Böden sanieren statt austauschen
Elastische Böden sind sehr widerstandsfähig – aber irgendwann ist die Nutzschicht porös, Schmutz und Keime dringen ein. Dann wird meist über den Austausch des Bodens nachgedacht. Aber es geht auch anders.



Was für gesunde Menschen mehr oder weniger ungefährlich ist, hat auf ein geschwächtes Immunsystem verheerende Folgen. Deswegen gibt es die strengen Hygienevorschriften für Gesundheitseinrichtungen, die beispielsweise in den „Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege“, kurz TRBA 250, formuliert sind.
Kleine Fuge, große Wirkung
Ob raue, unebene Stellen oder kleine Risse im Bodenbelag – Mikroorganismen dringen auch in winzige Fugen von 0,1 mm ein, wo sie von Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen nicht mehr vollständig erfasst werden. Generell gilt: Wenn der elastische Bodenbelag erste Kratzer, kleine Risse oder fühlbare Verlegekanten aufweist, ist es schon zu spät – die Hygienevorschriften werden hier schon eine ganze Weile nicht mehr eingehalten. Die Betreiber medizinischer Einrichtungen denken dann oft an den kompletten Austausch des elastischen Bodenbelags – eine aufwendige Maßnahme, die den Klinik- oder Praxisbetrieb nachhaltig stört und deswegen oft verschoben wird.
Was viele nicht wissen: Statt den Belag komplett auszutauschen, kann der alte Boden oft auch so saniert werden, dass er den Anforderungen der TRBA 250 genügt. Zum Einsatz kommt dafür das Resilient System des schwedischen Fußbodenspezialisten Bona, das den Belag vollständig auffrischt und versiegelt. Während die komplette Renovierung eines 300 m2 großen Fußbodens bis zu sechs Tage dauern kann, macht das innovative System elastische Fußböden wie Linoleum, PVC-Böden oder Kautschuk-Beläge in der Hälfte der Zeit „wie neu“ – auch an schwer zugänglichen Stellen wie Ecken und Kanten. Durch die Versiegelung mit einer hochwirksamen, 2-komponentigen Polyurethan-Dispersion wird sogar an den Fugen eine maximale Abdichtung erreicht, was dazu führt, dass weder Keime noch Schmutz oder Reinigungsmittel den Bodenbelag unterwandern. Und die neue Oberfläche lässt sich im Vergleich zum vorherigen Bodenbelag deutlich einfacher und vor allem gründlicher reinigen. Auch eine Rutschhemmung nach DIN 51130 wird erreicht.
Dabei entsprechen alle eingesetzten Produkte – von der Vorbereitung und Grundierung über kunstharzvergüteten Glätt- und Niveliermassen bis zu faserarmierten Design-Belag-Klebstoffen mit schnellem Anzug – den strengen Anforderungen der TRBA 250. Das gilt auch für die Tiefenreinigung mit dem PowerScrubber und die Schutzversiegelung. Diese verhindert das Eindringen von Krankheitserregern und keimbelasteten Flüssigkeiten in die Fugen des. Außerdem kann die so versiegelte Oberfläche effizienter gereinigt werden, was wiederum zu mehr Hygiene führt. Geplant und ausgeführt werden die Arbeiten von Fachbetrieben, die speziell für den Einsatz der Produkte geschult wurden.
Ein weiteres Plus des Systems: Es lässt sich auch bei der Verlegung neuer Kunststoff-Bodenbeläge einsetzen. Damit sind Praxisbetreiber in der Auswahl des Belags nicht mehr eingeschränkt, sondern können einen geeigneten flexiblen Designbelag durch die Versiegelung mit dem Bona Resilient System fit für die TRBA 250 machen.
Geringere Kosten, mehr Klimaschutz
Schnellere Ergebnisse mit circa 90 Prozent weniger Material – kein Wunder, dass die Sanierung des elastischen Bodens das Budget schont. Und auch die Umwelt profitiert, denn bei konkreten Projekten konnte eine CO2-Einsparung bis zu 90 Prozent berechnet werden. Angesichts der vielen sanierungsbedürftigen Flächen allein in Deutschland wird deutlich, dass tausende Tonnen CO2 eingespart werden können. In Zeiten knapper Kassen und wachsender Klimaprobleme sollte immer geprüft werden, ob ein Austausch des alten Bodens wirklich notwendig ist.
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