13.02.2025 • News

Dr. Thiedemann für Forschungsarbeit zu Polytraumata ausgezeichnet

Auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) wurde Dr. Claudius Thiedemann, Assistenzarzt der Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Regensburg (UKR), ausgezeichnet.

Dr. Claudius Thiedemann (2.v.li.) nimmt den Preis aus den Händen der...
Dr. Claudius Thiedemann (2.v.li.) nimmt den Preis aus den Händen der Kongresspräsidenten entgegen (v.li.): Dr. Tobias Vogel, Prof. Andreas Seekamp, Prof. Markus Scheibel, Prof. Bernd Kladny und Prof. Dietmar Pennig. Foto: Intercongress GmbH

Für sein wissenschaftliches Arbeiten zum Thema „Unterschätzte Gefahr – wie innere Ursachen das Polytrauma beeinflussen“ hat er den 2. Posterpreis der DKOU erhalten. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Während in der Akutversorgung von polytraumatisierten Patienten im Schockraum der Fokus auf der Versorgung der traumatologisch-bedingten Verletzungen liegt, geraten die Ursachen des Unfalls häufig in den Hintergrund. Mit dieser Studie wurde untersucht, welche Ursachen aus dem internistischen und neurologischen Spektrum für das Erleiden einer Mehrfachverletzten besonders häufig auftreten. So können schwere Verletzungen nicht nur durch z.B. Verkehrsunfälle oder Stürze aus großer Höhe resultieren, sondern diese ursächlich durch internistische Erkrankungen wie beispielsweise Herz-Kreislaufprobleme, durch Diabetes erzeugte Notfälle oder Schlaganfälle bedingt sein. Diese Ursachen, welche bisher nicht in nationalen Registern berücksichtigt werden, konnten aufgrund der hervorstechenden Datenlage der Polytraumaforschung am UKR genauer betrachtet und untersucht werden.

Anbieter

Logo:

Universitätsklinikum Regensburg

Franz-Josef-Strauß-Allee 11
63263 Regensburg
Deutschland

Kontakt zum Anbieter







Meist gelesen

Photo

Wicker-Kliniken stellen neurologische Versorgung in Bad Zwesten und Bad Wildungen neu auf

Die Wicker-Kliniken stellen ihre neurologische Versorgung für die Zukunft auf: Im ersten Quartal 2026 wird der Krankenhausbereich der Hardtwaldklinik I in Bad Zwesten – mit neurologischer Akutklinik (Phase A), neurologischer Frührehabilitation (Phase B), MS-Ambulanz und Radiologie – an die Werner Wicker Klinik in Bad Wildungen verlagert. Der Rehabereich bleibt am Standort und wird ausgebaut.