
Studie stellt Nutzen von Schutzkitteln auf Neonatologien infrage
Die BALTIC-Studie mit knapp 10.000 Früh- und Neugeborenen zeigt: Konsequente Händedesinfektion schützt vor schweren Infektionen ebenso wirksam wie zusätzliche Schutzkleidung.

Die BALTIC-Studie mit knapp 10.000 Früh- und Neugeborenen zeigt: Konsequente Händedesinfektion schützt vor schweren Infektionen ebenso wirksam wie zusätzliche Schutzkleidung.

Am Universitätsklinikum Frankfurt am Main trat 2023 eine systemische P. aeruginosa Trinkwasserkontamination auf. Als wahrscheinliche Kontaminationsquelle wurde ein Wasserzähler identifiziert.

Die Integrierte Genomische Surveillance von antibiotikaresistenten Erregern verbindet genetische Analysen der Erreger mit epidemiologischen Patientendaten.

Ein Tropfen Blut genügt, um zu sehen, ob der Impfschutz hält: Forscher am Leibniz-Institut für Photonische Technologienhaben gemeinsam mit drei Thüringer Diagnostikunternehmen eine neue Mikroarray-Plattform entwickelt, die helfen soll, Impflücken aufzudecken und antibiotikaresistente Erreger schneller zu erkennen.

Bayern Kapital beteiligt sich mit dem Innovationsfonds EFRE II, der auch mit europäischen STEP-Mitteln ausgestattet ist, an smartbax, einem Biotech-Unternehmen mit Sitz in München, das sich auf die Entwicklung von Antibiotika der nächsten Generation spezialisiert hat.

Diagnostic Stewardship sollte in die Arbeit der Hygieneteams auf allen Ebenen der Patientenversorgung und im Bereich der Umgebungsuntersuchungen integriert werden.

Innovative Lösungen für Hygiene und Raumluftqualität sind unverzichtbar für gesundheitsfördernde Bedingungen im Krankenhaus.

Im Jahr 2024 verzeichnet das Nationale Referenzzentrum für gramnegative Krankenhauserreger an der Ruhr-Universität Bochum einen erneuten Anstieg der eingesendeten Proben mit multiresistenten Bakterien.

Eine Naturstoff-Forschungsgruppe der JLU erhält rund 950.000 Euro für die Entwicklung von Molekülen zur Hemmung eines spezifischen Proteins gramnegativer Bakterien.

Die Bedeutung von Trinkwasserinfektionen und die Rolle des Abwassermonitorings steigt bei der Früherkennung und Bekämpfung von Ausbrüchen.

Wie einige wenige Soldatenzellen sich selbst opfern, um einer ganzen Bakterienpopulation krankmachende Eigenschaften zu verleihen.

Der rationale Einsatz von Antibiotika kann die Probleme der Resistenzentwicklung abwehren und zu einer verbesserten Patientensicherheit führen.

Das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, ist erneut für den vorbildlichen Schutz vor multiresistenten Erregern (MRE) mit dem Qualitätssiegel der MRE-Netzwerke Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden.

Forschende des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung von der Universität zu Köln haben eine Studie zu dem Carbapenem-resistenten Bakterium Acinetobacter baumannii durchgeführt.

Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine werden in deutschen Krankenhäusern auffällig viel häufiger bestimmte Krankenhauserreger nachgewiesen, die gegen viele Antibiotika resistent sind.

Forscherteam von Universität und Fraunhofer IME Gießen optimieren neuartiges Antibiotikum und zeigen zusammen mit dem LMU Klinikum München hervorragende Wirksamkeit gegen resistente gramnegative Erreger.

Forschende aus Saarbrücken und Freiburg entwickeln vielversprechenden Wirkstoff zur Bekämpfung multiresistenter Bakterien.

Zu den MRE gehören methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA), Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE) und multiresistente gramnegative Stäbchen (MRGN).

Freiburger Wissenschaftler zeigen in einer klinischer Studie, wie ein neu entwickeltes bakterielles PCR-Verfahren die Antibiotikavergabe bei schweren Lungenentzündungen optimiert und verkürzt.

Reserveantibiotika können die letzte Therapieoption bei einer Infektion mit multiresistenten Bakterien sein.

Seit vielen Jahren gehören die zunehmenden Resistenzen gegenüber Antibiotika zu den größten gesundheitlichen Bedrohungen unserer Zeit.

Der Robert-Koch-Preis 2021 geht mit 120.000 Euro an Prof. Dr. Yasmine Belkaid und Prof. Dr. Andreas Bäumler. Kyriacos Costa Nicolaou wird mit Robert‐Koch‐Medaille in Gold ausgezeichnet.

Seit 2009 sammelt das Nationale Referenzzentrum (NRZ) für gramnegative Krankenhauserreger in der Abteilung für Medizinische Mikrobiologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) deutschlandweit Daten über solche Bakterien. Der Jahresbericht 2020 ist am 9. September 2021 im Epidemiologischen Bulletin des Robert-Koch-Instituts erschienen. Bedingt durch die Coronapandemie wurden weniger Funde gemeldet als im Vorjahr.

„Health at a Glance“ oder „Gesundheit auf einen Blick“, so heißt die Veröffentlichung der OECD zum Status der Gesundheit in der EU im Jahr 2020.












