Endoskopietechniken bei hepatopankreatikobiliären Erkrankungen
Bei der Behandlung komplexer hepatopankreatikobilärer Erkankungen sind die Patientenzufriedenheit und Schmerzempfindung beim endosonographischen Therapieansatz deutlich besser als beim perkutanen.
Prof. Dr. Jonel Trebicka, Prof. Dr. Michael Praktiknjo und Prof. Dr. Barbara Braden, Universitätsklinikum Münster
Endoskope werden immer dünner, die Bildqualität immer besser. Inzwischen ist es möglich, mit speziellen Endoskopen (Cholangioskop) direkt das Gallenwegssystem zu sondieren und von innen hochauflösend zu visualisieren. Damit lassen sich z.B. Gallenwegstumore in ihrer Ausdehnung präoperativ genauer bestimmen, Strukturen evaluieren und entzündliche Veränderungen nachweisen. Inzwischen gibt es sogar auch hierzu künstliche Intelligenz-Algorithmen, die Wahrscheinlichkeiten für das Vorliegen maligner Läsionen in dem cholangioskopischen Bildmaterial berechnen.
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