Kautschukböden unterstützen Farbkonzept


Umfassende Versorgung in modernem Ambiente: Rund 25 Mio. € hat das Klinikum Altenburger Land, Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Jena und der Universität Leipzig, in einen Neubau investiert.
In dem Neubau, genannt „Medicum", im thüringischen Altenburg sind seit 2014 fast alle ambulanten Angebote des angrenzenden Klinikums vereint. 2008 war für das Klinikum ein Entwicklungskonzept erarbeitet worden, aus dem hervorging, dass die enge Verzahnung stationärer und ambulanter Leistungen, u. a. in einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ), der richtige Weg ist, um langfristig im Wettbewerb zu bestehen. Im Altenburger Klinikum werden jährlich etwa 19.000 stationäre und 23.000 ambulante Patienten behandelt.
Das Anliegen von Generalplaner Dr.-Ing. Claus D. Worschech (Worschech Architekten Planungsgesellschaft, Erfurt) war es, mit dem Medicum nicht nur eine gelungene Synthese aus altem und neuem Gebäude, sondern auch eine harmonische Verbindung zur Umgebung zu schaffen. So orientiert sich die Lage des U-förmigen asymmetrischen Neubaus am natürlichen Geländeverlauf.
Das besondere Augenmerk der Planer lag auf dem Farbkonzept, das sich unter anderem in Hell-Dunkel-Kontrasten und den Reflexionen von Licht und Schatten ausdrückt. Der dunkle Farbton der Klinkerfassaden wird im Inneren des Gebäudes vom Bodenbelag aufgegriffen.
Dabei entschieden sich Worschech Architekten für Kautschuk-Beläge von nora systems: „Hier hatten wir die Möglichkeit der individuellen Farbgestaltung." Auf Wunsch der Architekten wurde noraplan sentica für die Flure in Anthrazit und für die Funktions- sowie Aufenthaltsbereiche in sehr hellem Grau sonderangefertigt.
Farbinseln erleichtern Orientierung
Im Medicum befinden sich Praxen für Kinderheilkunde, Neurologie, Gefäßmedizin, Kardiologie, Strahlentherapie sowie Onkologie. Dabei sind die niedergelassen Ärzte bis auf wenige Ausnahmen zugleich am Klinikum tätig. Diese kurzen Wege ermöglichen Synergien, die den stationären wie ambulanten Bereichen gleichermaßen zugutekommen. Ein neues Angebot ist die Klinik für Ambulante neurologische und orthopädische Rehabilitation.
Eine Apotheke und ein Sanitätshaus im Erdgeschoss runden das medizinische Angebot im Medizinischen Versorgungszentrum ab.
Um den Patienten die Orientierung im Gebäude zu erleichtern, akzentuierten die Architekten wichtige Funktionsbereiche wie Aufnahme- und Wartezonen durch Farbinseln. Dabei werden die kräftigen Farben der Kautschuk-Bodenbeläge an den Wänden fortgesetzt, sodass ein „Raum-in-Raum"-Eindruck entsteht. Verschiedene Farben von noraplan sentica wurden extra für das Medicum Altenburg entwickelt. Da die Böden je nach Einsatzbereich unterschiedlichen Anforderungen standhalten müssen, wurden auch die elektrostatisch ableitfähigen und trittschalldämmenden Ausführungen der Kautschuk-Beläge verbaut. Die Treppenhäuser sind in einem leuchtenden Gelb gestaltet. Formtreppen aus norament grano unterstützen auch hier das freundliche, einladende Ambiente.
Kundenspezifische Lösungen
„Neben dem breiten Farbspektrum und dem homogenen Erscheinungsbild von noraplan sentica waren auch der ergonomische Komfort, die Langlebigkeit und die problemlose, hygienische Reinigung der Kautschuk-Beläge wichtig", unterstreichen Worschech Architekten. Im Gegensatz zu anderen elastischen Bodenbelägen müssen nora Böden nicht beschichtet werden. Dies spart Zeit und Geld, zudem werden die Arbeitsabläufe im Klinikbetrieb nicht gestört. Weil nora Bodenbeläge keine gesundheitsschädlichen Weichmacher oder chlororganischen Verbindungen enthalten, tragen sie darüber hinaus zu einer gesunden Innenraumluft bei.
Aus vorangegangenen Bauvorhaben hatten Worschech Architekten bereits gute Erfahrungen mit nora Böden gemacht: „Die fachkundige, ergebnisorientierte Beratung und das Eingehen auf unsere individuellen Gestaltungswünsche haben für uns den Ausschlag gegeben, auch beim Medicum wieder auf Kautschuk zu setzen.
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