15.09.2010 • News

Neurologische Klinik des Bergmannsheil als MS-Zentrum anerkannt

Zum erneuten Mal wurde der Neurologischen Klinik des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil ihre besondere Kompetenz in der Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose (MS) von unabhängiger Seite bestätigt.

Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG), Bundesverband e.V. händigte dem Direktor der Klinik, Prof. Dr. Martin Tegenthoff, das aktuelle Zertifikat aus. Es weist die Klinik als „Anerkanntes MS-Zentrum" aus. 

Kriterien für die Zertifikatsvergabe sind u. a. eine Mindestzahl von betreuten MS-Patienten, eine standardisierte Befunderhebung und -dokumentation und die Anwendung von Behandlungsleitlinien. Zertifizierte Zentren sind außerdem verpflichtet, aktiv am MS-Register teilzunehmen, das Behandlungsdaten von MS-Patienten aus ganz Deutschland zu Forschungszwecken erhebt.  

Als Multiple Sklerose bezeichnen Mediziner eine entzündliche Erkrankung des Nervensystems, bei der das Gehirn und das Rückenmark betroffen sind. Meist tritt sie im frühen Erwachsenenalter auf. Laut der DMSG leben in Deutschland derzeit etwa 130.000 MS-Erkrankte; jährlich werden ca. 2.500 Menschen neu mit MS diagnostiziert. Die Krankheit äußert sich sehr unterschiedlich, beispielsweise in Sehstörungen, Gefühlsstörungen der Haut, Nervenschmerzen oder Muskellähmungen. Je nach Krankheitsverlauf können auch schwere Behinderungen die Folge sein. Die genauen Ursachen der Erkrankung sind derzeit noch nicht bekannt.

Heilbar ist die Multiple Sklerose bislang nicht. Es bestehen jedoch eine Reihe von therapeutischen Möglichkeiten zur Beeinflussung des Krankheitsverlaufes und der Krankheitssymptome, die beispielsweise in anerkannten MS-Zentren vorgehalten werden.

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