
Davor Solter und Azim Surani werden mit dem Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2026 ausgezeichnet
Die Preisträger öffneten mit der Entdeckung der genomischen Prägung das Tor zur Epigenetik.

Die Preisträger öffneten mit der Entdeckung der genomischen Prägung das Tor zur Epigenetik.

Daten in Gruppen aufzuteilen, ohne dass sich dabei ungewollte Cluster mit ähnlichen Elementen bilden, ist etwa für die Auswertung medizinischer Daten von großer Bedeutung.

Ein Konsortium unter Führung des Universitätsklinikums Erlangen und der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat im Projekt RACOON FADEN erstmals systematisch MRT-Aufnahmen der Gebärmutter im gesunden und im kranken Zustand durchgeführt und analysiert.

Das Hamburger Albertinen Krankenhaus gratuliert Prof. Dr. Rüdiger Klapdor, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, zur Auszeichnung mit dem renommierten Kurt-Semm-Preis der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Endoskopie.

Die vorsorgliche Eileiterentfernung kann Krebsfälle und Gesundheitskosten deutlich reduzieren.

Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) überprüft die Krebszentren am Klinikum Bielefeld-Mitte regelmäßig. Das Gynäkologische Krebszentrum und das Kopf-Hals-Tumorzentrum wurden als erste Zentren nun erneut mit Bestnoten ausgezeichnet und sind wichtige Teile des großen Onkologischen Zentrums.

Die Endometriose-Sprechstunde der Universitätsmedizin Halle bietet den Betroffenen eine Perspektive.

Universitätsklinikum Bonn fixiert roboter-assistiert den Gebärmutterhals mit körpereigener Sehne.

Rund 10 bis 15 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter sind von Endometriose betroffen. Die chronisch-entzündliche, bisher unheilbare gynäkologische Erkrankung, die oft erst spät diagnostiziert wird, ist äußerst komplex, der Leidensdruck der Patientinnen enorm.

Das Beckenbodenzentrum der GFO Kliniken Troisdorf erhielt am 20. Mai 2024 die Re-Zertifizierung als Schwerpunkt Beckenboden und Kontinenz. Diese gilt sowohl für das St. Johannes Krankenhaus in Sieglar als auch für das St. Josef Hospital in Troisdorf.

Der Spezialist für Krebserkrankungen bei Frauen übernimmt die Jenaer Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Fortpflanzungsmedizin.

Vor einem Jahr (Mai 2023) wurde in der München Klinik (MüK) Schwabing erstmals ein Kind noch im Mutterbauch mit einer neuen, schonenden Hybridtechnik operiert, die bislang weltweit von wenigen spezialisierten Zentren durchgeführt wird.

Übelkeit nach Operationen wird als sehr belastend empfunden und kann die postoperative Erholung verzögern.

In einer multizentrischen Studie mit mehr als 300 Teilnehmerinnen konnte ein Forschungsteam des Universitätsklinikums zeigen, dass der Wirkstoff PETN das Risiko für Frühgeburten und Bluthochdruck in der Schwangerschaft senkt.

Mitte August 2023 sind in der Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) verbundene Zwillinge auf die Welt gekommen.

Der Kaiserschnitt ist eine der am häufigsten durchgeführten und zugleich eine der schmerzhaftesten Operationen.

Umbauvorgänge in zentralen Lern- und Gedächtniszentren im menschlichen Gehirn finden im Einklang mit periodischen Schwankungen der Sexualhormone statt.

Prof. Dr. Markus Wallwiener hat zum 1. Oktober 2023 seine Berufung als neuer Professor für Gynäkologie an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) angetreten.

Mit steigenden Temperaturen nimmt auch die Zahl der späten Frühgeburten zu: Eine Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat gezeigt, dass Temperaturen über 35 Grad Celsius das Risiko einer Frühgeburt um bis zu 45 Prozent steigern können. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler*innen jetzt in der Zeitschrift eBioMedicine veröffentlicht.

Professor Dr. Amadeus Hornemann, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am DGD Krankenhaus Sachsenhausen in Frankfurt und Ärztlicher Direktor der Klinik, hat den diesjährigen Kurt-Semm-Preis gewonnen.

„Ich bestimme meine Blase und nicht umgekehrt!“ Diesen Leitspruch seiner Patientinnen möchte Dr. med. Andrzej Kuszka als Spezialist für Beckenbodenoperationen wieder zur Realität werden lassen.

Eine Auswertung der üblichen Geräusche auf der Neugeborenen-Intensivstation ergab, dass die Inkubatoren zwar einige Geräusche dämpfen, aber auch einen dröhnenden Effekt bei niedrigen Frequenzen verursachen.

Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs treten vor allem bei Frauen zwischen 25 und 35 Jahren auf. Hauptrisikofaktor für die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs ist das Humane Papillomvirus (HPV). Ein operativer Eingriff ist die Behandlung erster Wahl.

Frauen mit abgeschlossener Familienplanung können sich bei geplantem Unterleibseingriff die Eileiter vorbeugend entfernen lassen. Die hormonproduzierenden Eierstöcke bleiben dabei erhalten.

Ein MHH-Forschungsteam untersucht Mechanismen zur Entstehung der Präeklampsie. Dadurch könnte ein neuer Therapieansatz für die Erkrankung gefunden werden.

Rund jedes zehnte Paar zwischen 25 und 50 Jahren, das eigentlich gerne eine Familie gründen möchte, ist ungewollt kinderlos. Wenn sich trotz intensiver Bemühung keine Schwangerschaft einstellt oder sich Fehlgeburten häufen, ist das für die Betroffenen sehr belastend – und dies umso mehr, je länger die Ursache für den unerfüllten Kinderwunsch im Dunkeln liegt.

Das ist das Ergebnis einer multizentrischen, randomisierten, doppelblinden und Placebo-kontrollierten Studie des Universitätsklinikums Jena, der ersten interventionellen Studie dieser Art in der Geburtsmedizin in Deutschland. Für das primäre Studienziel, eine Mangelversorgung des Babys oder den Tod des Ungeborenen zu vermeiden, war der beobachtete positive Effekt statistisch nicht signifikant.

Hoch konzentriert entnimmt Professor Amadeus Hornemann seiner Patientin durch einen minimalen Schnitt in der Kniekehle den Teil einer Oberschenkelsehne. Dies scheint etwas außergewöhnlich – denn Hornemann ist Gynäkologe am DGD Krankenhaus Sachsenhausen.

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) hat die S2k-Leitlinie Peripartale Blutungen, Diagnostik und Therapie herausgegeben. Es handelt sich um eine vollständig neue Überarbeitung der Vorgängerversion aus dem Jahr 2016.

Ein Team am Universitätsklinikum Bonn fixiert einen Gebärmutterhals mittels Oberschenkelsehne.

Seit wenigen Tagen werden Tumor-Patientinnen und -Patienten im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden mit dem neuen Magnetresonanz-Linearbeschleuniger (MR-LINAC) therapiert. Das hochmoderne Großgerät „Unity“ der Firma Elekta setzt mit der Kombination von Photonen und MRT-Bildgebung neue Standards in der personalisierten Strahlentherapie. Dabei ist eine noch präzisere Bestrahlung beweglicher Tumoren mit Photonen möglich.

Mit 3D-Organoiden, lassen sich Krankheitsprozesse gut erforschen. Ein Team der Universität Würzburg hat eine Art Bauplan für ein Modell des Gebärmutterhalses vorgestellt.

Infektionen mit mehreren Erregern gleichzeitig erhöhen das Risiko für Gebärmutterhalskrebs. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Würzburg an künstlichen 3D-Gewebe-Modellen.

Die Arbeitsgruppe um Martin Widschwendter, Prof. für Krebsprävention und Screening an der Universität Innsbruck, konnte mit den neu entwickelten WID-Tests die epigenetischen Fußabdrücke für Eierstock- und Brustkrebs anhand eines einfachen Gebärmutterhalsabstrichs bestimmen, also ohne invasive Gewebeprobe aus dem Tumor.

In einer aktuellen Studie weisen Forschende des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern nach, dass bestimmte gynäkologische Behandlungen mittels schonenden Eingriffen keine Nachteile bezüglich des Überlebens zur Folge haben. Zugleich konnte gezeigt werden, dass die minimalinvasiven Methoden für die Patientinnen wesentlich weniger belastend sind.

Eine chipbasierte Technik, die intensive Schalldruckprofile mit hoher Auflösung moduliert, eröffnet der Ultraschalltherapie neue Möglichkeiten.








