Trumpf Medizin Systeme: deutschen Standorte firmieren jetzt als ein Unternehmen


Trumpf Medizin Systeme wächst und wird immer erfolgreicher" sagt Harald Völker, Vorsitzender des Geschäftsbereichs Medizintechnik der Trumpf Gruppe. „Dieses Wachstum wollen wir voran treiben und werden den Geschäftsbereich Medizintechnik noch weiter ausbauen. Um die Basis dafür zu stärken, verschmelzen wir unsere beiden deutschen Standorte in Puchheim bei München und Saalfeld in Thüringen zu einer Firma - der Trumpf Medizin Systeme GmbH + Co. KG." Ab sofort ist die Medizintechnik-Zentrale von Trumpf damit ein Unternehmen mit zwei Hauptwerken. Offizieller Firmensitz wird zukünftig der Standort Saalfeld sein. „Gleichzeitig ermöglicht uns diese Firmenverschmelzung rechtliche und operative Vereinfachungen," ergänzt Dr. Klaus Frank, technischer Geschäftsführer von Trumpf Medizin Systeme. „Bisher waren aufgrund der beiden Rechtseinheiten teilweise doppelte Abläufe nötig. Nun werden Abläufe schlanker und Prozesse beschleunigt."
Trumpf Medizin Systeme entwickelt und produziert innovative OP-Beleuchtungs- und Kommunikationssysteme, ergonomische, deckenhängende Arbeitsplatzlösungen sowie flexible OP-Tisch- und Patiententransportsysteme. Hinweise und Erfahrungen aus den Krankenhäusern fließen ständig in alle Produkte ein und tragen zur Optimierung der Lösungen bei. Diese Nähe ist ein wichtiger Erfolgsfaktor sowohl für Trumpf als auch für seine Kunden.
Die Wurzeln des Werkes in Saalfeld reichen bis 1911 zurück, als Carl Zeiss die Optischen Werke Saalfeld gründete. Anfang der 1980er-Jahre wurde der Bereich „Ophthalmologische Instrumente und Elektronik" eingerichtet, der Ursprung des heutigen Betriebs. Im Zuge der Privatisierung 1990 und der Ausgründung mehrerer Firmen entstand im Oktober 1991 die Blancomed GmbH, die fortan medizinische Geräte produzierte. 1992 wurden die ersten OP-Tische gefertigt. Im Jahr 1998 übernahm Trumpf den Betrieb, der seit dem Jahr 2000 unter Trumpf Medizin Systeme GmbH firmiert und aktuell rund 330 Mitarbeiter beschäftigt.
Das Werk in Puchheim bei München geht auf die 1956 gegründete Kreuzer GmbH + Co. OHG zurück. 2001 übernahm Trumpf alle Geschäftsanteile. Die dadurch entstandene Trumpf Kreuzer Medizin Systeme GmbH + Co. KG firmiert seit 2007 als Trumpf Medizin Systeme GmbH + Co. KG. In Puchheim entwickeln und fertigen etwa 150 Mitarbeiter Deckenversorgungseinheiten und Operationsleuchten. Mit der iLED brachte das Unternehmen 2005 die erste Operationsleuchte auf LED-Basis auf dem Markt und hat seitdem die Marktführerschaft inne.
Der Geschäftsbereich Medizintechnik der Trumpf Gruppe schloss das Geschäftsjahr 2009/10 zum 30. Juni 2010 mit einem Umsatz von rund 150 Mio. € ab und beschäftigt 565 Mitarbeiter. Tochtergesellschaften befinden sich in den USA, Frankreich, Großbritannien, Österreich und China. Trumpf Medizin Systeme ist in mehr als 70 Ländern mit Vertretungen präsent.
Anbieter
Trumpf GruppeJohann-Maus-Str. 2
71254 Ditzingen
Deutschland
Meist gelesen

Neues Führungsduo stärkt Radiologie in Koblenz
Mit großer Wertschätzung hat das GK Mittelrhein seine langjährigen Chefärzte Prof. Dr. med. Stephan Felber (Ev. Stift St. Martin) und Prof. Dr. med. Klaus Schunk (Kemperhof) in den Ruhestand verabschiedet.

DRK-Kinderklinik Siegen stärkt Neuropädiatrie
Mit Dr. Sigrid Lyding und Dr. Christiane Yavuz gewinnt die Siegener Kinderklinik zwei erfahrene Fachärztinnen für Kinder- und Jugendmedizin mit ausgewiesener Spezialisierung in zentralen Bereichen der Neuropädiatrie.

Demokratische Beteiligung wird untergraben
KBV und DKG fordern die Bundesgesundheitsministerin auf, den Prozess zur Erarbeitung des GKV-Sparpakets seriös und rechtsstaatlich sauber zu gestalten.

Prof. Irene Neuner arbeitet seit 1. April am BKH Günzburg
Das Bezirkskrankenhaus (BKH) Günzburg ist wohl der einzige Klinikstandort in Deutschland, der sich ausschließlich auf die Versorgung von Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems konzentriert.

LeanHospital: Krankenhäuser bauen keine Autos – oder warum Patienten auf kein Fließband passen!
Krankenhäuser stehen unter wachsendem wirtschaftlichen Druck: Die Krankenhausreform, steigende Qualitätsanforderungen, Fachkräftemangel und eine zunehmende Bürokratisierung verlangen von Führungskräften Antworten.








