
Deutlich weniger Antibiotika-Verordnungen in Deutschland
Während COVID-19 haben Ärzte deutlich weniger Antibiotika verordnet, verglichen mit den Vorjahren.

Während COVID-19 haben Ärzte deutlich weniger Antibiotika verordnet, verglichen mit den Vorjahren.

Ein internationales Forscherteam aus Japan und Luxemburg zeigt erstmals, dass sich krankhafte Formen des Proteins α-Synuclein im Blut von Patienten zur Diagnose der Parkinson-Krankheit nutzen lassen. Außerdem können sie auf diese Weise verschiedene neurodegenerative Bewegungsstörungen voneinander unterscheiden.

Im Jahr 2050 könnte die Zahl der Menschen, die an den Folgen einer Infektion mit Antibiotika-resistenten Bakterien sterben, laut Prognosen der WHO auf zehn Millionen ansteigen.

Die Entwicklung der Arzneimittelausgaben in Deutschland kennt seit Jahren nur eine Richtung: aufwärts. Dabei ist es bislang weitgehend ungeklärt, wer die Hauptverursacher der Kostenexplosion sind und auch, wie sich die Mehrausgaben auf lange Sicht entwickeln werden.

Händehygiene gilt als wichtige Maßnahme, um Infektionen zu vermeiden.

Nach Angaben des Deutschen Industrieverbands Spectaris erzielte die deutsche Medizintechnikindustrie 2022 ein nominales Umsatzplus von 5,4 Prozent. Insgesamt erwirtschaftete die Branche 38,4 Milliarden Euro.

Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie des Universitätsklinikum Bonn (UKB) hat die ersten Operationen mit dem innovativen OP-Roboter Dexter erfolgreich durchgeführt. Die einzigartige On-Demand-Robotik ermöglicht es, während eines Eingriffs flexibel zwischen robotergestütztem und laparoskopischem Verfahren zu wechseln.

Das Konzept, den Diabetes mellitus in Subtypen zu unterteilen, kann die Grundlage für ein maßgeschneidertes Management der Betroffenen im Sinne der „Präzisions-Diabetologie“ bilden.

Eine künstliche Intelligenz, entwickelt an der TU Wien, kann bei Blutvergiftungen passende Behandlungsschritte vorschlagen. Der Computer übertrifft dabei bereits den Menschen.

Helios setzt künftig in 19 Kliniken der Region Ost auf Aktivkohlefilter in Narkose- sowie Intensivbeatmungsgeräten und untermauert damit seine Vorreiterrolle beim Klimaschutz im Gesundheitswesen. Mehr als 90% der aufgefangenen Narkosegase werden so künftig recycelt. Rund 1.100 Tonnen CO2 Emissionen werden so pro Jahr reduziert.

Die Universitätsmedizin Halle ist als eine der Ersten am neuen Forschungsdatenportal für Gesundheit beteiligt.

Dortmunder Max-Planck-Forschende haben eine Software entwickelt, die Proteine in der Kryo-Elektronentomographie genau erkennt, auswählt und so die mühsame händische Selektion ersetzt.

Beim Deutschen Forschungsdatenportal für Gesundheit (FDPG) können Forschende Gesundheitsdaten und Bioproben der deutschen Universitätsmedizin zentral für wissenschaftliche Untersuchungen beantragen.

Pockenviren sind dafür bekannt, dass sie in der Umgebung sehr lange infektiös bleiben können. Eine Studie der Abteilung Molekulare und Medizinische Virologie der Ruhr-Universität Bochum hat gezeigt, dass es dabei sehr auf die Temperatur ankommt.

Auch in Deutschland steigt die Zahl der Infektionen mit dem Pilz Candida auris. Das zeigt eine neue Studie von Forschungsteams aus Würzburg, Jena und Berlin. Trotz niedriger Zahlen raten die Beteiligten zu Vorsichtsmaßnahmen.

Forscher*innen des Nationalen Referenzzentrums für Transmissible Spongiforme Enzephalopathien (NRZ-TSE) an der Universitätsmedizin Göttingen gelingt erstmalig Nachweis von krankhaft verändertem Prion-Protein in Tränenflüssigkeit von Patient*innen mit Creutzfeldt-Jakob Krankheit und anderen Prionerkrankungen. Veröffentlicht in The New England Journal of Medicine.

Volkskrankheit Kniearthrose: Knorpelschäden am Kniegelenk schränken uns beim Sport und im Alltag ein. Häufig hilft eine Therapie, in der künstliches Knorpelgewebe eingesetzt wird.

Eine künstliche Intelligenz, entwickelt an der TU Wien, kann bei Blutvergiftungen passende Behandlungsschritte vorschlagen. Der Computer übertrifft dabei bereits den Menschen.

Projekt „NEMO“ erforscht Anonymisierungsverfahren für Medizinische Daten am Beispiel des Elektroenzephalogramms.

Patrick Hauser, Geschäftsführer der Medilys Laborgesellschaft mbH, spricht im Rahmen des Hauptstadtkongresses 2023 über den Einsatz der robotergestützten Kleinautomatisierung „The Box“ in der Labormedizin.

Um die Unterschiede in menschlichen Genomen, der Gesamtheit der Erbinformation eines Menschen, zu verstehen, erstellen Forschende Referenzgenome, die aus Sequenzen des menschlichen Genoms bestehen.

Ein interdisziplinäres Projektteam an Universitätsklinikum Jena, Friedrich-Schiller-Universität Jena und Technischer Universität Ilmenau startet die Entwicklung eines sensorbasierten Unterstützungssystems, das Chirurgen bei Tumoroperationen Gewebegrenzen kontinuierlich optisch darstellen und haptisch vermitteln kann.

15 Forschungseinrichtungen bringen gemeinschaftlich die Digitalisierung der Gesundheitsforschung in Deutschland voran.

Menschen mit schwerer COVID-19-Erkrankung und Atemversagen wurden in der Corona-Pandemie häufig maschinell beatmet und in Einzelfällen zusätzlich mit einer sogenannten ECMO (Extrakorporale Membranoxygenierung) behandelt.

Nach erfolgreicher technischer Testung und Prozessentwicklung mit limitierter Patientenexposition wird das Pilotprojekt ausgeweitet.

tala-med Cardio heißt die neue App, die am Universitätsklinikum Freiburg entwickelt wurde und die bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen helfen soll.

In einem hochaufgelösten Atlas zeigen Forschende aus Basel und Zürich auf, wie sich die menschliche Netzhaut entwickelt. Dazu verwendeten sie unter anderem eine neue Technik, mit der sie über 50 Proteine gleichzeitig sichtbar machen können. Der Atlas hilft Wissenschaftler*innen, Krankheiten besser zu erforschen.

Am Universitätsklinikum Freiburg wurde erstmals in Deutschland eine robotergestützte Gewebeentnahme zur mikrochirurgischen Brustrekonstruktion durchgeführt. Das minimalinvasive Verfahren kann Komplikationen vermeiden.

Das herzchirurgische Expertenteam um Chefarzt Prof. Dr. med. Börgermann hat erfolgreich die ersten Herzoperationen mit dem DaVinci Operationsroboter durchgeführt.

Seit Jahrzehnten sind nur wenige neue Antibiotika auf den Markt gekommen – es werden überwiegend bekannte Wirkstoffe modifiziert.

Das Dach der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Ulm (UKU) wurde kürzlich mit insgesamt 478 Photovoltaik-Modulen ausgerüstet. Das Klinikdach entspricht dabei einem klassischen extensiv bepflanzten Gründach.

Der 5. Mai ist der Internationale Tag der Händehygiene, einst wurde er von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufen.

Neuer Vertrag für ambulantes Operieren (AOP): Vor Komplikationsgefahren durch die Auslagerung stationärer Eingriffe in den ambulanten Bereich warnen das Aktionsbündnis Angeborene Herzfehler (ABAHF) und die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler (DGPK)

Letzte Woche wurden zwei radiologische Eingriffe am Universitätsklinikum Bonn (UKB) weltweit zum ersten Mal mit einem vaskulären OP-Roboter erfolgreich durchgeführt.

Das Universitätsklinikum Jena hat im Rahmen der nationalen Kampagne „Aktion Saubere Hände“ am 5. Mai zum Thema Händehygiene aufgeklärt.