22.03.2013 • News

Erneute transfusionsbedingte vCJD in England

Erneute transfusionsbedingte vCJD in England. Angaben der Health Protection Agency (HPA) zufolge ist in Großbritannien zum dritten Mal eine Erkrankung an der Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJD) durch eine Bluttransfusion ausgelöst worden.
Der betroffene Patient habe, so die HPA, acht Jahre nach dem Erhalt einer kontaminierten Transfusion Symptome der erkrankung entwickelt. Der Spender war 20 Monate nach der Blutspende an vCJD gestorben.
Damit hat sich die Zahl der höchstwahrscheinlich transfusionsbedingten vCJD-Erkrankungen auf drei aus einer Gruppe von 30 bekannten Empfängern kontaminierter Bluttransfusionen erhöht.
Sie waren in einer Suchaktion ermittelt worden, die nach dem ersten Fall im Jahr 2003 ausgelöst wurde (Lancet 2004; 363: 417–21). Die HPA erklärte, dass alle drei Patienten Bluttransfusionen erhalten hatten, bei denen labile Blutkomponenten wie Erythrozyten, Thrombozyten oder Blutplasma (fresh frozen plasma) übertragen wurden.
Dabei gelangt das Spendermaterial nur an einen oder wenige Empfänger.

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