21.07.2011 • Top-Themen

Paricalcitol für sHPT-Therapie bei Hämodialysepatienten

Paricalcitol für sHPT-Therapie bei Hämodialysepatienten. Der sekundäre Hyperparathyreoidismus (sHPT) entwickelt sich als Folge der chronischen Nierenerkrankung (CKD). Eine erfolgreiche Therapieoption beim sHPT stellt die Vitamin-D-Rezeptor(VDR)-Aktivierung dar. Die Therapie mit Calcitriol und Alfacalcidol ist bei CKD-Patienten jedoch nicht unproblematisch, da sie alle Vitamin- D-Rezeptoren im Körper gleichermaßen stimulieren und so auf Dauer zu einer erhöhten Calciumund Phosphataufnahme im Darm führen.

Seit April 2005 ist der selektive Vitamin-D-Rezeptor-Aktivator (sVDRA), Paricalcitol (Zemplar), in Deutschland als intravenöse Darreichungsform zur sHPT-Therapie bei Hämodialysepatienten verfügbar. Selektiv bedeutet, dass Paricalcitol im Besonderen die parathyreoidalen VDR stimuliert. Ab April 2008 ist Paricalcitol in Deutschland auch als Kapsel erhältlich und zur Prävention und Therapie des sHPT nicht nur bei Hämodialyse(HD)- sondern auch bei Peritonealdialyse (PD)- und Prädialysepatienten zugelassen.

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