KI-gestützte Spektralbildgebung
Europa-Premie: Philips stellt Verida CT als weltweit erstes detektorbasiertes Spektral-CT mit KI entlang der gesamten Bildgebungskette vor.

Royal Philips präsentierte auf dem Europäischen Kongress für Radiologie (ECR) 2026 in Wien erstmals in Europa den Verida CT – das neueste Flaggschiff-System im Bereich der detektorbasierten Spektral-CT.
Mit Verida bringt Philips KI-gestützte Spektralbildgebung konsequent in die klinische Routine: Von der Datenerfassung über die Rekonstruktion bis zur Befundung ist die gesamte Bildgebungskette durch künstliche Intelligenz optimiert. Ziel ist es, Radiologinnen und Radiologen in anspruchsvollen klinischen Umgebungen eine höhere diagnostische Sicherheit bei gleichzeitig gesteigerter Effizienz und Wirtschaftlichkeit zu ermöglichen.
Smart. Simple. Spectral.
Unter dem Leitmotiv „Smart. Simple. Spectral.“ vereint Verida drei zentrale Innovationsfelder, die speziell auf die Anforderungen moderner Radiologien zugeschnitten sind:
Smart. KI-gestützte spektrale Präzision
Im Zentrum des Systems steht die neue Spectral Precise Image-Technologie – eine Deep-Learning-basierte Rekonstruktions-Engine, die KI mit spektraler Bildgebung kombiniert.
Durch die Integration von KI in die gesamte Bildgebungskette – vom NanoPanel Prism Precise Dual-Layer-Detektor der dritten Generation bis zur spektralen Rekonstruktion – profitieren sämtliche spektralen Ergebnisse von fortschrittlicher Rauschunterdrückung bei gleichzeitigem Erhalt anatomischer Strukturen. Im Vergleich zu Untersuchungen ohne Spectral Precise Image können so – abhängig von klinischer Fragestellung und Protokoll – eine Reduktion der Strahlendosis um bis zu 80 %, eine Rauschreduktion von bis zu 80 % sowie eine um bis zu 60 % verbesserte Low-Contrast-Detectability erzielt werden.
Mit stets verfügbarer („always-on“) Spektralinformation ermöglicht Verida eine verbesserte Läsionsdetektion und -charakterisierung, eine optimierte Differenzierung von Grau- und Weißsubstanz sowie eine Reduktion von Kalzium-Blooming-Artefakten in der kardialen CT. In vielen Fällen kann dies zusätzliche Folgeuntersuchungen reduzieren und so zu schnelleren klinischen Entscheidungen beitragen.
Simple. Spektral-CT ohne Workflow-Kompromisse
Spektrale Bildgebung wurde in der Vergangenheit häufig als komplex wahrgenommen. Verida integriert Spektral-CT nahtlos in bestehende klinische Abläufe und IT-Infrastrukturen.
Die KI-basierte Rekonstruktion erfolgt automatisch und bis zu 109 % schneller als bei Vorgängersystemen.
Bilder werden innerhalb von Sekunden rekonstruiert und stehen ohne zusätzliche Klicks oder separate Workstations zur Verfügung.
Mit Spectral Magic Glass können Radiologinnen und Radiologen vollständige Spektraldatensätze direkt im PACS nutzen – ohne dedizierte Nachverarbeitungsstationen oder manuelle Zwischenschritte.
Mit einer Kapazität von bis zu 270 Untersuchungen pro Tag (bei 16-stündigem Dual-Shift-Betrieb) ist Verida für Hochdurchsatzumgebungen wie Notaufnahme, Stroke- oder kardiovaskuläre Zentren konzipiert.
Spectral. Klinische Sicherheit aus einem einzigen Scan
Philips war 2016 der erste Anbieter eines detektorbasierten Spektral-CT-Systems. Seitdem hat sich die Technologie in der klinischen Routine etabliert und wird durch eine umfangreiche Evidenzbasis gestützt.
Verida liefert mehrere spektrale Ergebnisse aus einem einzigen Scan – ohne zusätzliche Scanzeit oder komplexe Protokollentscheidungen im Vorfeld. Radiologinnen und Radiologen erhalten sowohl hochauflösende konventionelle Bilder als auch spektrale Datensätze mit funktionellen Zusatzinformationen in einem durchgängigen Workflow.
Studien belegen unter anderem einen ökonomischen Mehrwert spektraler Bildgebung in der Diagnostik von Patienten mit Verdacht auf okkulte Tumorerkrankungen.
Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit im Fokus
Neben klinischer Präzision adressiert Verida gezielt die wirtschaftlichen und strategischen Anforderungen moderner Radiologieabteilungen und Krankenhausleitungen:
Optimierte Energienutzung und intelligentes X-Ray-Tube-Management zur Senkung der Betriebskosten
- Hohe Systemverfügbarkeit und Unterstützung nachhaltiger Betriebsmodelle
- Potenziell beschleunigter Return on Investment durch hohe Durchsatzkapazität und reduzierte Folgeuntersuchungen
Mit einer Kapazität von bis zu 270 Untersuchungen pro Tag ist Verida für Einrichtungen mit hohem Patientendurchsatz konzipiert und unterstützt Radiologieabteilungen dabei, Effizienz und Qualität in Einklang zu bringen.
„Durch die Kombination der neuesten Fortschritte in unserer bewährten spektralen CT-Technologie mit KI setzt unser Flaggschiff-CT Verida neue Maßstäbe in Bezug auf Bildqualität und beschleunigte Scans, die vollständig in den radiologischen Arbeitsablauf integriert sind“, sagt Jan Huesing, Imaging Lead Philips DACH. „Während die Photon-Counting-CT die Komplexität erhöht und noch nicht den Sprung aus der Forschung in die klinische Praxis geschafft hat, ist die spektrale CT-Bildgebung von Philips seit mehr als einem Jahrzehnt ein klinisches Arbeitspferd. Sie liefert vergleichbare oder bessere klinische Ergebnisse, hält selbst anspruchsvollsten Durchsatzbedingungen stand und verursacht deutlich geringere Gesamtbetriebskosten.“
Damit erweitert Verida den softwaredefinierten CT-Ansatz von Philips und verbindet klinische Exzellenz mit langfristiger Investitionssicherheit.















