03.05.2010 • News

Re-Zertifizierung durch Joint Commission International

Neuer Anbau am Klinikum Chemnitz
Neuer Anbau am Klinikum Chemnitz

Die Klinikum Chemnitz hat als zweites Krankenhaus in Europa die dritte Rezertifizierung nach den anspruchsvollen Kriterien von Joint Commission International (JCI) erreicht, die entsprechende Urkunde liegt bereits in Chemnitz vor.

„Sie haben als Team eine große Leistung erbracht", fasste Marlies Daerr, Teamleiterin des JCI-Teams, die Ergebnisse der Auditwoche zusammen, die Ende März an den drei Standorten des Klinikums in Chemnitz stattfand. Fünf Auditoren aus den Vereinigten Staaten begutachteten an fünf Tagen insgesamt 370 Standards mit knapp 1200 Messfaktoren. Im Ergebnis konnten 1155 Messelemente im Klinikum Chemnitz komplett erfüllt werden. Dies entspricht einem Erreichungsgrad von 98 %.

Joint Commission International passt seine Kriterien im Sinne einer hohen Patientensicherheit regelmäßig an und entwickelt Parameter sowie die kritische Bewertung von Daten weiter. Die Unterschiede in der Krankenhaus-Kultur zwischen den USA und Deutschland, die auch das Bewertungssystem von JCI mitprägen sind zwar nicht unerheblich, unabhängig davon bleibt ein Ziel übergeordnet: Patientensicherheit und höchstmöglichste Qualität in der Behandlung, um Fehler und Komplikationen im Stress des Alltags auf ein Minimum abzusenken. Gleichzeitig soll ein kritisches Problembewusstsein beim Personal entwickelt und erhalten werden.

„Wir sind glücklich über diese Empfehlung. Und wir dürfen sie als besondere Wertschätzung für die Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstehen", äußerte Prof. Dr. med. Jürgen Klingelhöfer, Geschäftsführer des Klinikum Chemnitz, zur Rezertifizierung. „Unser Personal hat in allen Bereichen eine enorme Leistung gezeigt. Und die Zertifizierung hilft, unsere hohe Qualität mit hoher Sicherheit zu verknüpfen", meinte Kerstin Sommer, Qualitätsmanagementbeauftragte des Klinikums.

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