25.05.2018 • News

1,7 Mio. € für Telemedizinprojekt am Klinikum St. Georg

Tumorkonferenz
Tumorkonferenz

Das Klinikum St. Georg in Leipzig hat einen Fördermittelbescheid für das Telemedizin- Projekt „Aufbau eines Tumornetzwerkes in Nordwestsachsen“ erhalten.

Überreicht wurde der Bescheid durch Gesundheitsministerin Barbara Klepsch an die Geschäftsführerin des Klinikums, Dr. Iris Minde. Mit den rund 1,7 Mio. € aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) wird die telematische Vernetzung des Klinikums St. Georg als Schwerpunktversorger mit Krankenhäusern sowie Haus- und Fachärzten vom Freistaat Sachsen gefördert, um damit Patienten mit Tumorverdachtsdiagnosen zu behandeln. Das Klinikum St. Georg wird ca. 0,43 Mio. € aus Eigenmitteln investieren.

Im Anschluss an die Überreichung des Bescheids erhielt Gesundheitsministerin Klepsch einen Einblick in den Ablauf einer Tumorkonferenz, in der die Patientenfälle interdisziplinär besprochen werden. „Krebserkrankungen sind im medizinischen Alltag omnipräsent. Bei der Behandlung ist es unabdingbar, dass Fachärzte zuverlässig und unkompliziert zusammenarbeiten können. Mit dem ‚Tumornetzwerk Sachsen‘ soll nun ein Angebot für niedergelassene Onkologen und Krankenhäuser zur qualitätsgesicherten und interdisziplinären Behandlungsplanung für Krebspatienten unter Nutzung moderner Technologien geschaffen werden“, führt Geschäftsführerin Dr. Iris Minde aus.

Begleitend zum Projekt plant das Klinikum St. Georg den Aufbau eines Kompetenzzentrums, welches alle Themen rund um das Thema Tumorbehandlung zusammenführt und fachliches Know-How bündelt. Bei der Gründung von Kompetenzzentren verfügt das Klinikum St. Georg bereits über große Erfahrungen. So konnten z.B. Projekte zur Therapieabklärung bei akutem Schlaganfall und zur Überwachung von Patienten mit Herzimplantaten erfolgreich umgesetzt werden. Aktuell wird ein Beratungszentrum zum Antibiotikaeinsatz aufgebaut.

Anbieter

Klinikum St. Georg gGmbH

Delitzscher Str. 141
04129 Leipzig
Deutschland

Kontakt zum Anbieter







Meist gelesen

Photo

Wicker-Kliniken stellen neurologische Versorgung in Bad Zwesten und Bad Wildungen neu auf

Die Wicker-Kliniken stellen ihre neurologische Versorgung für die Zukunft auf: Im ersten Quartal 2026 wird der Krankenhausbereich der Hardtwaldklinik I in Bad Zwesten – mit neurologischer Akutklinik (Phase A), neurologischer Frührehabilitation (Phase B), MS-Ambulanz und Radiologie – an die Werner Wicker Klinik in Bad Wildungen verlagert. Der Rehabereich bleibt am Standort und wird ausgebaut.