Neun Welten, ein Zuhause
Wie wollen wir im Alter leben und wohnen? Am liebsten in unserem eigenen Umfeld – und zwar auch dann, wenn wir hilfe- und pflegebedürftig sind.



Das zeigen die meisten Erhebungen und Umfragen zu diesem Thema deutlich. Die Geborgenheit, die persönliche Gestaltung und der Freiraum, die die eigenen vier Wände vermitteln, sind deshalb auch in der stationären Pflege wichtig. Mit „home2be“ haben sich führende Hersteller von Bauprodukten und Planer zu einer Marke zusammengeschlossen, die die Erfüllung dieses Anspruchs mit ganzheitlichen Konzepten für Pflegeeinrichtungen erheblich erleichtern möchte.
Neun Gestaltungskonzepte – „Lebenswelten“ genannt – haben die Macher von home2be kreiert. Diese beachtliche Vielfalt reicht von farbenfroher bis minimalistischer, von klassischer oder traditioneller bis zu eher naturbetonter Gestaltung. Die Individualität der Bewohner von Pflegeeinrichtungen, verträgt kein „One fits all“: Ein positives Umfeld zum Wohlfühlen muss, so der Gedanke dahinter, ganz auf individuelle Ansprüche zugeschnitten sein. So lag der Fokus besonders darauf, ein modulares System zu schaffen, das auf verschiedenste Grundrisse und Zimmertypen auch in bestehenden Gebäuden eingesetzt werden kann.
Individuelle Gestaltung
Der Kunde, also der Träger und Betreiber der Einrichtung, kann für sein Haus eine oder mehrere der neun Lebenswelten aussuchen. Sie tragen sprechende Titel wie „Nature“, „Passion“ oder „Culture“ und „Tradition“. Bei der Ausstattung – also etwa Wandfarben, Bodenbelägen, Möbeln, Beleuchtung bis hin zu Smart-Home-Funktionen und Tageslichtsimulation – kann man zwischen den Linien Elemental, Midclass und Platinum wählen.
Die Umsetzung und Einrichtung der Räume übernimmt das Planungs- und Projektmanagementunternehmen ppm aus Dormagen. Der home2be-Partner ist seit rund 25 Jahren erfahren in der Konzeption und ganzheitlichen Projektumsetzung von Interiors.
Die wichtigsten Gewerke sind bei home2be mit namhaften und im Health-Care-Sektor erfahrenen Herstellern vertreten – von Bodenbelägen und Leuchten bis hin zu Sanitärsystemen, Schalter- und Notrufeinrichtungen: Dabei sind Amtico, Häfele, Gira, Keuco, LTS, GH Hotel-Interior-Group sowie ppm als Architekturpartner und Generalunternehmer.
Healing Architecture
Der unter dem Begriff „Healing Architecture“ bezeichnete Ansatz bestimmt die Auswahl von Formen, Farben, Ausstattung und Beleuchtung – dies schafft zum einen eine Wohlfühlatmosphäre für die Bewohner, unterstützt sie zum anderen aber auch in der Orientierung und der Selbstbestimmung, zum Beispiel durch die unabhängige Steuerung von Licht und Heizung. Durch Stressabbau verringert sich die Medikamenten-Indikation. Der Gestaltungsgedanke setzt aber auch darauf, dass Angehörige sich wohl fühlen, öfter zu Besuch kommen und bei der Pflege unterstützen. Für den Arbeitgeber liegt der Vorteil darin, dass sich Pflegepersonal für positive Arbeitsatmosphäre und hohe Pflegestandards entscheiden – ein klarer Wettbewerbsvorteil.
Für Kostenträger: Das Konzept bietet viele weitere Vorteile
Entscheidungsprozesse in der Gestaltung werden durch das modulare Prinzip verkürzt, der finanzielle Aufwand für die individuelle und schnell realisierte Gestaltung der Räume einschließlich der Bäder sicher kalkulierbar – einschließlich flexibler Finanzierungsmöglichkeiten. Die Arbeiten werden aus einer Hand umgesetzt und schlüsselfertig übergeben – und die Anforderungen etwa hinsichtlich des Brandschutzes und der Hygiene sind bereits berücksichtigt. Im Sinne der nachhaltigen Gestaltung sind zudem Langlebigkeit und Recycling wichtige Aspekte des Konzepts.
Anbieter
space4life e.V.Hamburger Strasse 16
41540 Dormagen
Deutschland
Meist gelesen

Universitätsklinikum Marburg: Prof. Dr. Dr. Rainer Lutz übernimmt die Direktion
Seit dem 1. Oktober 2025 steht die Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie (MKG) am Universitätsklinikum Marburg unter neuer Leitung. Prof. Dr. Dr. Rainer Matthias Lutz, FEBOMFS, hat die Nachfolge von Prof. Dr. Dr. Andreas Neff angetreten.

Asklepios Schildautal Singers: Neuer internationaler Chor mit Pflege-Azubis
Manchmal braucht es nur einen einzelnen Moment, um zu spüren, was Zusammenhalt wirklich bedeutet - so wie der Aufritt eines neuen Chors einiger Pflege-Auszubildenden aus aller Welt, sie haben sich im Asklepios Bildungszentrum Harz in Seesen zusammengefunden.

Neuer Chefarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Diakonie-Klinikum Stuttgart
Prof. Dr. med. Hannes Neeff (50) hat seit Anfang November die Leitung der Allgemein- und Viszeralchirurgie am Diakonie-Klinikum Stuttgart übernommen.

Neuer Chefarzt am St. Marienhospital Vechta
Dr. Maximilian Knöner übernimmt die Leitung der Klinik für Gastroenterologie.

Dr. Rolf Glazinski wird Chefarzt der Neurologie an der Wicker Klinik
Zum 1. Januar 2026 übernimmt Dr. Rolf Glazinski (61) die chefärztliche Leitung der Neurologie an der Wicker Klinik.









