06.05.2026 • News

UKJ verteidigt Gold-Zertifikat der „Aktion Saubere Hände“

Ein kurzer Moment mit klarer Routine: vor oder nach dem Patientenkontakt oder nach dem Umgang mit potentiell infektiösem Material. Händedesinfektion gehört zu den festen Abläufen im Klinikalltag.

Das Team der Krankenhaushygiene am UKJ freut sich über das Gold-Zertifikat der...
Das Team der Krankenhaushygiene am UKJ freut sich über das Gold-Zertifikat der „Aktion Saubere Hände“.
© UKJ

Sie entscheidet darüber, ob Krankheitserreger übertragen werden oder nicht. Am Universitätsklinikum Jena (UKJ) wird diese Praxis konsequent umgesetzt – nicht nur am Welttag der Händehygiene (5. Mai), sondern jeden Tag. Dafür erhält das UKJ erneut das Gold-Zertifikat der „Aktion Saubere Hände“ – zum fünften Mal in Folge und aktuell als eine von wenigen Universitätskliniken in Deutschland. „Händehygiene ist eine einfache und wirksame Maßnahme zum Schutz von Patientinnen, Patienten und Personal. Dass wir hier dauerhaft ein hohes Niveau erreichen, ist nur durch das Engagement vieler möglich. Ich danke meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung Krankenhaushygiene am Institut für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene und allen Mitarbeitenden am UKJ“, sagt Prof. Dr. Dr. PH Frank Kipp, Leiter der Krankenhaushygiene am Institut für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene am UKJ.

Im Mittelpunkt der Bewertung steht die tatsächliche Umsetzung der Händehygiene. Dafür beobachten die Hygienefachkräfte des Instituts für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene im Klinikalltag gezielt Situationen, in denen eine Desinfektion erforderlich ist. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 3.938 solcher Beobachtungen dokumentiert. „Händehygiene entsteht im Alltag. Deshalb setzen wir auf regelmäßige Beobachtungen und den direkten Dialog mit den Teams, um die Umsetzung kontinuierlich zu sichern“, sagt Dr. Sabine Trommer, Oberärztin am Institut für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene. Eine weitere wichtige Voraussetzung für die Zertifizierung ist die flächendeckende Verfügbarkeit von Händedesinfektionsmitteln – am UKJ steht dafür seit 2026 ein Desinfektionsmittelspender pro Patientenbett zur Verfügung, um die Händedesinfektion direkt am Behandlungsort zu ermöglichen. Ergänzend sind auch regelmäßige Schulungen des Klinikpersonals zur Vermeidung von Infektionen, die systematische Erfassung des Verbrauchs von Händedesinfektionsmitteln, Informationsmaterialien für Patienten und Angehörige sowie Aktionstage zur Händehygiene Bedingung für die Auszeichnung.

Hintergrund zur „Aktion Saubere Hände“

Die „Aktion Saubere Hände“ wurde mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit 2008 als nationale Kampagne ins Leben gerufen. Ziel ist es, die hygienische Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen zu fördern. Einrichtungen können ein Zertifikat erhalten, wenn sie definierte Kriterien erfüllen und ihre Maßnahmen regelmäßig nachweisen. Das UKJ hat das Siegel der „Aktion Saubere Hände“ in Gold 2026 bereits zum fünften Mal in Folge erhalten. Verliehen wird es jeweils für zwei Jahre. Deutschlandweit ist das UKJ eine von nur zwölf Universitätskliniken, die mit dem Gold-Siegel ausgezeichnet wurden.

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