Umfassende Erfahrung aus Klinik und Krankenhaushygiene
Sarah Faucheux übernimmt die Leitung der Stabstelle Hygiene am Klinikum St. Georg.

Sarah Faucheux hat zum 1. Januar 2026 die Leitung der Stabstelle Hygiene übernommen. Sie folgt auf Dr. Gerit Görisch, die nach langjährigem und engagiertem Wirken Ende 2025 in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist.
Frau Dr. Görisch hat die hygienischen Standards des Hauses über viele Jahre entscheidend geprägt. „Mit ihrer hohen fachlichen Kompetenz, großer Verlässlichkeit und außerordentlichem Engagement hat Frau Dr. Görisch maßgeblich zur Sicherheit und Qualität in unserem Haus beigetragen. Ihr Wirken hat nachhaltige Maßstäbe gesetzt, für die wir ihr sehr dankbar sind“, erklären Claudia Pfefferle und Prof. Michael Geißler, Geschäftsführung.
Für die Nachfolge konnte das Haus Sarah Faucheux gewinnen, eine ausgewiesene Expertin für Krankenhaushygiene mit langjähriger klinischer Erfahrung. „Frau Faucheux bringt fundierte fachliche Kompetenz mit. Sie wird die Hygienearbeit modern und partnerschaftlich gestalten und so die Sicherheit im Haus weiter stärken“, so die Geschäftsführung.
Die gebürtige Thüringerin studierte Humanmedizin in Leipzig und Prag und absolvierte anschließend ihre Facharztweiterbildung für Hygiene und Umweltmedizin an der Universität Leipzig. Bereits seit 2011 ist sie in der Krankenhaushygiene tätig, zunächst an einer Universitätsklinik. Seit 2017 ist sie Fachärztin. Von 2017 bis 2021 arbeitete Sarah Faucheux klinisch in der Anästhesie und Intensivmedizin, bevor sie anschließend wieder vollständig in die Krankenhaushygiene zurückkehrte. Zuletzt war sie Oberärztin in der Abteilung für Krankenhaushygiene und Umwelthygiene am Klinikum Chemnitz, einem Maximalversorger in kommunaler Trägerschaft. Dort lagen ihre fachlichen Schwerpunkte unter anderem in der Infektionserfassung, im Antibiotic Stewardship (ABS), in der Projektarbeit, in Fort- und Weiterbildungen sowie im Ausbruchsmanagement.
Mit dem Wechsel nach Leipzig übernimmt Sarah Faucheux die Leitung eines zentralen Fachbereichs in einem zunehmend komplexen medizinischen Umfeld – geprägt von Ambulantisierung, Arbeitsverdichtung, demografischem Wandel, Internationalisierung sowie der wachsenden Bedeutung multiresistenter Erreger.
Die 41-Jährige blickt mit großer Vorfreude auf ihre neue Aufgabe in Leipzig und die Zusammenarbeit mit einem fachlich versierten und engagierten Team: „Ich freue mich darauf, die begonnene Arbeit kontinuierlich weiterzuführen und Hygiene gemeinsam mit den klinischen Bereichen als partnerschaftlichen Bestandteil der Patientenversorgung weiterzuentwickeln“, sagt Faucheux. „Besonders wichtig ist mir der kollegiale Austausch und eine enge Zusammenarbeit mit allen beteiligten Bereichen des Hauses.“














