Suche nach: Adenokarzinom

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Zervixkarzinome: HPV-Genotypen 16, 18 und 45 am häufigsten verantwortlich

In der weltweit bisher umfangreichsten Analyse von Genotypen des humanen Papillomvirus (HPV) konnten die Hochrisiko-Typen 16, 18 und 45 mit Abstand am häufigsten in invasiven Zervixkarzinomen nachgewiesen werden. Die Autoren der im Oktober 2010 in Lancet Oncology online erschienen Untersuchung plädieren deshalb dafür, sich bei HPV-DNA-Genotypisierungstests auf diese drei Hochrisikotypen zu fokussieren. Das Unternehmen Qiagen bietet bereits einen Test an, der die 13 häufigsten Hochrisiko-HPV-Typen nachweist (digene HPV Test) und weltweit als Goldstandard gilt. Bisher ist es das einzige Unternehmen, das darüber hinaus in Kürze einen CE-validierten Test speziell zur Identifikation der HPV-Genotypen 16, 18 und 45 auf den Markt bringen wird.

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Tripolare Hüftpfanne für eine primäre Hüft-TEP bei Patienten mit Dislokationsrisiko

Die Implantation einer Hüft-TEP ist einer der erfolgreichsten operativen Eingriffe, dennoch können Probleme auftreten. Dislokation ist die häufigste Komplikation, die meist zur Verlängerung des Krankenhausaufenthaltes und gelegentlich zur Revision führt. In der Literatur wird von Luxationsraten zwischen 1% und 10% berichtet [1], wobei die meisten Luxationsereignisse in den ersten 3 Monaten postoperativ auftreten. Eine Ursache dafür kann die erweiterte Indikationsstellung sein, da heute auch Patienten mit erhöhtem Luxationsrisiko mit einer Hüft-TEP versorgt werden. Durch die Verwendung tripolarer Pfannen lässt sich das Luxationsrisiko senken.

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Pankreaskrebs: Zentraler Zellprozess weist Weg zu neuen Therapieoptionen

Die Ausbildung von Resistenzen erschwert die Therapie von Krebserkrankungen. Bei einer aggressiven Krebsform der Bauchspeicheldrüse etwa ist der programmierte Zelltod auf bisher unbekannte Weise unterdrückt, sodass Krebszellen unkontrolliert wachsen können. Einem Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es nun gelungen, das Zusammenspiel von Faktoren aufzuklären, die das Überleben dieser Krebszellen ermöglichen. Sie konnten zeigen, dass die Hemmung eines zentralen Proteins das Tumorwachstum einschränkt. Die im Fachjournal PNAS veröffentlichten Erkenntnisse könnten einen neuen Therapieansatz für aggressive Tumoren ermöglichen.