
DGIM zeichnet Voize aus
Peter-Müller-Kreativpreis der DGIM: Mehr Zeit für Patienten dank Dokumentation per Spracheingabe

Peter-Müller-Kreativpreis der DGIM: Mehr Zeit für Patienten dank Dokumentation per Spracheingabe

Der älteste Medizinpreis Deutschlands, der Dr. Martini-Preis, ist heute von Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank an vier junge Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) verliehen worden. Ein weiterer Forscher ist mit der Dr. Martini-Medaille ausgezeichnet worden.

Stefan Fröhling und Hanno Glimm vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg und Dresden erhalten für das DKFZ/NCT/DKTK Master-Programm den diesjährigen Paul-Martini-Preis. Das Programm zeigt auf Basis umfassender molekularer Analysen für Patienten, die an seltenen Krebsarten oder ungewöhnlich jung an Krebs erkrankt sind, neue Therapiemöglichkeiten auf. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert.

Das Forscherteam um Benjamin Kern, Reza Behroozian, Till Böhme, Nils Roedel und Prof. Dr. Stefan Müller hat mit ihrem Konzept für ein mobiles Blutanalyselabor für den Rettungsdienst „mobOx“ den nächsten Meilenstein in der Existenzgründung geschafft.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat an Katrin Lichy, Intensivpflegekraft im RKH Klinikum Ludwigsburg, den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg verliehen.

Univ.-Prof. Dr. Björn Behr wird mit dem diesjährigen Von-Langenbeck-Preis der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) ausgezeichnet.

Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) ehrt den Würzburger Internisten und Endokrinologen Prof. Dr. Franz Jakob für seine klinischen und grundlagenwissenschaftlichen Arbeiten über die Interaktion zwischen Hormonsystemen und Bewegungsapparat.

Frau Prof. Dr. Chiara Romagnani, Leiterin der gemeinsamen Forschungsgruppe „Angeborene Immunität“ von DRFZ und Charité, und Prof. Dr. Andreas Diefenbach, Leiter der gemeinsamen Forschungsgruppe „Entwicklung des Immunsystems“ von DRFZ und Charité erhalten jeweils einen ERC Advanced Grant für Projekte zur Erforschung der Lymphozyten des angeborenen Immunsystems.

Prof. Dr. med. Tobias Moser, Direktor des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), hat einen weiteren Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) erhalten. Der ERC fördert sein Forschungsvorhaben zur Entschlüsselung der Lautstärke-Verarbeitung in der Hörschnecke („DynaHear“) für fünf Jahre mit insgesamt 2,5 Millionen Euro.

Die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) zeichnet Dr. Stefanie Meyer, Klinik für Neurologie der Universitätsmedizin Göttingen, für ihr Engagement in der Forschung zu Sport bei Patient*innen mit erblichen Muskelerkrankungen aus. Der Forschungspreis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben das Auswahlgremium der Europäischen Kommission überzeugt: Wie reagiert das angeborene Immunsystem bei stark erhöhtem Nährstoffbedarf in Schwangerschaft und Stillzeit? Wie funktioniert das Gedächtnis von natürlichen Killerzellen? Und: Welche Mechanismen der Genregulation führten im Laufe der Evolution zum Entstehen von Flügeln bei einem Säugetier?

Die kontraktilen und elastischen Eigenschaften des Herzens sind fein abgestimmt und ermöglichen einen hohen Wirkungsgrad und schnelle Anpassung. Michael Gotthardt erforscht am MDC die zugrundeliegenden molekularen und biomechanischen Regulationsmechanismen. Dafür erhält er nun einen ERC Advanced Grant.

Der Ulmer Virologe Professor Frank Kirchhoff wird vom Europäischen Forschungsrat mit einem ERC Advanced Grant ausgezeichnet.

Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an Herzschwäche, in der Medizin auch Herzinsuffizienz genannt. Ein Kennzeichen der Erkrankung ist die Versteifung des Herzmuskels, weil Bindegewebszellen eingelagert werden, die sogenannte Fibrose.

Die Fähigkeit des Gehirns, Informationen zu verarbeiten und zu speichern, hängt entscheidend von gut funktionierenden Synapsen ab. Sie sind die verbindenden Elemente innerhalb neuronaler Schaltkreise und ihre Eigenschaften bestimmen die Funktion des Schaltkreises.

Die Spindiag GmbH wurde am 09. April 2022 gemeinsam mit der Universität Freiburg und der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. für die Entwicklung des PCR-basierten Schnelltestsystems Rhonda mit dem Technologietransferpreis 2020 der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) ausgezeichnet.

Etwa 15 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Hörstörungen. Bei Älteren ist Schwerhörigkeit die am häufigsten eingeschränkte Sinneswahrnehmung. Doch bereits Kinder und sogar Neugeborene können unter Hörverlusten leiden, etwa einer Innenohrtaubheit. Dann werden akustische Signale nicht an den Hörnerv weitergeleitet. In diesem Fall können Innenohrprothesen – sogenannte Cochlea-Implantate (CI) – helfen. Sie stimulieren den Hörnerv mit Hilfe von Elektroden. Sowohl bei älteren als auch bei ganz jungen Patientinnen und Patienten kann aber noch ein Resthörvermögen vorliegen, vor allem im Bereich der tiefen Töne.

„Aktion Saubere Hände“ zeichnet Klinikum Worms mit Gold-Zertifikat aus.

Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) ehrte am Dienstag, 5. April 2022, ihre langjährigen ehemaligen Mitglieder in Vorsitzpositionen des Stiftungsausschusses Universitätsmedizin mit den höchsten Auszeichnungen der Medizinischen Fakultät: der Albrecht von Haller-Medaille und der Verleihung der Ehrendoktorwürde.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Deutschen Rates für Wiederbelebung (German Resuscitation Council, GRC) wurden 2 GRC Preise ausgeschrieben.

Die Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) hat auf dem Deutschen Kongress für Parkinson und Bewegungsstörungen 2022 mehrere Preise zur Förderung vielversprechender Forschungsprojekte in Höhe von insgesamt 310.000 Euro verliehen.

Die Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM e.V.) und Elsevier/BBA ehren Prof. Dr. Stefanie Dimmeler für ihre bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Prof. Dr. Salah-Eddin Al-Batran vom Krankenhaus Nordwest – Frankfurt ist für seine Beiträge zur Verbesserung der Behandlung von Magen- und Speiseröhrenkrebs mit dem Deutschen Krebspreis 2022 ausgezeichnet worden.

Für seine herausragenden Arbeiten in der Krebsmedizin erhält Professor Dr. Frank Winkler den renommierten Deutschen Krebspreis 2022 in der Sparte „Translationale Forschung“.

Dr. Milena Pertz erhält Andreas Zimprich-Preis für ihre Doktorarbeit.

BaseTalk, ein logopädisches Forschungsprojekt der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) und der Katholischen Hochschule Mainz (KH Mainz), hat den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis gewonnen und damit den dritten Platz erreicht.

Ab sofort können Bewerbungen um den Eugen Münch-Preis für innovative Gesundheitsversorgung 2022 eingereicht werden.

Für ihre herausragenden Arbeiten in der Krebsmedizin und -forschung erhalten Prof. Dr. Salah-Eddin Al-Batran (Krankenhaus Nordwest, Frankfurt am Main), Prof. Dr. Frank Winkler (Deutsches Krebsforschungszentrum und Universitätsklinikum Heidelberg) sowie Prof. Dr. Mathias Heikenwälder (Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg), den Deutschen Krebspreis 2022.

HIRI-Wissenschaftler Alexander Westermann erhält ERC Starting Grant.

Die agswn (Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte e.V.) hat auf ihrer 36. Notfallmedizinischen Jahrestagung zum vierten Mal den 2016 ins Leben gerufenen, mit 2.500 Euro dotierten „F. W. Ahnefeld-Preis“ vergeben.

Projekt „Klimaretter – Lebensretter“: Wettbewerb um höchste CO2-Einsparungen

Am 14.03.2022 wurden die Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Laureaten von 2021 und 2022 geehrt.

Reduzierung von bis zu 99,99% aller Viren in Wäsche und auf Spülgut

Die Alzheimer-Forscherin Dr. Laila Abdel-Hafiz (38) wird für ihre Forschung zum Thema Alzheimer und Depressionen mit dem Kurt Kaufmann-Preis der Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Wissenschaftlerin forscht am Institut für Anatomie II an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Der Experte für seltene angeborene Nierenerkrankungen wurde von der Europäischen Patientenorganisation für Seltene Erkrankungen „EURORDIS“ für sein außergewöhnliches Engagement für die Erforschung seltener Krankheiten geehrt.