St. Vinzenz erweitert Kardiologie um hochmodernen fünften Messplatz
Mit der Einrichtung eines fünften Herzkathetermeßplatzes setzt das Cellitinnen-Krankenhaus St. Vinzenz einen weiteren Meilenstein in der regionalen Spitzenmedizin – und unterstreicht eindrucksvoll seine langjährige Expertise in der interventionellen Kardiologie.

Die Erweiterung ist Teil eines kontinuierlichen Wachstums, das seit der Gründung der kardiologischen Abteilung im Jahr 1999 konsequent vorangetrieben wird und seitdem sowohl technologisch als auch inhaltlich Maßstäbe setzt.
Ein Zentrum mit Erfahrung und stetigem Ausbau
Schon früh hat die Klinik für Kardiologie und Rhythmologie ihren Schwerpunkt auf die invasive Kardiologie gelegt. Heute verfügt das Team rund um Chefarzt Prof. Dr. Jan-Malte Sinning über hohe Fallzahlen und eine ausgeprägte Routine in der Durchführung komplexer Eingriffe. Bereits an den bestehenden Herzkatheterplätzen werden jährlich deutlich über 3.000 diagnostische und therapeutische Herzkatheter-Prozeduren sowie über 2.000 elektrophysiologische Untersuchungen und Ablationen durchgeführt – ein eindrucksvoller Beleg für die Erfahrung und Leistungsfähigkeit des Zentrums.
Zum Behandlungsspektrum gehören anspruchsvolle interventionelle Verfahren darunter die Therapie stark verkalkter Koronarstenosen, die Rekanalisation chronischer Gefäßverschlüsse sowie die Behandlung struktureller Herzerkrankungen.
Modernste Technik für präzisere Diagnostik und mehr Sicherheit
Der neue Messplatz setzt auf modernste Bildgebung und innovative Diagnostik. Bereits heute arbeitet das St. Vinzenz mit fortschrittlichen Verfahren wie intravaskulärem Ultraschall (IVUS), optischer Kohärenztomographie (OCT) und physiologischer Messung mittels iFR/FFR. In Kombination ermöglichen diese Technologien eine hochpräzise Beurteilung von Gefäßveränderungen und helfen nicht nur dabei, zu entscheiden, ob ein Stent notwendig ist, sondern diesen auch maßzuschneidern und anschließend zu optimieren.
Mit der kürzlich erfolgten Einführung der weltweit ersten Installationen der neuen Diagnoseplattform IntraSight Plus in Köln-Nippes übernimmt das St. Vinzenz zudem eine internationale Vorreiterrolle. Das System vereint IVUS, physiologische Druckmessung und Röntgendarstellung des Gefäßes in einer Tri-Registrierung und liefert damit ein besonders detailliertes Gesamtbild der Gefäßsituation. Die Entscheidung für den Standort Köln unterstreicht das große Vertrauen in die kardiologische Expertise des Hauses.
Diese Technologie ermöglicht noch gezieltere Therapieentscheidungen, eine präzisere Stent-Positionierung und optimierte Abläufe mit dem Ziel, Behandlungsqualität und Patientensicherheit weiter zu verbessern.
Mehr Kapazität und optimierte Abläufe
Mit dem zusätzlichen Messplatz gewinnt das Zentrum deutlich an Flexibilität und Leistungsfähigkeit. Komplexe Eingriffe – darunter auch spezielle Schrittmacherimplantationen und elektrophysiologische Prozeduren – können gezielt auch an diesem hochmodernen Platz durchgeführt werden. Gleichzeitig verbessert sich die Kapazität für Standard- und Notfalleingriffe erheblich, was insbesondere für die 24-Stunden-Herzkatheterbereitschaft von großer Bedeutung ist. Parallel dazu werden die bestehenden Messplätze in den kommenden Monaten schrittweise modernisiert.
Ein Standort, der international Aufmerksamkeit erhält
Die Weltpremiere der neuen Diagnoseplattform hat bereits internationale Aufmerksamkeit erregt: Technikteams, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Vertreter von Philips begleiteten den ersten klinischen Einsatz persönlich vor Ort. Dieses Ereignis unterstreicht die überregionale und internationale Bedeutung der kardiologischen Arbeit am St. Vinzenz.









