Grundsteinlegung für neuen OP-Trakt im Klinikum Dortmund Nord


Wichtiger Bauabschnitt für einen künftigen Eckpfeiler der medizinischen Versorgung in der Region: Das Klinikum Dortmund feierte an seinem Standort in Nord die Grundsteinlegung des neuen OP-Traktes.
Im Beisein der Aufsichtsratsvorsitzenden Ulrike Matzanke befüllten Rudolf Mintrop (Vorsitzender der Geschäftsführung), Ortwin Schäfer (Arbeitsdirektor) und Prof. Dr. Dr. Stefan Haßfeld (stellvertretender Medizinischer Direktor) eine Dokumentenrolle aus Kupfer u.a. mit Tageszeitung, Münzen und Bauplänen. Anschließend wurde diese Rolle verschlossen und im Fundament des Neubaus eingemauert.
Kurz zuvor hatte Mintrop in seiner Ansprache betont, dass der Neubau aus Eigenmitteln des Klinikums finanziert werde, wobei Investitionen in Neu- und Anbauten in Deutschland eigentlich die jeweiligen Bundesländer übernehmen sollten. Zugleich wies er darauf hin, dass allein die aufwendigen Vorbereitungen, die für den morastigen Baugrund nötig waren, bereits 500.000 € zusätzlich gekostet hatten. U.a. brachten die Bauleute 56 Bohrpfähle, die jeweils bis zu 22 Meter lang sein, ins Erdreich ein. Insgesamt beläuft sich die Investitionssumme für dieses Projekt auf knapp 25 Mio. €. Die Planungsphase begann im Februar 2017, erster Spatenstich war im April 2019. Mit einer Fertigstellung ist voraussichtlich im September 2021 zu rechnen.
Die Arbeiten, so Architekt Edzard Schultz, kämen gut voran. Der Experte wies darauf hin, dass die Konzeptionierung des OP-Trakts in enger Abstimmung mit allen Berufsgruppen erfolge. Die Herausforderung habe darin bestanden, ein Gebäude zu schaffen, dass auch Platz für künftige, noch nicht absehbare Neuerungen in der Medizin bietet. Außergewöhnlich sei das Gebäude, weil u.a. alle OP-Säle einen Zugang zu Tageslicht hätten. Eine solche Verbindung zur Außenwelt schaffe eine optimale Arbeitsbedingung für Ärzte und Pflegekräfte im Inneren.
In dem umfangreichen Anbau des Klinikzentrums werden neben elf Operations-sälen zahlreiche Nebenräume wie z.B. Umkleiden entstehen. Die Gesamtfläche ist mit 7.700 qm etwas größer als ein Fußballfeld. Dadurch wird die bisherige OP-Fläche verdoppelt und die Anzahl der Säle um drei erhöht.
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