
Wirkstoffe finden, die schon im Schrank stehen
Graphtechnologie und künstliche Intelligenz ermöglichen es, neue Therapieoptionen in bereits vorhandenen Wirkstoffen zu identifizieren.

Graphtechnologie und künstliche Intelligenz ermöglichen es, neue Therapieoptionen in bereits vorhandenen Wirkstoffen zu identifizieren.

Ausgezeichnete Forschung zeigt: Der BMI allein reicht nicht aus, um das Risiko bei Adipositas zu beurteilen.

Im Einstein Center for Early Disease Interception arbeiten Forscher verschiedener Berliner Institutionen zusammen, um Krankheiten möglichst früh zu erkennen und zu verhindern.

Forschende am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben ein digitales Werkzeug entwickelt, das klinische Entscheidungen in der molekularen Präzisionsonkologie erheblich beschleunigt und verbessert.

Prof. Dr. Dr. Hermann Reichenspurner leitete das Universitäre Herz- und Gefäßzentrum des UKE fast 25 Jahre und ist seit 1. Oktober im Ruhestand.

Warum leiden Menschen, die mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) infiziert sind, häufig an Herzkreislauf-, Leber- sowie anderen Begleiterkrankungen?

Im Graduiertenkolleg ACME suchen Forschende nach neuen zelleigenen Abwehrmechanismen gegen Viren und Bakterien und bilden dabei den wissenschaftlichen Nachwuchs aus. Das Vorhaben wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft über fünf Jahre gefördert und startet im April 2026.

Eine orale Immuntherapie hilft vielen Kindern mit einer Erdnussallergie. Bei manchen führt sie allerdings auch zu schweren allergischen Reaktionen. Ein Team um Young-Ae Lee fand heraus, welche Gründe das haben kann – und wie sich die Behandlung individueller gestalten lässt.

Für eine bessere personalisierte Medizin startet in Niedersachsen das Projekt MoReHealth.

Ein Leopoldina-Diskussionspapier empfiehlt ein Umdenken in Forschung und Medizin.

Ein Team der Charité – Universitätsmedizin Berlin zeigt, dass das neue KI-Modell crossNN unbekannte Tumoren schnell und sehr zuverlässig klassifiziert.

Im Rahmen der strategischen Zusammenarbeit mit Broad Clinical Labs werden Anwendungen mit der SBX-Sequenzierungstechnologie von Roche erforscht und entwickelt, wobei der Schwerpunkt zunächst auf schwerkranken Neugeborenen und ihren Eltern liegt.

Das Bonner Exzellenzcluster ImmunoSensation3 wird im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern für weitere sieben Jahre gefördert.

Die Helmholtz-Gemeinschaft bündelt ihre Aktivitäten in der Präventionsforschung und hat dafür die „Helmholtz Health Prevention Task Force“ ins Leben gerufen.

Die neue Plattform Adiposetissue.org erleichtert die Forschung zu Adipositas und Stoffwechselerkrankungen, indem sie den Zugang zu Daten über Fettgewebe zentralisiert und vereinfacht.

Dr. Maik Pietzner erhält eine W2-Professur auf Lebenszeit für „Health Data Modeling“ am Berlin Institute of Health in der Charité (BIH).

Ein Forschungsteam hat neue Details zur Ausbreitung des unheilbaren Knochenmarkkrebses „Multiples Myelom“ im Körper entdeckt.

EKFS verbindet in Stiftungsprofessuren hochkarätige Forschung und Patientenversorgung von vier Ärztinnen und Ärzten

Merck und Opentrons Labworks haben eine auf mehrere Jahre angelegte Vereinbarung bekannt gegeben. Ziel der Partnerschaft ist es, Testkits auf einer individuell anpassbaren Opentrons-Flex-Arbeitsstation zu automatisieren.

Roman Sarott wird ab dem 1. Januar 2025 mit seiner Forschungsgruppe „Chemically Induced Proximity“ kleine Moleküle mit spezieller Funktion entwickeln: Sie sollen neue Wechselwirkungen zwischen Proteinen herbeiführen, um zelluläre Signalwege umprogrammieren und dadurch perspektivisch neue therapeutische Möglichkeiten zu eröffnen.

Der MHH-Mediziner Dr. Stephan Traidl untersucht die Auswirkungen systemischer Therapien bei atopischer Dermatitis. Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung zeichnet ihn dafür mit dem mit 250.000 Euro dotierten Memorialstipendium aus.

Bei der Eröffnungsveranstaltung des DGN-Kongresses wurde der Wissenschaftspreis der Deutschen Gesellschaft für Neurologie an Prof. Dr. med. Lucas Schirmer, Leiter der Sektion Neuroimmunologie an der Neurologischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim, verliehen.

Etwa ein Drittel aller Patient*innen mit Depressionen haben erhöhte Entzündungswerte. Diese werden oft nur durch unspezifische Marker bestimmt.

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Matthias Mann vom MPI für Biochemie gelang eine bahnbrechende Entdeckung, die das Leben von Patienten rettet, die an toxischer epidermaler Nekrolyse (TEN) leiden.

Mit Hilfe moderner Untersuchungs-Methoden lassen sich heute aus Blutproben riesige Mengen von Informationen gewinnen.

Die CiiM-Studie identifiziert Schlüsselmoleküle und mögliche Ansätze zur Verbesserung der Impfantwort.

Das vor drei Jahren ins Leben gerufene Forschungsnetzwerk „Liver Systems Medicine against Cancer“ (LiSyM-Krebs) wird weiter gefördert.

Die Stadt Wiesbaden ehrt herausragende Persönlichkeiten mit dem Carol-Nachman-Preis für Rheumatologie und der Carol-Nachman-Medaille.

Eine Tübinger Wissenschaftlerin ist Teil eines internationalen Forschungsteams, das den Einfluss der Raumfahrt auf die Gesundheit von Astronauten untersucht.

Das Deutsche Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ) wird ab 1. Juni 2024 neuer Partner der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG).

Patienten nach einem Herzinfarkt noch besser als bisher zu behandeln, ist eines der Ziele der Kardiologie. Dazu gehören ein umfassendes Verständnis und die rechtzeitige Erkennung jener Patienten, die nach einem Infarkt ein hohes Risiko für einen ungünstigen Verlauf haben.

Vitaldaten, Ergebnisse bildgebender Untersuchungen und Informationen zum Lebensstil: Umfassende Daten zu Patientinnen und Patienten sind für Beschäftigte im Gesundheitswesen bereits verfügbar, aber nicht unbedingt gut nutzbar.

Die Goethe-Universität stärkt ihre Forschung und Lehre zur Künstlichen Intelligenz: Marcel H. Schulz, bisher Juniorprofessor für „Computational Biology“ an der Goethe-Universität, tritt eine Professur für Künstliche Intelligenz in der Genomforschung der Goethe-Universität an.

In enger Zusammenarbeit mit einem internationalen Forschungsteam führte Prof. Eleftheria Zeggini von Helmholtz Munich und der Technischen Universität München eine umfassende Studie mit Daten von Millionen von Teilnehmenden durch.

Hurdle, ein Pionier auf dem Gebiet der diagnostischen Tests, und die Division Consumer Health von Bayer haben eine strategische Partnerschaft ins Leben gerufen, um Innovationen im aufstrebenden Bereich des gesunden Alterns voranzutreiben.

Im EU-Projekt ELMUMY untersucht die Universitätsmedizin Würzburg mit zwölf weiteren Partnern aus Wissenschaft und Industrie Faktoren, die die Entstehung und das Fortschreiten des Multiplen Myeloms beeinflussen. Die Erhebung molekularbiologischer Merkmale und die Integration von Informationen über Lebensstil und klinische Situation soll eine personalisierte Diagnose, Prävention und Therapie ermöglichen.

Im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) gehören klinische Studiendaten und Proben nicht einzelnen Kliniken, sondern einer übergeordneten Struktur - dem DZHK.

Die Twincore-Nachwuchsgruppe „Antivirale Antikörper-Omics“ von Dr. Yannic Bartsch wird als „Helmholtz Young Investigator Group“ (HYIG) gefördert.

Die ISO13485-Zertifizierung ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Marktreife der automatisierten, Hochdurchsatz-Plattform und der Fähigkeit, erschwingliche und skalierbare Werkzeuge für die omics-basierte Präzisionsmedizin zu entwickeln.

Florian Büttner, Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) und Frankfurt Cancer Institute, kann sich dieses Jahr über die prestigeträchtige ERC-Förderung freuen. Die zwei Millionen Euro Fördermittel setzt er für die Entwicklung von KI-Modellen ein, die Ärzte zuverlässig dabei unterstützen sollen, Krebs zu diagnostizieren oder Therapieempfehlungen abzugeben.

Neue Forschungsergebnisse könnte Betroffenen der Erbkrankheit Methylmalonazidurie Vorteile bringen. Wissenschaftler kombinierten mehrere molekularbiologische Untersuchungsmethoden.

Der Biochemiker und Arzt Dr. Dr. Leif S. Ludwig (40) vom Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) und vom Max Delbrück Centrum erhält den Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis 2023.

Die EU hat einem Konsortium unter der Leitung der Universitätsklinik Helsinki eine Finanzierung in Höhe von 7 Mio. EUR gewährt, um die Bedeutung der Darmmikrobiota als Triebkraft für chronisch systemische Entzündungen und ihrer Rolle im Krankheitsverlauf rheumatischer Erkrankungen zu untersuchen.

Wie kann eine einzige kranke Zelle in einem intakten Gehirn oder einem menschlichen Herzen aufgespürt werden? Diese Fragestellung gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Nicht nur in der Onkologie und Pandemiebekämpfung, auch in der Kardiologie werden die neuesten Technologien intensiv dafür genutzt, immer wirksamere Therapien zu entwickeln.

Forschende der Universität Bern und des Inselspitals liefern einen Überblick über die neuesten Technologien in der Präzisionsonkologie.

Lucas Schirmer befasst sich mit neurologischen Erkrankungen, die auf Fehlfunktionen des Immunsystems zurückzuführen sind

Forschende des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM) entwickeln im Kooperationsprojekt B-FAST unter Federführung der Universitätsmedizin Göttingen und der Universitätsklinik Köln nachhaltige Überwachungsstrategien und Testmethoden für den Einsatz in künftigen Pandemien.

Klinischen Forscherinnen und Forschern der Medizinischen Hochschule Hannover ist es weltweit erstmals gelungen, den zumeist tödlichen Krankheitsverlauf bei schwerem Lungenhochdruck dank eines neuartigen Therapieansatzes zu stoppen.

Wie unterscheiden sich krebskranke von gesunden Zellen? Ein neuer Machine-Learning-Algorithmus namens „ikarus“ kennt die Antwort.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt in den kommenden vier Jahren zwei Sonderforschungsbereiche (SFB) der Medizinischen Fakultät Heidelberg (MFHD) mit insgesamt rund 26,9 Mio. Euro.

Ähnlich wie zuvor in Dänemark breitet sich in Berlin ein weiterer Subtyp der Omikron-Variante aus: BA.2. Das ergab die Auswertung von Abwasserproben am MDC in Kooperation mit den Berliner Wasserbetrieben und dem Berliner Labor der amedes-Gruppe. Durch BA.2 könnte sich die derzeitige Corona-Welle verlängern.

Daten sind Gold – das gilt nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die biomedizinische Forschung. Um neue Therapien oder Präventionsstrategien für Krankheiten zu entwickeln, brauchen Wissenschaftler immer schneller immer mehr und immer bessere Daten. Doch die Qualität ist häufig sehr unterschiedlich und die Integration verschiedener Datensätze oft fast unmöglich.

Der Anteil von Omikron liegt in Berlin bei 90 Prozent. Das zeigen jüngste Abwasser-Analysen des Max-Delbrück-Centrums und der Wasserbetriebe. Anfang Dezember lag der Anteil noch bei fünf Prozent. MDC-Teams haben ein computerbasiertes Werkzeug für solche Untersuchungen entwickelt.

Ein Ansatz, der Ärztinnen und Ärzten einen völlig neuen Blick auf Hautkrankheiten ermöglicht – mit diesem Ziel ist 2016 das Projekt Innoderm unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) gestartet. Entstanden ist ein eine neue Bildgebungsmethode, die Gewebe deutlich tiefer unter der Hautoberfläche untersuchen kann, als konkurrierende Verfahren. Jetzt wurde das Projekt mit dem ECS Innovation Award der Europäischen Kommission ausgezeichnet.

BIH in der Charité setzt bei Covid-19-Forschung, Datenverarbeitung und Künstlicher Intelligenz (KI) auf Dell Technologies.

Ein neuer Algorithmus sagt Gene vorher, die an der Entstehung von Krebs beteiligt sein können, deren DNA-Sequenz jedoch nicht zwangsläufig verändert ist.

Ein Forschungsteam mit Beteiligung des Exzellenzclusters PMI hat bestimmte Zelltypen im Blut identifiziert, die auf schwere Krankheitsverläufe bei COVID-19 hindeuten.



