Dr. Tommaso Araceli: Forschung zu aggressiven Hirnmetastasen ausgezeichnet
Dr. Tommaso Araceli, Assistenzarzt der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Regensburg (UKR), wurde von der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie für sein Forschungsprojekt zur Biologie von Hirnmetastasen bei Lungenkrebs ausgezeichnet.

Die Auszeichnung ist mit einem Stipendium der Stiftung für Neurochirurgische Forschung verbunden und mit 10.000 Euro dotiert.
Im Mittelpunkt des ausgezeichneten Projekts steht die Untersuchung von Hirnmetastasen eines Lungenadenokarzinoms, die den Marker NKX2-1/TTF-1 nicht exprimieren. Klinische Daten, die in Zusammenarbeit mit der Neurochirurgie der Charité Berlin erhoben wurden, zeigen, dass diese Tumoren besonders aggressiv sind und mit einer deutlich schlechteren Überlebensprognose einhergehen.
Das Forschungsvorhaben soll die molekularen Ursachen dieser erhöhten Aggressivität aufklären. Hierzu werden unter anderem Genexpressionsmuster, die Zusammensetzung der Tumorzellen, Mutationsprofile sowie die Invasivität der Tumoren untersucht. Langfristiges Ziel ist es, die biologischen Mechanismen besser zu verstehen und damit die Grundlage für gezieltere diagnostische und therapeutische Ansätze zu schaffen. Die Forschung erfolgt unter der Supervision von Prof. Dr. Martin Proescholdt im Forschungslabor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie, die von Prof. Dr. Nils Ole Schmidt geleitet wird.









