01.12.2014 • News

Deutsche Krebshilfe zeichnet erneut CIO Köln Bonn aus

Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor des Centrums für Integrierte Onkologie...
Prof. Dr. Michael Hallek, Direktor des Centrums für Integrierte Onkologie Köln Bonn (CIO) (Foto: Uniklinik Köln).

Die Deutsche Krebshilfe hat das gemeinsame Krebszentrum der Unikliniken Köln und Bonn zum dritten Mal hintereinander als „Onkologisches Spitzenzentrum" ausgezeichnet. Damit verbunden ist ein Förderbetrag in Höhe von drei Millionen Euro über vier Jahre für die herausragenden Leistungen in Forschung und Versorgung von Krebspatienten. Zusammen mit Dresden wurde das Centrum für Integrierte Onkologie Köln Bonn (CIO) damit als einziges Zentrum zum dritten Mal in Folge ausgezeichnet.

Den Titel „Onkologisches Spitzenzentrum" dürfen in Deutschland Universitätskliniken führen, die ihre Tumorpatienten nach neuesten medizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen interdisziplinär versorgen, überzeugende Ergebnisse in der Krebsforschung erbringen und mit den Behandlungspartnern ihrer Region gut funktionierende Netzwerke aufbauen. Die Deutsche Krebshilfe verfolgt mit dieser Förderung das Ziel, zur Entwicklung innovativer Krebstherapien beizutragen und bundesweite Standards für die Versorgung von Patienten zu erarbeiten.

Diese Auszeichnung wird von der Deutschen Krebshilfe verliehen, welche die Bewerberkliniken im Frühjahr intensiv begutachtet hatte. Zusammen mit Dresden wurde das Centrum für Integrierte Onkologie Köln Bonn (CIO) nun als einziges Zentrum zum dritten Mal in Folge ausgezeichnet. Insgesamt tragen in Deutschland 13 Universitätskliniken den Titel „Onkologisches Spitzenzentrum".

Das CIO Köln Bonn nimmt unter den Spitzenzentren eine Sonderrolle ein, denn es ist das einzige Krebszentrum in Deutschland, in dem zwei große Universitätskliniken im Bereich der Onkologie so eng miteinander kooperieren. Konkret bedeutet das, dass sich die Krebsexperten beider Standorte in circa 30 Arbeitsgruppen regelmäßig über die optimalen Behandlungsstrategien für jede Krebserkrankung abstimmen und auch die Forschungsaktivitäten beider Häuser koordinieren.

Der Direktor des CIO Köln Bonn, Prof. Dr. Michael Hallek, freut sich: „Diese Auszeichnung ist wirklich ein Privileg, das man sich hart erarbeiten muss. Umso schöner aber, wenn man es dann erhält. Als Krebszentrum, das über zwei Standorte hinweg agiert, haben wir den großen Vorteil der doppelten Fachkompetenz. Gerade in dieser Zeit, in der die Krebsforschung so schnelle Fortschritte macht und wir sowohl in der Forschung als auch in der Versorgung gute Netzwerke brauchen, um die neuen Therapien schnell zum Patienten zu bringen, kann diese Art von Kooperation aber auch richtungsweisend für andere Kliniken sein."

Mit jährlich rund 27.000 Krebspatienten gehört das CIO Köln Bonn zu den größten Krebszentren Deutschlands. Insgesamt sind über das Zentrum der Uniklinik Köln 48 universitäre Kliniken und 24 Forschungsinstitute an beiden Standorten miteinander verbunden. Über die zertifizierten Organkrebszentren bestehen Kooperationen mit weiteren 300 Behandlungspartnern in der Region beziehungsweise häufig sogar bundesweit. Mit 34 onkologischen Selbsthilfegruppen gibt es enge Verbindungen. 2013 wurden an beiden Häusern rund 250 klinische Studien zu onkologischen Themen durchgeführt.

 

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