16.07.2025 • News

Verein demokratischer Ärzt*innen: Broschüre zur Militarisierung des Gesundheitswesens erschienen

Wir wollen mit dieser Broschüre das Bewusstsein vor allem bei Beschäftigten im Gesundheitswesen schärfen und die Diskussion anstoßen, wie wir uns gemeinsam dagegen wehren können.

Während das Vorwort entstand (18.–22. Juni), eskalierte der Krieg zwischen Israel und Iran – am 22. griffen auch die USA ein und bombardierten Ziele im Iran. Immer noch wird der Einsatz von Atomwaffen erwogen; Pakistan und China scheinen schon Waffen an den Iran zu liefern. Lange nicht mehr war die Angst vor einem Atomkrieg so groß und auch so real wie in diesem Moment. Der deutsche Bundeskanzler kommentierte, dass Israel mit seinem Angriff auf den Iran „für uns“ die „Drecksarbeit“ erledige. Die Politik, aber auch die Begrifflichkeiten und Phantasien werden immer entsetzlicher.

Der Kampf gegen Krieg und Militarisierung gehört neben dem Kampf gegen die Ökonomisierung des Gesundheitswesens und dem Kampf gegen Faschismus zu den wesentlichen Traditionen des Vereins demokratischer Ärzte.

Aus dem Vorwort:

Wir wollen mit dieser Broschüre das Bewusstsein vor allem bei Beschäftigten im Gesundheitswesen schärfen und die Diskussion anstoßen, wie wir uns gemeinsam dagegen wehren können. Auch wir sind verzweifelt über die die aktuelle politische Lage und wollen keineswegs suggerieren, dass wir die Antworten auf die brennenden Fragen oder gar Lösungen hätten. Wir verstehen den Text als Vorschlag ins Gespräch und aus dem Zustand der Passivität herauszukommen. Wegducken, Schweigen und Verdrängen werden die zunehmende Militarisierung nicht stoppen. Wir brauchen eine offene und laute Auseinandersetzung, um uns gemeinsam klar gegen die Kriegsgefahr zu stellen.

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