
Neue CRISPR-Methode macht die Proteinproduktion in Zellen steuerbar
Targeted Activation of Protein Translation (TAPIR) erhöht die Proteinproduktion gezielt – mit neuen Erkenntnissen zur Stammzellbiologie und zu krankheitsrelevanten Prozessen.

Targeted Activation of Protein Translation (TAPIR) erhöht die Proteinproduktion gezielt – mit neuen Erkenntnissen zur Stammzellbiologie und zu krankheitsrelevanten Prozessen.

Christoph Bock, Principal Investigator am CeMM und Professor für Medizinische Informatik an der Medizinischen Universität Wien, wurde mit einem ERC Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) ausgezeichnet.

Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für umweltmedizinische Forschung veröffentlichen eine offene Plattform, die CRISPR-, Base- und Prime-Editing-Ergebnisse auswertet — ohne Installation und Hochladen sensibler Daten.

50 Jahre Jung-Preis für Medizin wurde mit einem Empfang im Großen Festsaal im Hamburger Rathaus gewürdigt.

Ein Forschungsteam aus Würzburg, Braunschweig und den USA hat die Nuklease Cas12a3 entdeckt, die gezielt tRNAs schneidet und damit infizierte Zellen deaktiviert.

Forscher am HZI, HIRI und HIOH erkunden molekulare Mechanismen und das therapeutische Potenzial von Bakteriophagen.

Die Bayer Foundation zeichnet jährlich junge Wissenschaftler aus vier verschiedenen Fachbereichen mit dem „Early Excellence Award in Science“ aus.

Dr. Thorsten Sieß erhält am 6. September den Aachener Ingenieurpreis für die von ihm entwickelte Impella-Herzpumpe, welche nur wenige Zentimeter klein ist und weltweit schon circa 400.000 Leben gerettet hat.

Heidelberger Wissenschaftler entwickeln ein KI-Modell, mit dem neue molekulare Maschinen gezielt hergestellt werden können.

ERC Advanced Grant: Frank Buchholz (TUD) erhält erneut den höchstdotierten EU-Förderpreis für präzise Genom-Editierung.

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat die Würzburger Infektionsbiologin Cynthia Sharma in die Sektion „Mikrobiologie und Immunologie“ aufgenommen.

Prof. Dr. Michael Böttcher entwickelt und nutzt molekularbiologische Ansätze zur Editierung menschlicher Genome, um genetische Netzwerke bei Krebs zu untersuchen.

Mit der Analyse von über 9.000 Mutationen legen Marburger Forschende Grundlagen für personalisierte Krebstherapien.

Dass Veränderungen im Erbgut Diabetes auslösen können, ist bekannt. Doch nun haben Forschende des Universitätsklinikums Ulm und des INSERM Cochin Instituts in Paris gezeigt, dass auch eine bisher wenig erforschte Region des Erbguts, die „nicht-kodierenden DNA“, die Aktivität des Diabetes-Gens ONECUT1 maßgeblich beeinflusst und eine entscheidende Rolle bei der Entstehung dieser Erkrankung spielt.

Einer von drei mit je 100.000 Euro dotierten Life Sciences Bridge Awards geht an Kilian Schober.

CRISPR-Cas wird weltweit eingesetzt, um Gene in Organismen zu bearbeiten, einzufügen, zu löschen oder zu regulieren. TnpB, ein viel kleinerer Vorläufer der bekannten „Genschere“, lässt sich einfacher in Zellen transportieren.

Mit Forschung gegen unheilbare chronische Herzschwäche: Einen neuen therapeutischen Ansatz entwickelt Prof. Simon Lebek vom Universitätsklinikum Regensburg (UKR). Seine Forschungsarbeit wurde mit dem renommierten Wilhelm P. Winterstein-Preis der Deutschen Herzstiftung ausgezeichnet.

Forscher des Leibniz-Instituts für Immuntherapie (LIT), des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) und des National Heart, Lung, and Blood Institute (NHLBI) haben CD8+ T-Zellen so verändert, dass sie das Gen LMO4 künstlich exprimieren und dadurch ihre Wirksamkeit gegen Tumore erhöhen können.

Die Deutsche Krebshilfe fördert zwei Leukämie-Forscherinnen am Universitätsklinikum Frankfurt mit 1,5 Mio. Euro.

Im Rahmen des Emmy Noether-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) baut Dr. Karl Petri am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) eine Arbeitsgruppe auf, um neuartige CRISPR 2.0-Werkzeuge zur Generierung und Verbesserung von krebsgerichteten CAR-T-Zellprodukten zu entwickeln.

Die CRISPR-Cas9-Geneditierung ist derzeit medizinisch in aller Munde. Ihre Wirksamkeit auf dem Gebiet erblich-bedingter Erkrankungen ist erprobt.

Thalassämie-Erkrankte haben trotz verschiedener Therapieformen eine deutlich reduzierte Lebenserwartung. Bislang standen in der Behandlung nur lebenslange Bluttransfusionen zur Verfügung.

HIRI-Forschungsteam führt erste umfassende Studie zu CRISPR-basierten Antibiotika in Klebsiella pneumoniae durch.

Patienten mit Sichelzellerkrankung benötigten eine Stammzelltransplantation – eine andere Möglichkeit der Heilung gab es nicht – bis jetzt.

Follikuläre T-Helferzellen (Tfh) sind essentiell für starke Antikörper-vermittelte Reaktionen unseres Immunsystems bei Infektionen und Impfungen. Geraten sie aber außer Kontrolle, kann dies Krankheiten wie Autoimmunität, Allergien oder Krebs verursachen.

Eine aktuelle Studie zeigt, wie Maschinenlernen, Datenintegration und KI zu besseren Strategien im Kampf gegen Krankheitserreger beitragen können.

Das Universitätsklinikum Würzburg (UKW) ist Teil eines großen, internationalen Konsortiums, welches von der amerikanischen Multiple Myeloma Research Foundation MMRF mit insgesamt 21 Millionen Dollar gefördert wird

2023 geht der Publikations-Preis der Deutschen Leberstiftung an eine Veröffentlichung, die sich mit dem Einsatz der CRISPR/Cas-Technologie zur Reparatur der C282Y-Mutation bei Hämochromatose beschäftigt, um die Erbkrankheit mit Hilfe einer gezielten Genkorrektur zu behandeln.

Bonner Forschende decken den Beitrag von Proteinabbau-Prozessen zur Cisplatin-Resistenz bei Keimzelltumoren auf.

Es löst aggressive Formen der Leukämie oder eine unheilbare Rückenmarkserkrankung aus, die zur Lähmung führt: Das so genannte HTLV-1-Virus ist das vielfach unbeachtete, aber nicht weniger heimtückische Geschwisterkind des AIDS-Erregers HIV – es zählt ebenfalls zu den Retroviren.

Menschen mit einem dritten Chromosom 21, einer so genannten Trisomie 21, erkranken mit höherer Wahrscheinlichkeit an einer aggressiven Form des Blutkrebses, der Akuten Myeloischen Leukämie (AML).

Am 28. Februar 2023 ist Tag der seltenen Erkrankungen. Weltweit leiden etwa 350 Millionen Menschen an einer Seltenen Krankheit – in Deutschland etwa vier Millionen.

Es ist eine unerwartete Entdeckung, die Wissenschaftlern des Helmholtz-Instituts Würzburg in Kooperation mit Benson Hill, Inc. (Missouri) und der Utah State University in den USA gemacht haben: Sie haben eine Nuklease, genannt Cas12a2, gefunden, die eine gänzlich neue Art der CRISPR-Immunabwehr darstellt.

Forschende der Universität Freiburg stellen einen programmierbaren CRISPR-Sensor für den Nachweis von SARS-CoV-2 Genmaterial ohne dessen vorherige Vervielfältigung vor.

Seit einigen Jahren sorgt die Genschere CRISPR/Cas9 in Wissenschaft und Medizin für Furore. Ihren Ursprung hat dieses neue Werkzeug der Molekularbiologie in einem uralten, bakteriellen Immunsystem. Es schützt Bakterien vor einem Angriff durch Phagen, also Viren, die Bakterien infizieren.

Ein CRISPR-basierter Schnelltest namens CrisprZyme könnte Hausärzten helfen, Herzinfarkte zu diagnostizieren und Prostatakrebsarten zu unterscheiden. Dafür sei kein eigenes Labor nötig, berichtet ein internationales Team – darunter Michael Kaminski – in „Nature Nanotechnology“.

Eine neue Studie zeigt, wie Deep Learning Gentherapien und antivirale Medikamente verbessern kann.

HIRI-Wissenschaftler Alexander Westermann erhält ERC Starting Grant.

Eine Forschergruppe am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) hat einen Mechanismus entdeckt, der für Herzrhythmusstörungen bei Herzschwäche verantwortlich ist. Im nächsten Schritt soll dieser direkt blockiert werden können, um die Überlebenschancen der Betroffenen deutlich zu verbessern.

Der Sichelzellkrankheit und Beta-Thalassämie liegen jeweils erblich bedingte Gendefekte zugrunde. Hoffnung auf Heilung bot bis vor einiger Zeit einzig eine Stammzelltransplantation. Mit Hilfe der CRISPR/Cas9-Gentherapie könnte sich das zukünftig ändern. Diese Annahme unterstreichen auch die bisher mehr als 15 Patienten mit diesen Gendefekten, die auch in der Abteilung für Pädiatrische Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) erfolgreich behandelt wurden.

Merck hat den Abschluss einer Lizenzvereinbarung über seine patentierte CRISPR-Cas9-Technologie zwischen seinem Unternehmensbereich Life Science und Cellecta, einem Anbieter von Produkten und Services für die funktionelle Genomik mit Sitz in Mountain View, Kalifornien, USA, bekannt gegeben. Durch die Lizenzvergabe an seiner innovativen Technologie ebnet Merck Forschern und Wissenschaftlern den Weg für die Entdeckung und Beschleunigung von Behandlungsoptionen der nächsten Generation.

Professorin Dr. Sarah Hedtrich erhält eine Johanna Quandt-Professur für Translationale Humane Organmodelle am Berlin Institute of Health in der Charité (BIH).

Eine CRISPR-Entdeckung aus Würzburg bereitet den Weg für ein neuartiges Corona-Testverfahren.

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) ist es einem deutsch-amerikanischen Wissenschaftsteam gelungen, komplexe Anweisungen der Genregulation in der DNA zu entschlüsseln.

Emmanuelle Charpentier und Jennifer A. Doudna werden mit dem Nobelpreis 2020 für Chemie geehrt.






