
SARS-CoV-2 kann das Chronische Fatigue-Syndrom auslösen
Es wird seit Beginn der Pandemie vermutet, dass SARS-CoV-2 das Chronische Fatigue-Syndrom ME/CFS verursachen kann.

Es wird seit Beginn der Pandemie vermutet, dass SARS-CoV-2 das Chronische Fatigue-Syndrom ME/CFS verursachen kann.

Die Bayerische Krebsgesellschaft e.V. (BKG) bietet in ihren Psychosozialen Krebsberatungsstellen an bayernweit zehn Standorten eine Tumor-Fatigue-Sprechstunde für Krebspatienten an. Damit hat sie in den letzten Jahren erfolgreich eine Versorgungsstruktur für Betroffene in Bayern aufgebaut. Nun soll das gesamte Angebot durch eine Studie evaluiert werden.

Das Chronische Fatigue-Syndrom, auch ME/CFS, ist eine neuroimmunologische Erkrankung, die die Lebensqualität von Betroffenen besonders stark beeinträchtigt.

Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen sind im Zuge des Verbundprojektes FAITH maßgeblich daran beteiligt, aus den Daten einer eigens entwickelten App wirksamere Therapien für Krebspatient*innen zu entwickeln, die unter extremer Erschöpfung leiden.

Viele Patient*innen, die am Post-COVID-Syndrom leiden, erleben Symptome wie kognitive Beeinträchtigung und Fatigue auch ein halbes Jahr nach der Infektion noch als unverändert.

Eine Studie zeigt: Bei einem kleinen Teil der Betroffenen (ca. 2–3 %) treten Selenmangel oder niedrige Spiegel des Selen-Transportproteins Selenoprotein P (SELENOP) zusammen mit Autoantikörpern gegen SELENOP auf.

Long COVID ist eine Herausforderung für Betroffene und Behandelnde. Die Diagnostik ist komplex, die Versorgungsstrukturen sind oft unzureichend und bislang gibt es keine heilenden Therapien. Das trifft vor allem die Menschen hart, die an schweren Ausprägungen eines postakuten Infektionssyndroms (PAIS) leiden.

Ein interdisziplinärer, BMBF-geförderter Zusammenschluss unter Leitung von Wissenschaftlern der Charité – Universitätsmedizin Berlin soll klären, was der Post-Exertional Malaise auf molekularer Ebene zugrunde liegt.

Die neurologischen Symptome sind offenbar nicht die Folge einer SARS-CoV-2-Infektion des Gehirns.

Eine Studie wies bei anhaltenden Beschwerden nach COVID-19 erniedrigte Serotoninspiegel im Blut nach, die zu Störungen neurovegetativer Funktionen führen und somit einige der Kernsymptome von Long/Post COVID erklären könnten.

Der Paracelsus Klinik Scheidegg ist es gelungen, PD Dr. Holger G. Hass erneut als Chefarzt zu gewinnen. Die Position hatte er bereits bis zu seinem Weggang im Herbst 2021 inne.

Fachkräftemangel, stetig steigende Kosten und eine immer älter werdende Gesellschaft belasten das Gesundheitssystem.

Long-COVID bei Kindern und Jugendlichen: Die Medizinische Hochschule Hannover erprobt ein multizentrisches Schulungskonzept für Betroffene, Angehörige, Behandelnde und Schulpersonal.

Der Bosch Health Campus (BHC) hat das Robert Bosch Centrum für Integrative Medizin und Gesundheit (RBIM) mit dem Ziel gegründet, die Wirksamkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit naturheilkundlicher Verfahren wie Yoga und Akupunktur zu erforschen.

Auch, wenn Infektionen mit dem Coronavirus ihren Schrecken weitestgehend verloren haben, leiden immer noch viele Erkrankte an Spätfolgen wie Long- bzw. Post-COVID. Schätzungen zufolge sind es zwischen 6 und 15 % der Infizierten, in Deutschland geht man von ca. einer Million Betroffenen aus.

Forschende zeigen in einer Studie, welche kurz- und mittelfristigen Folgen es hat, wenn Berufstätige trotz Krankheit zur Arbeit gehen.

Charakteristisch für die Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme bei Long COVID ist eine verlangsamte Informationsverarbeitung.

Eine neue Fachpublikation gibt Orientierungshilfen für die fundierte Begutachtung des Post-COVID-Syndroms.

Der Höhepunkt der Omikron-Welle scheint überschritten, die täglichen Zahlen an gemeldeten Corona-Neuinfektionen sinken. Auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat die Trendwende erklärt. Ist jetzt Zeit zum Durchatmen?

Als Produktionsstandort für Patientenmonitore erfährt Philips Böblingen seit Beginn der COVID-19-Pandemie verstärktes Interesse und Aufmerksamkeit. Hier werden die Monitore der IntelliVue-Produktfamilie, die von der Normal- über die Neugeborenen- bis hin zur Intensivstation im Einsatz sind, entwickelt und gefertigt.

Neurologische Manifestationen und Komplikationen von COVID-19 erfordern eine rasche Diagnostik und Therapie als Notfallindikation. Die aktualisierte Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), Berlin, „Neurologische Manifestationen bei COVID-19“ gibt dabei klare Anleitungen zum Vorgehen in der ambulanten und stationären Behandlung.

Drei von vier Sepsis-Überlebenden sind von neuen Gedächtnisstörungen, seelischen oder körperlichen Erkrankungen betroffen. Sogar in der Gruppe der vormals unter 40-Jährigen leiden mehr als die Hälfte der Sepsis-Überlebenden daran.

COVID-19 geht sehr häufig mit neurologischen Beschwerden einher. Wie häufig, zeigt eine aktuell publizierte Arbeit: Insgesamt beträgt die Prävalenz mehr als 80% und fast jeder dritte Patient erleidet eine Enzephalopathie.

In einer neuen Studie hat eine Lübecker Forschungsgruppe untersucht, wie COVID-19 auf Endothelzellen im Gehirn wirkt. Zusammen mit weiteren Forscherinnen und Forschern aus Frankreich, Spanien und Deutschland fanden die Lübecker heraus, dass SARS-CoV-2 zu einem Gefäßuntergang im Gehirn führt, der durch die Spaltung eines Proteins namens NEMO vermittelt wird und durch eine spezifische pharmakologische Intervention unterbunden werden kann.


Eine aktuelle Studie zeigt, dass bereits ein einziges 20-minütiges hochintensives Intervalltraining (kurz: HIIT) wichtige Immunzellen im Blut vorübergehend ansteigen lässt.

Ziele sind u.a. Impfstoff-Forschung, Entwicklung eines Frühwarnsystems für Krankheitserreger und der Aufbau eines Long-COVID-Registers für Bayern.

Konzentrationsprobleme, „Brain Fog“, verlangsamtes Denken: Kognitive Beschwerden gehören zu den häufigsten und belastenden Symptomen des Post-COVID-Syndroms.

Forschende der Medizinischen Fakultäten der Universitäten Duisburg-Essen und Münster haben ein hybrides Nachsorgeprogramm für junge Erwachsene nach einer Krebserkrankung entwickelt.

Mit Blick auf den Deutschen Kongress der Laboratoriumsmedizin 2025 widmet sich unser Management & Krankenhaus Fokusteil Labor & Diagnostik - DKLM der zentralen Rolle der Labordiagnostik in einer zunehmend personalisierten Medizin.

Die Medizinische Hochschule Hannover baut für Kinder und Jugendliche mit Long-COVID ein Versorgungszentrum auf.

Institut für Humangenetik des UKB und der Uni Bonn beginnt genomLC-Studie im Rahmen eines BMG-Förderschwerpunktes.

An COVID-19 erkrankte Menschen haben ein fast dreifach erhöhtes Dialyse-Risiko.

Ein Forschungsverbund in Jena, Kiel, Berlin und München untersucht die mit ME/CFS bezeichnete schwere Erschöpfung, die als Langzeitfolge nach einer Virusinfektion auftreten kann.

Unter der Leitung von Forschenden des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) und der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) untersucht die bundesweite Studie COVIDOM+ die langfristigen gesundheitlichen Folgen einer SARS-CoV-2-Infektion.

Um biologische Proben von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung gestellt zu bekommen, stellt besondere Herausforderungen.

Eine standardisierte Augenuntersuchung könnte in Zukunft verraten, ob Menschen unter dem Long-Covid-Syndrom beziehungsweise Post Covid leiden.

Mit Hilfe moderner Untersuchungs-Methoden lassen sich heute aus Blutproben riesige Mengen von Informationen gewinnen.

Das Bayerische Gesundheitsministerium legt ein neues Förderprogramm zur Verbesserung der Versorgung von Patienten mit Post-COVID-Syndrom auf. Im Fördertopf stehen fünf Millionen Euro bereit.

Für einige Verfahren zeigen sich im Rahmen des ThemenCheck Medizin Anhaltspunkte für einen Nutzen – die Vor- und Nachteile der untersuchten Behandlungen können aber noch nicht sicher beurteilt werden.

Borreliose ist die häufigste durch Zeckenstiche übertragene Erkrankung in Deutschland. Ob für die Krankheitsentstehung eine besondere genetische Veranlagung eine Rolle spielt und welche immunologischen Prozesse im Körper beteiligt sind, ist bislang noch nicht hinreichend verstanden.

Priv.-Doz. Dr. Georgia Schilling übernimmt Amt von Dr. Norbert Buhles.


Die Immunbiologin Akiko Iwasaki von der Yale School of Medicine ist mit dem diesjährigen Else Kröner Fresenius Preis für Medizinische Forschung ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 2,5 Millionen Euro einer der weltweit höchstdotierten Forschungsauszeichnungen im Bereich Medizin.

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebsneuerkrankungen in Deutschland. Daten aus zertifizierten Darmkrebszentren zeigen, dass ein Viertel der Patient*innen ein Jahr nach der Erkrankung von finanziellen Schwierigkeiten berichtet.

Etwa 0,5% aller Menschen entwickeln nach einer SARS-CoV-2-Infektion über Monate anhaltende Beschwerden.

Auszeichnung für innovative Forschung zu Long-COVID bei Kindern und Jugendlichen

Langes Warten auf ein passendes Spenderorgan verschlechtert sowohl die Lebensqualität als auch die Lebenserwartung betroffener Patienten. Bei schweren, nicht rückbildungsfähigen Nierenerkrankungen kann eine Nierenlebendspende eine Alternative sein.

Die Rehabilitation von Post-Covid-Betroffenen bedarf einer spezifischen und fachlich differenzierten Vorgehensweise. Die S2k-Leitlinie SARS-CoV-2, Covid-19 und (Früh-)Rehabilitation - Living Guideline – gibt Orientierung.

Mindestens jeder zehnte COVID-19-Erkrankte hat auch noch Wochen oder Monate nach der Viruserkrankung mit anhaltenden oder neu aufgetretenen Beschwerden zu kämpfen.

Das Multiple-Sklerose-Zentrum der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden startet am Welt-Multiple-Sklerose-Tag, eine Evaluierungsstudie für ein neues Verfahren zur Diagnostik und Verlaufskontrolle der neurodegenerativen Erkrankung.