
Forschungsarbeiten zu Herzerkrankungen vielfach ausgezeichnet
In den vergangenen Wochen gab es für das Team der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) mehrfach Grund zur Freude.

In den vergangenen Wochen gab es für das Team der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) mehrfach Grund zur Freude.

Eine Patientin oder ein Patient hat zu Hause plötzlich Vorhofflimmern und der Arzt oder die Ärztin in der betreuenden Fachklinik kann fast zeitgleich die aufgezeichneten Daten des Elektrokardiogramms (EKG) auswerten – im Hannover Herzrhythmus Centrum (HHC) der Klinik für Kardiologie und Angiologie der MHH ist das möglich.

Das Team der Klinik für Kardiologie II am Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt gehört zu den ersten, die den neuartigen Dual Energy Thermocool Smarttouch SF Katheter erfolgreich eingesetzt haben.

Für einen neuen therapeutischen Ansatz zur Behandlung von Vorhofflimmern wurden jetzt drei junge Wissenschaftler mit dem renommierten Oskar-Lapp-Forschungspreis 2025 ausgezeichnet.

Vorhofflimmern ist eine häufige Erkrankung, von der in Deutschland bis zu zwei Prozent der Bevölkerung betroffen sind.

Das Bergmannsheil gründet den Bereich Elektrophysiologie. Zum Leiter des neuen Bereichs wurde Dr. Assem Aweimer ernannt.

Prof. Dr. Thomas Fischer und Dr. Moritz Huttelmaier vom Uniklinikum Würzburg (UKW) wollen Vorhofflimmern in Zukunft gezielter diagnostizieren und bestenfalls verhindern.

Patient*innen mit einem akuten Schlaganfall und gleichzeitig bestehendem Vorhofflimmern haben ein besonders hohes Risiko für einen erneuten Schlaganfall und andere schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse.

Die Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern gehört zu den häufigsten Komplikationen nach Bypass-Operationen.

In Herzmuskelzellen fördert eine gestörte Kalziumpufferung das Fortschreiten und die Verstetigung von Vorhofflimmern. Das fanden Forscher*innen aus dem Herzzentrum der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) heraus.

In Deutschland leiden etwa 1,8 Millionen Menschen an Vorhofflimmern, der häufigsten Form der Herzrhythmusstörung. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, kann sie sich im Laufe der Zeit verschlimmern und das Risiko für Herzversagen oder einen Schlaganfall erhöhen.

Herzrhythmusstörungen können harmlos, bedrohlich oder lebensgefährlich sein. Vorhofflimmern ist die häufigste Rhythmusstörung – allein in Deutschland leiden zwei Millionen Menschen daran.

Eine Analyse der Biomolekül-Teilstudie der EAST – AFNET 4 Studie ergab: Biomolekülkonzentrationen im Blut von Menschen mit Vorhofflimmern können zur Identifizierung von Patient*innen mit hohem und niedrigem kardiovaskulärem Risiko verwendet werden.

Die Zentralklinik Bad Berka ist von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie als Vorhofflimmerzentrum zertifiziert worden.

Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) werden vier Wissenschaftler*innen mit dem neuen vom Kompetenznetz Vorhofflimmern (AFNET) gestifteten DGK AFNET Young Investigator Award für aktuelle Forschungsarbeiten zum Vorhofflimmern ausgezeichnet.

Als bundesweit bislang einzige Klinik nutzt das Deutsche Herzzentrum der Charité (DHZC) gleich zwei völlig neue Systeme zur katheterbasierten Behandlung des Vorhofflimmerns – darunter auch ein weltweit bislang einmaliges Verfahren, das die Kombination verschiedener Methoden ermöglicht.

Prof. Dr. Thomas Deneke übernimmt zum 1. März 2024 als neuer Chefarzt die Klinik für Rhythmologie am Klinikum Nürnberg.

Die Herzstiftung fördert innovatives Forschungsprojekt, das den Erfolg einer Katheterablation bei Vorhofflimmern mittels KI-basierter EKG-Analyse genauer vorhersagen soll.

Mehrere Millionen Menschen in Deutschland leiden an Vorhofflimmern, der häufigsten Herzrhythmusstörung.

Herzspezialisten aus dem Herz- und Diabeteszentrum NRW haben erstmals weltweit in einer monozentrischen, offenen Studie nachgewiesen, dass Patient*innen, die unter schwerster Herzschwäche in Verbindung mit symptomatischem Vorhofflimmern leiden, von einer Katheterablation in Kombination mit einer leitliniengerechten medikamentösen Therapie stärker profitieren als von einer alleinigen medikamentösen Therapie.

Klinik für Kardiologie II am Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt erneut als „Vorhofflimmer-Zentrum“ von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) zertifiziert.

Ein Übersichtsartikel fasst aktuelle Erkenntnisse zum Einfluss von atrialen Hochfrequenzepisoden auf Schlaganfälle und Herz-Kreislauf-bedingte Todesfälle zusammen (1). Die neuen Forschungsergebnisse legen nahe, dass Blutverdünner möglicherweise weniger wirksam Schlaganfälle verhindern als bisher gedacht.

Klassische Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erklären etwas mehr als die Hälfte des Vorhofflimmerrisikos. Auf der Suche nach weiteren Einflussgrößen haben Forschende des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) zusammen mit internationalen Wissenschaftlern das Darmmikrobiom in den Fokus genommen und konnten Veränderungen der Mikroorganismen bei Vorhofflimmern aufzeigen.

Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung und stellt mit stetig steigenden Fallzahlen Betroffene und Gesundheitssystem vor große Herausforderungen.

Wenn das Herz aus dem Takt gerät, laufen in den Herzmuskelzellen charakteristische Prozesse ab. Unter anderem verändern sich die Ströme elektrisch geladener Teilchen (Ionen). Bei chronischem Vorhofflimmern ist einer dieser Ströme vermindert.

Die Herzschwäche zählt zu den häufigsten Todesursachen. Rund eine Million der Herzinsuffizienz-Patient*innen leiden zugleich an Vorhofflimmern, einer Herzrhythmusstörung mit unkontrollierten Erregungen im Bereich der Herzvorhöfe und unregelmäßigem Herzschlag. Mit der sogenannten Katheterablation kann diese Herzrhythmusstörung meist wirksam behandelt werden.

Menschen mit Vorhofflimmern profitieren von einer frühen rhythmuserhaltenden Therapie. Die europaweite EAST – AFNET 4 Studie belegte, dass im Vergleich zur üblichen Behandlung herz-kreislauf-bedingte Todesfälle, Schlaganfälle und andere Komplikationen um 20 Prozent reduziert werden können.

In der Klinik für Kardiologie des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums am Standort Albertinen Krankenhaus können seit kurzem Patienten mit Vorhofflimmern mit einem innovativen Katheterverfahren behandelt werden.

Alltag und Lebensqualität von älteren Patienten mit dauerhaftem Vorhofflimmern sind oft stark belastet. Wiesbadener Herzspezialisten untersuchen mit Forschungsförderung der Herzstiftung, was über 75-jährigen Betroffenen mehr hilft: eine Katheterablation oder eine Schrittmacher-Therapie?

Fitnessarmbänder in Verbindung mit speziellen Smartphone-Apps eröffnen einen einfachen Weg, um unbemerkte Herzrhythmusstörungen aufzuspüren.

Wenn Menschen merken, dass ihr Herz aus „dem Takt gerät“, haben sie oft Gefühle der Angst und Beklemmung.

Menschen mit Vorhofflimmern und einer Schlaganfall-Vorgeschichte haben ein hohes Risiko für erneute Schlaganfälle und kardiovaskuläre Komplikationen.

Frühe Diagnose ist entscheidend, Wearables können ersten Hinweis geben. Die Deutsche Herzstiftung erklärt Vor- und Nachteile der Messung per Smartwatch.

Patienten mit einer Herzschwäche haben oft auch Vorhofflimmern. Ihr Herz schlägt dann unregelmäßig und oft zu schnell, wodurch sich die Herzschwäche weiter verschlechtert – Betroffene müssen häufig ins Krankenhaus.

Eine Analyse der EAST – AFNET 4 Studiendaten zeigt den wichtigsten Faktor für die Wirksamkeit einer frühen rhythmuserhaltenden Behandlung: Entscheidend war ein Herzschlag im Sinusrhythmus nach zwölf Monaten Studienteilnahme.






















