
Paradigmenwechsel in der Notfallmedizin
Der Ultraschall im Rettungsdienst bietet die Möglichkeit, schnell und sicher lebenswichtige Entscheidungen zu treffen und damit auch Leben zu retten.

Der Ultraschall im Rettungsdienst bietet die Möglichkeit, schnell und sicher lebenswichtige Entscheidungen zu treffen und damit auch Leben zu retten.

Mediziner am Uniklinikum Leipzig entwickeln in einem interdisziplinären Kooperationsprojekt für Ersthelfer ein Messgerät, das anzeigt, ob die Herzdruckmassage für ausreichend Hirndurchblutung sorgt. Die Deutsche Herzstiftung fördert das Projekt mit 95.000 Euro.

Eine in den vergangenen Jahren an der ETH Zürich entwickelte Technologie zur Steuerung von Mikrovehikeln mit Ultraschall funktioniert auch im Gehirn, wie Forschende nun zeigen konnten.

Laser anstelle von Skalpell und Säge zu verwenden, hätte in der Chirurgie viele Vorteile. Dennoch kommen sie nur punktuell zum Einsatz. Das könnte sich ändern, denn Lasersysteme werden immer schlauer und besser, wie ein Forschungsteam der Universität Basel zeigt.

Aktuelle Handprothesen funktionieren bereits mit Hilfe einer App oder mit Sensoren, die am Unterarm angebracht sind. Neue Forschungen an der Technischen Universität München zeigen: Ein besseres Verständnis der Muskelaktivitätsmuster ermöglicht eine intuitivere und natürlichere Steuerung der Prothesen.

Als erstes Krankenhaus in Deutschland kann das Städtische Krankenhaus Heinsberg in seinem zertifizierten Magen-Darm-Zentrum das seit diesem Jahr in der EU zugelassene so genannte Speedboat-ESD-Verfahren anbieten.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) gab am 16. November in einer Pressemitteilung die geplante Mindestmengenlösung für Herztransplantationen bekannt.

Jedes Jahr sterben 18 Millionen Menschen an Herzkrankheiten, aber die Entwicklung neuer Therapien steht vor einem Engpass: Es existiert kein physiologisches Modell des gesamten menschlichen Herzens - bis jetzt.

Studien betonen den Trend zum ambulanten Operieren. Trotz Unsicherheiten gilt die Ambulantisierung als vielversprechender Zukunftstrend.

Siemens Healthineers stellt mit dem Acuson Maple ein leistungsstarkes, vielseitiges und kostengünstiges Ultraschallsystem vor, das schnelle Diagnose und Beurteilung in allen klinischen Umgebungen ermöglicht.

Der Bundesverband Medizintechnologie hat weitere Infoblätter zu umweltrechtlichen Vorgaben veröffentlicht.

Die zündende Idee zweier Studierender der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena war der Startschuss für den Weg zur Gründung eines eigenen Unternehmens.

Die perinatale Asphyxie, wie die unzureichende Sauerstoffzufuhr eines Neugeborenen im Rahmen einer Geburt genannt wird, tritt zwar selten auf, bleibt dennoch einer der häufigsten Gründe für den Tod von Neugeborenen während der Geburt.

Der Visual Patient Avatar von Philips verbessert am Universitätsklinikum Bonn die klinische Entscheidungsunterstützung im OP.

Erstmals hat die HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) einen erwachsenen Patienten mit einem individuell angepassten Implantat für den äußeren Gehörgang versorgt.

Zur Medica-Messe 2023, die am 13. November ihre Tore öffnete, präsentiert der Deutsche Industrieverband Spectaris die 16. Ausgabe seines Jahrbuchs „Die deutsche Medizintechnik-Industrie“.

Ein Hybrid-Angio-Computertomograph der Firma Canon sorgt künftig für eine noch bessere Patientenversorgung, insbesondere bei Tumorerkrankungen.

Am Universitätsklinikum Bonn wird als weltweit erstem Klinikum der Visual Patient Avatar kommerziell eingesetzt.

Neues Schema ordnet Atemwegströpfchen nach ihrem Entstehungsort ein und kann bei der Behandlung und Prävention von Infektionskrankheiten helfen.

In einem großangelegten Forschungsprojekt entwickelt die Technische Universität Ilmenau ein Verfahren für die Roboterchirurgie, das eine wesentlich effektivere Behandlung bösartiger Krebstumore ermöglichen wird.

Das Jahr 2023 wird die deutsche Medizintechnikindustrie nach Einschätzung des Industrieverbandes Spectaris mit einem nur schwachen realen Umsatzwachstum abschließen.

Jährlich unterziehen sich in Europa mehr als eine Mio. Kinder einer Computertomographie. Nun zeigt sich ein Zusammenhang zwischen Strahlenbelastung und erhöhtem Risiko für Blutkrebs.

Der Einsatz von Hüftprothesen in der chirurgischen Ausbildung kann gefahrlos und beliebig oft trainiert werden.

TH Köln entwickelt Assistenz- und Feedbacksystem für die Produktion.

Patienten mit schwerem Schlaganfall profitieren von einer kombinierten Behandlung mit Medikamenten und der Katheter gesteuerten Entfernung des Blutgerinnsels direkt aus dem Gehirn.

Durch eine Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft können am Institut für Technische Chemie der Leibniz Universität Hannover entwickelte Gefäßprothesen optimiert werden.

Das Herzrhythmus Centrum der MHH implantiert deutschlandweit den ersten innovativen Defibrillator mit Elektrode unter dem Brustbein.

Immer jüngere Patienten benötigen einen künstlichen Hüft- oder Kniegelenkersatz. Da sie körperlich aktiver sind als ältere Menschen, steigt das Risiko für einen erneuten Eingriff.

Heilungsstörungen nach einem Knochenbruch sind für Patientinnen und Patienten eine enorme Belastung. Auch für die Unfallchirurgie stellen sie eine Herausforderung dar.

Ein internationales Team unter der Leitung der Jülicher Forscherin Francesca Santoro hat einen intelligenten Biochip entwickelt, der die Netzhaut des Auges nachahmt.

Je stärker die Teleradiologie in reguläre Prozesse eingebunden ist, desto mehr Wert bringt sie. Wie das funktioniert? Mit einem RIS basierten Workflow.

Das hochmoderne 1,2 Gigahertz-Kernspinresonanz-Spektrometer für die biomedizinische Wissenschaft wird durch Bund, Land Hessen und Goethe-Universität finanziert.

Mithilfe der interventionellen Radiologie können bestimmte medizinische Eingriffe minimalinvasiv durchgeführt werden, für die es früher eine Operation gebraucht hätte.

Nicht jede Klinik hat einen Versorgungsauftrag für die Erbringung strahlentherapeutischer Leistungen, dennoch haben bisher viele Kliniken ohne expliziten Auftrag die Versorgung von Tumorpatient*innen mit einer Strahlentherapie sichergestellt.

Prof. Dr. Jan Gummert, Direktor der Klinik für Thorax- und Kardiovaskularchirurgie, und sein Team am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, setzen 56-jährigem Patienten erstmals eine biologische Herzklappe ein, die dank neuer Technologie besser als bisher vor Kalkablagerungen schützen soll.