu 17,5 Millionen Euro für das innovative und in Deutschland einzigartige Digitalisierungs-Projekt "Innovative Secure Medical Campus UKB"".

PD Dr. med. Alexander Meyer, in Ausbildung zum Facharzt für Herzchirurgie und Chief Medical Information Officer (CMIO) am Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB), wurde zum W2-Professor für „Clinical Applications of AI and Data Science“ an der Charité – Universitätsmedizin Berlin berufen.

Der digitale Wandel in der Medizin hängt von der zuverlässigen Verarbeitung und Verknüpfung medizinischer Arbeitsabläufe ab. Große Sprachmodelle (Large Language Models – LLMs) tragen wesentlich zur besseren Strukturierung, Kategorisierung und Interpretation von medizinischen Informationen bei.

Das Multiple-Sklerose-Zentrum der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden startet am Welt-Multiple-Sklerose-Tag, eine Evaluierungsstudie für ein neues Verfahren zur Diagnostik und Verlaufskontrolle der neurodegenerativen Erkrankung.

Ein Ansatz, der Ärztinnen und Ärzten einen völlig neuen Blick auf Hautkrankheiten ermöglicht – mit diesem Ziel ist 2016 das Projekt Innoderm unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) gestartet. Entstanden ist ein eine neue Bildgebungsmethode, die Gewebe deutlich tiefer unter der Hautoberfläche untersuchen kann, als konkurrierende Verfahren. Jetzt wurde das Projekt mit dem ECS Innovation Award der Europäischen Kommission ausgezeichnet.

Eine innovative Kombination aus Gewebesimulation, einem Autorenwerkzeug zur Erstellung eigener Lerninhalte und speziellen Haptikarmen soll dies möglich machen.

Zu welchen Veränderungen im zentralen Nervensystem kommt es bei neurodegenerativen Erkrankungen in einer betroffenen Hirnregion?

Der Tag der Intensivmedizin, den die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) und der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten (BDA) ins Leben gerufen haben, hat auch in diesem Jahr ein Schlaglicht auf die Intensivmedizin geworfen.

Die Charité - Universitätsmedizin Berlin und das Deutsche Herzzentrum Berlin bündeln im Deutschen Herzzentrum der Charité ihre herzmedizinischen Kompetenzen.

Prof. Björn Eskofier ist ab 1. Oktober Leiter des neuen Instituts für Künstliche Intelligenz in der Medizin, das die KI-Aktivitäten am LMU Klinikum bündeln wird.

Wenn Lungenkrebs entsteht, verursacht er meist keine Symptome und wird daher häufig erst spät erkannt.

Im Rahmen ihrer strategischen Förderinitiative zur Künstlichen Intelligenz (KI) richtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) acht neue Forschungsgruppen ein. Eine davon kommt nach Bremen: die Forschungsgruppe „Lifespan AI: Von Längsschnittdaten zur lebensüberspannenden Inferenz im Gesundheitsbereich“ mit Sprecherin Professorin Tanja Schultz von der Universität Bremen und Co-Sprecher Professor Marvin N. Wright vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS.

Immer jüngere Patienten benötigen einen künstlichen Hüft- oder Kniegelenkersatz. Da sie körperlich aktiver sind als ältere Menschen, steigt das Risiko für einen erneuten Eingriff.

Der Desinfektionsroboter Balto – benannt nach einem Schlittenhund, der vor hundert Jahren dringend benötigte Impfseren in ein schwer erreichbares Gebiet Alaskas brachte – kann Türklinken und Co. effizient desinfizieren.

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen und das Universitätsklinikum Würzburg haben gemeinsam mit elf weiteren internationalen Partnern ein automatisiertes System zur Herstellung genetisch veränderter Immunzellen entwickelt.
