
Sichere Diagnostik bei Mukoviszidose mit KI
Prof. Mark Wielpütz entwickelte mit Forschern der Universität Heidelberg eine KI, die den Gesundheitszustand der Lunge von Mukoviszidose-Erkrankten anhand von Röntgenaufnahmen erkennt.

Prof. Mark Wielpütz entwickelte mit Forschern der Universität Heidelberg eine KI, die den Gesundheitszustand der Lunge von Mukoviszidose-Erkrankten anhand von Röntgenaufnahmen erkennt.

Eine andauernde Entzündung der Nasennebenhöhlen, chronische Rhinosinusitis, ist eine häufige Begleiterkrankung bei Mukoviszidose und beeinträchtigt die Lebensqualität erheblich.

Einer Arbeitsgruppe am Universitätsklinikum Heidelberg und der Medizinischen Fakultät Heidelberg ist es erstmals gelungen, kommensale (nützliche) Bakterien aus dem Sputum von Mukoviszidose-Patienten zu isolieren.

Im Christiane Herzog-Zentrum für Mukoviszidose Würzburg werden Patientinnen und Patienten nach den höchsten Qualitätsstandards betreut und versorgt – auch in sportmedizinischen Fragen.

Zu den Möglichkeiten einer genetischen Therapie bei Mukoviszidose wird aktuell an verschiedenen Universitäten geforscht, ein besonders vielversprechender Ansatz ist der von Dr. Suki Albers-Fomenko (Universität Hamburg).

Dr. Franziska Miegel (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) wurde mit dem Christiane Herzog Forschungsförderpreis 2023 ausgezeichnet. Zusammen mit Carina von Stackelberg hat die Psychologin das Selbsthilfemanual „MukoHelp: Therapie für die Seele“ verfasst.

Gute Nachrichten für Mukoviszidose-Patienten: Die Zwischenauswertung der ersten Langzeitstudie zeigt, dass die Therapie mit den drei CFTR-Modulatoren Elexacaftor, Tezacaftor und Ivacaftor langfristig wirksam, sicher und gut verträglich ist.

Der Standard-Gentest auf Mukoviszidose umfasst nur die häufigsten CFTR-Varianten, die die Erkrankung verursachen. Nach Auswertungen des Deutschen Mukoviszidose-Registers sind rund fünf Prozent der CF-Betroffenen hierzulande ohne genetisch bestätigte Diagnose.

Dr. Volker Winstel möchte mit seiner Forschung neue Therapieoptionen bei Infektionen mit Staphylococcus aureus erschließen.

Stracyfic steht für „Patient stratification by standardisation of the image based sweat test for Cystic Fibrosis for use in clinical routine”.

Der Schleim in den Atemwegen ist weniger zäh, die Entzündung in der Lunge geht deutlich zurück: Diese positiven und langanhaltenden Effekte kann eine Dreifachtherapie bei Patient:innen mit Mukoviszidose erzielen.

Das Mukoviszidose Institut verleiht Dr. Simon Gräber den Adolf-Windorfer-Preis.

Erreger wie SARS-CoV-2 oder Pneumokokken können schwere Lungenentzündungen auslösen. Füllen sich in der Folge die Atemwege mit Flüssigkeit, besteht die Gefahr eines akuten Lungenversagens.

Die Falling Walls Foundation hat die Forschungsleistung von Prof. Dr. Marcus Mall von der Charité – Universitätsmedizin Berlin als Science Breakthrough of the Year 2022 im Bereich Lebenswissenschaften ausgezeichnet.

Dr. Mathis Steindor, Nachwuchsforscher am Mukoviszidose-Zentrum der Klinik für Kinderheilkunde III des Universitätsklinikums Essen, wurde für seine Forschung zu Mycobacterium abscessus-Infektionen bei Mukoviszidose mit dem diesjährigen Christiane Herzog Forschungsförderpreis ausgezeichnet.

Eine regelmäßige Untersuchung der Lunge mithilfe der Magnetresonanztomographie (MRT) kann erfassen, wie sich die Lungenerkrankung bei Kindern mit Mukoviszidose entwickelt.

Ein internationales Team unter Co-Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat in einer klinischen Studie gezeigt, dass Patientinnen und Patienten mit Mukoviszidose und relativ seltenen krankheitsauslösenden Genveränderungen durch eine Kombination von drei bereits bekannten Wirkstoffen effektiv und sicher behandelt werden können.








