14.02.2020 • News

Die Fachkommission Strahlentherapie der Sächsischen Landesärztekammer mit neuem Vorsitz

„Prof. Kamprad, meinem Mentor verdanke ich, dass er mich damals für die Strahlentherapie begeisterte und mich so nach meinem eigentlich internistischen Beginn zu einem Wechsel in die Strahlentherapie veranlasste“ resümiert Dr. André Liebmann. Die Ärztliche Stelle sieht er in einer Schlüsselfunktion als Mittler zwischen den staatlichen Stellen, verkörpert durch die Genehmigungsbehörde und das Sächsische Staatsministerium auf der einen Seite und den strahlentherapeutischen Einrichtungen Sachsens auf der anderen Seite. In Umsetzung der Strahlenschutzgesetzgebung werden alle Sächsischen Strahlentherapien zentral überwacht. „Mir ist die Verantwortung der Ärztlichen Stelle als Kontrollorgan bewusst. Mein Ziel ist es den notwendigen Einklang der Vertreter dieses hochtechnisierten Fachgebietes, welches ein integraler Bestandteil der modernen Krebsbehandlung ist, und den gesetzlichen Anforderungen mit zu überwachen.

„Dass erneut einer unserer Ärzte in den Vorsitz einer Expertenkommission der Sächsischen Landesärztekammer gewählt wurde, bestätigt die Expertise unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dr. Liebmann hat die Strahlentherapie am Klinikum in den letzten Jahren maßgeblich vorangetrieben und neue Therapie- und Behandlungsmethoden eingeführt. Allen voran die Brachytherapie. Ich wünsche ihm in seiner Position als Vorsitzender der Fachkommission Strahlentherapie viel Erfolg“, erklärt Dr. Iris Minde, Geschäftsführerin des Klinikums.

Die Fachkommission Strahlentherapie auch Ärztliche Stelle genannt, wurde in Sachsen 2003 als Anforderung in der Umsetzung der Strahlenschutzgesetzgebung gegründet und besteht aktuell aus zehn Mitgliedern. Prof. Friedrich Hugo Kamprad ehemaliger Ordinarius der Strahlentherapie an der Universität Leipzig war Gründungsmitglied und von 2003 bis 2007 deren Vorsitzender. Ihm folgte von 2008 bis 2019 Prof. Johannes Schorcht vom Krankenhaus Dresden Friedrichstadt.

 

 


 

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