06.12.2010 • News

Verzögerte Notwendigkeit einer zusätzlichen Therapie bei asymptomatischem follikulärem Lymphom

Roche gab positive Daten einer Phase-III-Studie mit MabThera (Rituximab) bei Patienten mit fortgeschrittenem follikulärem Lymphom ohne Krankheitssymptome (asymptomatische Erkrankung) bekannt.

Da die Resultate früherer Studien keinen Nutzen einer anschliessenden Chemotherapie nach der Diagnose gezeigt hatten, werden asymptomatische Patienten zunächst nur aufmerksam beobachtet. Mit der Behandlung beginnt man bei diesen Patienten gewöhnlich erst, wenn spezifische Symptome auftreten oder wenn sich ihre Erkrankung verschlimmert. Eine sofortige Therapie mit MabThera (Induktionstherapie), gefolgt von einer fortgesetzten Anwendung von MabThera als Erhaltungstherapie verzögert laut Studie im Vergleich zur Beobachtungsstrategie die Notwendigkeit einer Chemotherapie oder Strahlentherapie. Das Risiko einer Verschlechterung der Erkrankung wird damit verringert und das progressionsfreie Überleben verlängert. Das Sicherheitsprofil entsprach den früheren Erfahrungen mit MabThera.

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