27.07.2011 • Top-Themen

Isländische Studie: Veränderung des Erbguts erhöht Risiko von Vorhofflimmern

Isländische Studie: Veränderung des Erbguts erhöht Risiko von Vorhofflimmern. Vorhofflimmern geht bei einigen Betroffenen auf die erblichen Anlagen zurück, nicht jedoch bei dem Großteil. Wie eine isländische Studie zeigt, gibt es jedoch eine Reihe von Veränderungen des Erbguts, die das Risiko für diese häufigste Form der Herzrhythmusstörungen beim Menschen erhöhen.

Danach haben Menschen ein fast doppelt so hohes Risiko für die Herzrhythmusstörungen, wenn bereits einer ihrer Verwandten ersten Grades daran erkrankt ist. „Bisher wissen wir nur wenig darüber, welche Gene im Einzelnen dafür verantwortlich sind“, erläutert Dr. med. Stefan Kääb vom Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Im Rahmen einer Pressekonferenz der DGIM berichtet Dr. Kääb über aktuelle Erkenntnisse zur Genetik des Vorhofflimmerns.

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