
Therapie auf Knopfdruck: Digitalisierung in der Infektiologie
Sie revolutionierten einst die Medizin, doch eine zu sorglose Behandlung mit ihnen macht heute Erreger multiresistent: Antibiotika.

Sie revolutionierten einst die Medizin, doch eine zu sorglose Behandlung mit ihnen macht heute Erreger multiresistent: Antibiotika.

Vom 18. bis 24. November ist „World Antimicrobial Awareness Week“

Die COVID-19-Pandemie gehört zu den großen globalen gesundheitlichen Herausforderungen. Daher werden die Folgen der Pandemie in den Bereichen der Wundversorgung auch auf dem 5. Nürnberger Wundkongress vom 01. bis 02. Dezember diskutiert werden.

Die täglichen Herausforderungen im Krankenhaus und den angegliederten ambulanten Einheiten.

Mit dem Baclyser neo T bringt das Unternehmen Aqua free eine neue Generation von Wasserhahn-Sterilfiltern auf den Markt, mit denen bakterielle Infektionen effektiv verhindert werden können.

Seit April 2019 führten das Klinikum Heidenheim und zahlreiche niedergelassene Arztpraxen im Landkreis Heidenheim bei insgesamt 8.054 Patienten, die vor einer geplanten Operation standen, Testungen auf Multiresistente Erreger (MRE) durch.

Antibiotika galten lange Zeit als Wunderwaffe gegen bakterielle Infektionen.

Eigentlich sei dieser technologische Schritt überfällig gewesen, erklärt Hygienepionier Hans Georg Hagleitner. „Kein Feuchttuch trocknet mehr aus, weil es ganz oben in der Packung liegt. Kein Finger kramt dort herum und schleppt Keime ein“, so der Erfinder über sein Werk.

Wer im Wachstumsmarkt Gesundheit auch in Zukunft erfolgreich sein will, muss sich bereits heute gut aufstellen.

Ein von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und der University of Birmingham geführtes EU-Forschungsprojekt entwickelt Nanobeschichtungen, die Viren und Bakterien inaktivieren.

Mit Mikrozid Universal Wipes Green Line bringt Schülke erstmals medizinische Desinfektionstücher auf den Markt, die zu 100 Prozent frei von Plastik und klimaneutral produziert werden.

UV-C-Strahlung kann zur Inaktivierung des Covid-19-Erregers in Aerosolen genutzt werden.

Es ist müßig, alle Umweltkatastrophen der jüngsten Vergangenheit aufzuzählen, um zu wissen, dass ein dringender Handlungsbedarf besteht, den CO2-Fußabdruck zu verringern.

PCR-Ergebnisse in deutlich unter einer Stunde ermöglichen frühzeitige Entscheidungen im Hygiene- und Therapiemanagement.

Zur Infektionsprävention gehört auch der sichere Transport von kontaminiertem Material: Arbeitsschutz trifft Patientenschutz

Langlebig und äußerst sparsam in den Verbräuchen: Miele steht für Innovationen und ganzheitlich konzipierte Hygienelösungen, die sich im Alltag von medizinischen Praxen und Krankenhäusern bewähren.

Plastikkrise, Klimawandel, Green Hospital – schnelles Handeln ist gefordert. Lösungen für Krankenhäuser sind da.

60 Prozent der Menschen halten es für wahrscheinlich, dass sie sich bei einer Behandlung im Krankenhaus mit einem gefährlichen Keim infizieren.

Ein Greifswalder Forscherteam des Exzellenz-Zentrums ZIK plasmatis am Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) konnte erstmalig in Laborexperimenten die Inaktivierung von Corona-Viren durch physikalisches Plasma zeigen.

Ein neues Weiterbildungsformat schließt die Lücke zwischen Wissenschaft und medizinischem Krankenhausalltag zur Stärkung der Patientensicherheit.

Gewässer besser vor Mikroschadstoffen und Resistenzgenen schützen

Ärzte, Hygiene- und Umweltmediziner, Gesundheits- und Krankenpfleger mit der Weiterbildung zur Hygienefachkraft, Hygienebeauftragte und Gesundheitsaufseher werden vom Institut für Hygiene, Krankenhaushygiene und Umweltmedizin am Universitätsklinikum Leipzig zu den Krankenhaushygienetagen eingeladen.

Jährlich sterben etwa 75.000 Menschen in Deutschland an einer Sepsis (auch „Blutvergiftung“); wer sie überlebt, kann schwere Folgeschäden erleiden. Etwa 20.000 Todesfälle pro Jahr und viele Spätfolgen wären vermeidbar, wenn die Sepsis rechtzeitig erkannt und angemessen behandelt wird.

Die GesundheitsministerInnen von Bund und Ländern haben abermals zusammengesessen und über den Entwurf zum neuen Infektionsschutzgesetz (IfSG) beraten.

Meiko ließ die Desinfektionsleistung der neuen Gerätereihe in einem Prüflaboratorium testen. Das Ergebnis? Wirksam gegen alle humanpathogenen Viren.

Dass Antibiotikaresistenzen ein Problem sind, ist hinlänglich bekannt. Das gleiche Phänomen tritt aber auch bei Medikamenten gegen pathogene Pilze auf. Wie es dazu kommt, ist weitestgehend unverstanden.

Immer mehr Bakterien sind resistent gegen Antibiotika. Eine Alternative zur Bekämpfung der Bakterien sind Bakteriophagen.

Wenn die Grippewelle, die Australien zurzeit im Griff hat, ein Vorgeschmack auf das ist, was uns in der kalten Jahreszeit erwartet, dann stehen wir vor einer schweren Influenza-Saison.

Forschende des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM) entwickeln im Kooperationsprojekt B-FAST unter Federführung der Universitätsmedizin Göttingen und der Universitätsklinik Köln nachhaltige Überwachungsstrategien und Testmethoden für den Einsatz in künftigen Pandemien.

Oberflächen, die an Affenpocken erkrankte Patienten berührt haben, können hochgradig mit dem Virus belastet sein.

HZI koordiniert Projekt zur Entwicklung einer Frühwarn-Software für Gesundheitsämter.

Bakterielle Infektionen führen jährlich zu hunderttausenden Todesfällen; verstärkt auftretende Antibiotikaresistenzen machen weltweite Pandemien immer wahrscheinlicher. Umso wichtiger ist die Erforschung alternativer Antibiotika.

Saarbrücker Forscher optimieren Wirkstoffkandidaten gegen multiresistente Bakterien und Parasiten.

Zu den MRE gehören methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA), Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE) und multiresistente gramnegative Stäbchen (MRGN).

Deutsch-amerikanisches Forschungsteam wirft Licht auf die Entstehung pathogener Acinetobacter-Arten.