
Neue Röntgentechnik zeigt erstmals Gefäßschäden in intakter COVID-19-Lunge
Ein Forschungsteam bestätigt die Veränderung der Blutgefäße durch eine Infektion mit SARS-CoV-2.

Ein Forschungsteam bestätigt die Veränderung der Blutgefäße durch eine Infektion mit SARS-CoV-2.

Zahlreiche Kunststoffprodukte bestehen aus Polyurethanen. Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher haben eine Herstellungsweise für Polyurethane entwickelt, die auf toxische Isocyanate verzichtet und gleichzeitig Kohlenstoffdioxid als Ausgangsmaterial nutzt. Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie entwickelt Fraunhofer Polyurethane mit konstanter, reproduzierbarer Qualität. Die Forschungsergebnisse sind vom 15. bis 18. November auf der MEDICA 2021 in Düsseldorf zu sehen (Halle 3, Stand E74).

Implantate können den Körper aktiv unterstützen: So etwa Herzschrittmacher, Neuroprothesen oder Cochlea-Implantate. Künftig sollen aktive Implantate kleiner, energiesparsamer und vor allem patientenschonender werden.

Eine defekte Herzklappe ist die zweithäufigste Herzerkrankung. In den meisten Fällen ist die Aortenklappe verengt, aber auch die Mitralklappe ist oftmals betroffen. Prothesen erhöhen die Lebenserwartung der Erkrankten deutlich.

Ein an der RWTH Aachen entwickeltes unbemanntes Flugsystem kann künftig Einsatzkräfte im Katastrophenschutz entlasten. In Deutschland werden bei einem Unfall Verletzte in Sichtungskategorien eingeteilt, um die Behandlungspriorität festzulegen. Wichtige Indikatoren hierzu sind die Vitalparameter.

Ein Verfahren der Künstlichen Intelligenz liefert künftig eine personalisierte Diagnose bei Rückenproblemen.

Fraunhofer-Institute stellen einen ersten Prototypen für einen digitalen Patienten-Zwilling vor.

Der neue MR Linac am LMU Klinikum bietet gleich mehrere Vorteile bei der Bestrahlung von Tumoren in beweglichen Organen: genauer, größere Dosen, bessere Schonung des gesunden Gewebes. Sogar Patientinnen und Patienten mit nicht operablen Herztumoren können so erstmals behandelt werden.

Die größte Gefahr für Frühgeborene ist die unreife Lunge. Zwei Leipziger Wissenschaftlerinnen der Universität Leipzig und des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie (IZI) haben nun ein dreidimensionales Modell der unreifen Lunge entwickelt. Das innovative Modell soll künftig die Entwicklung neuer Therapien und Wirkstoffe für Frühgeborene erleichtern.

In keinem Bereich ist eine präzise Bilddarstellung so wichtig wie im medizinischen Umfeld. Egal ob in der Radiologie, der Chirurgie, der Kardiologie oder der Orthopädie. Dazu bedarf es hochwertiger und leistungsfähiger Monitore, die in der Lage sind, Graustufen und Farben realistisch und reproduzierbar anzuzeigen.

JVC bringt den Farbmonitor CL-S600 mit neuster Technologie auf den Markt.

Die Grundlagenforschung in der Onkologie, der Herz-Kreis-Medizin, der Alternsmedizin und weiterer Bereiche der Universitätsmedizin Halle bekommt für ihre neue Forschungs-Core-Facility Unterstützung in Form hochaufgelöster Bilder und feinster Sensoren eines neuen, hochmodernen 3-Tesla-Ganzkörper-Magnetresonanztomographen (MRT). Das Gerät wird im Rahmen des Förderprogramms „Forschungsgroßgeräte“ (nach Art. 91b GG) mit zwei Millionen Euro gefördert und ist ausschließlich für die Forschung vorgesehen.

Öffentlich zugängliche Datenbank bietet Vergleichsdaten für die Diagnose und Therapie von Gangstörungen.

Ein Forschungsteam aus den Universitäten bzw. Universitätsspitälern von Zürich, Oslo und Bern präsentiert Resultate zur KI-getriebenen Bildanalyse von Lungenfibrose, die bei der seltenen Systemischen Sklerose auftritt.

Die Auflösung von 3 Megapixeln und die hohe Helligkeit des RadiForce RX370 sind ideal für eine präzise Anzeige von radiologischen Aufnahmen.

Die Untersuchung im Kernspintomographen stört die Raumwahrnehmung gesunder Personen, berichten Tübinger Hirnforschende.

Mit einer Ganzkörper-Kernspinaufnahme (MRT) lässt sich Typ-2-Diabetes diagnostizieren.

Krebs-Chirurgie: Ein Jenaer Forschungsteam entwickelte ein bildgebendes Faser-Endoskop für die Gewebediagnostik.

Roche veröffentlicht das Digital Pathology Open Environment. Diese offene Umgebung ermöglicht eine Zusammenarbeit von Softwareentwicklern und wird durch innovative Bildanalysetools den Therapieerfolg der Patienten verbessern sowie die Möglichkeiten der personalisierten Medizin erweitern.

Kardiologen am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW) ersetzen erstmals eine Trikuspidalklappe mit dem Herzkatheter. Erste Einsätze erfolgen im Rahmen einer großen internationalen Zulassungsstudie.

Siemens Healthineers gibt bekannt, dass Naeotom Alpha, der weltweit erste Photon-Counting-Computertomograph (CT), die 510(k)-Zulassung durch die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) erhalten hat.

Regelmäßige Biopsien führen zu einer geringeren Immunsuppression und weniger Nebenwirkungen für Lebertransplantierte.

Bahnbrechender Forschungserfolg: Informatikerinnen und Informatikern des Cognitive Systems Lab der Universität Bremen ist es jetzt in einem internationalen Projekt gelungen, eine so genannte Neurosprachprothese zu realisieren. Damit kann vorgestellte Sprache akustisch hörbar gemacht werden – ohne Verzögerung in Echtzeit. Die Entwicklung kann Menschen helfen, die aufgrund neuronaler Erkrankungen verstummt sind und ohne fremde Hilfe nicht mit der Außenwelt kommunizieren können.

Wissenschaftler der Universität Münster haben erstmals mit der SNAP-tag-Technologie Zellen radioaktiv und im lebenden Organismus markiert. In einer Machbarkeitsstudie entwickelten sie ein SNAP-tag-Substrat mit dem radioaktiven Signalgeber Fluor-18 und machten damit Tumorzellen im Körper von Mäusen mit PET-Bildgebung sichtbar.

Mit Luminos Impulse präsentiert Siemens Healthineers ein Fluoroskopiesystem mit einem neuen Design, das zahlreiche Funktionen umfasst, die von High-End-Systemen bekannt sind – etwa eine nahtlose Bildgebungskette, umfassende Dosisoptimierung, Cybersicherheitsfunktionen und Detektor-Sharing für Radiographie.

Im Auftrag des Schönefelder Technologieunternehmens ambiotex GmbH hat die Technische Hochschule Brandenburg in einem wissenschaftlichen Prüfverfahren die Funktionsweise eines intelligenten T-Shirts bestätigt: Die Messdaten des Shirts sind vergleichbar mit denen eines klassischen EKGs.

An der TU Graz ist es erstmals gelungen, aus menschlichen Hirnsignalen die Absicht einer kontinuierlichen Bewegung auszulesen. Der Erfolg ermöglicht eine natürlichere und nichtinvasive Steuerung von Neuroprothesen in Echtzeit.

Die EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR), die seit Mai 2021 gilt, zeigt bereits jetzt dramatische Auswirkungen auf den Medizintechnik-Markt.

Nukleartherapie und molekulare Bildgebung werden in Krankenhäusern in großem Umfang für neue, vielversprechende medizinische Verfahren eingesetzt. Sie können die Behandlungsergebnisse bei vielen Erkrankungen drastisch verbessern und ermöglichen insbesondere die Behandlung von streuenden Tumoren.

Menschliche Mini-Organe in Kunststoffchips ermöglichen die Testung neuartiger Therapieansätze in der Augenheilkunde.

In der Therapie des Grünen Stars zeichnen sich Fortschritte ab. So liefert ein implantierter Chip im Auge berührungslos zu jeder Tages- und Nachtzeit präzise Messdaten des Augeninnendrucks, der die Grundlage der Behandlung mit medikamentösen Augentropfen bildet. Zugleich prüfen Glaukomchirurginnen und -chirurgen weltweit neue minimalinvasive Operationstechniken, welche die bewährte Tropfentherapie in absehbarer Zukunft teilweise ersetzen könnte.

Eine durch Arteriosklerose bedingte Verengung einer Halsschlagader (Carotisstenose) kann das Schlaganfallrisiko erhöhen. Operation und Stent sind laut einer aktuellen Studie gleichwertig zur Schlaganfallprophylaxe geeignet.

Seit März 2021 setzt das MVZ Radiologie Karlsruhe bei der digitalen Bildwiedergabe in der kurativen Mammografie auf den 12-Megapixel-Farbmonitor RadiForce RX1270 von EIZO.

Forscher vom Herzzentrum Leipzig und der Universität zu Lübeck konnten im Rahmen einer großen kardiologischen Studie (TOMAHAWK) feststellen, dass eine frühzeitige Herzkatheteruntersuchung zur Darstellung der Herzkranzgefäße (Koronarangiografie) nach einem überlebten Herzstillstand mit unspezifischen EKG-Veränderungen die Überlebenschancen für Wiederbelebte nicht zwangsläufig erhöht.

Winzige, mit Viren beladene Tröpfchen verschwinden nach dem Ausatmen langsamer als bisherige Modelle vermuten ließen. Experimente und Simulationen der TU Wien können das nun erklären.