29.09.2012 • Top-Themen

DKFZ: Alternative Krebsmedizin

DKFZ: Alternative Krebsmedizin. Pflanzliche Medikamente, Naturheilverfahren, die Homöopathie oder andere als natürlich und wenig belastend verstandene Verfahren sind beliebt. Doch hat die vermeintlich sanfte Medizin auch einen Stellenwert in der Krebstherapie? Was heißt „alternativ“, was bedeutet „komplementär“, wenn es um Tumorerkrankungen geht? In den Leitlinien zur modernen Krebstherapie spielen entsprechende Verfahren keine Rolle – der Markt der meist frei verkäuflichen unkonventionellen Krebsmittel boomt trotzdem. Wie sich Krebspatienten selbst ein Bild vom Stellenwert alternativer Therapien machen können, hat der Krebsinformationsdienst KID im „Aktuellen Hintergrund“ auf seinen Internetseiten zusammengestellt. KID zeigt auf, welche Krebstheorien hinter beliebten Verfahren stehen und wie diese aus wissenschaftlicher Sicht heute bewertet werden. Der Text erklärt auch, warum es das universelle Krebsmittel wohl nie geben wird und woran man die schwarzen Schafe unter den Anbietern angeblich komplementärer Therapien erkennen kann.

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Das „mitdenkende“ Mikroskop im Einsatz

Obwohl die Lichtmikroskopie das älteste Verfahren zur Untersuchung von Bakterien und anderen Mikroorganismen ist, bleibt sie ein Bereich, in dem weiterhin Innovationen möglich sind. Die Forschungsgruppe „Translationale Klinische Mikrobiologie“ am Friedrich Loeffler-Institut für Medizinische Mikrobiologie der Universitätsmedizin Greifswald nutzt ein hochmodernes, EU-gefördertes Mikroskop, um diagnostische Abläufe schneller und effizienter zu gestalten.