Josefs-Gesellschaft entwickelt ihre rechtsrheinischen Kliniken weite
Das Evangelische Krankenhaus Kalk und das Eduardus-Krankenhaus Deutz rücken strategisch enger zusammen. – Tim Schilling übernimmt Gesamtgeschäftsführung

Die Josefs-Gesellschaft (JG) stellt die Weichen für eine zukunftssichere Krankenhausversorgung im rechtsrheinischen Köln. Gemeinsam mit dem Eduardus-Krankenhaus in Köln-Deutz und dem Evangelischen Krankenhaus Köln-Kalk (EVKK) schafft sie einen neuen regionalen Verbund: die JG Rhein-Kliniken Deutz • Kalk. Zugleich übernimmt Tim Schilling als Gesamtgeschäftsführer die Leitung beider Krankenhäuser.
Mit der neuen Organisationsstruktur verfolgt die JG konsequent ihre bewährte Strategie regionaler Krankenhausverbünde. Beide Häuser bleiben rechtlich eigenständig und behalten ihre etablierten Namen. Gleichzeitig werden die Zusammenarbeit und die gemeinsame Weiterentwicklung deutlich intensiviert, um Synergien zu nutzen, medizinische Kompetenzen gezielt auszubauen und die Versorgung der Menschen im rechtsrheinischen Köln langfristig zu sichern.
Tim Schilling verfügt über langjährige Erfahrung im Gesundheitswesen und verbindet fundierte betriebswirtschaftliche Expertise mit umfassender Kenntnis der Krankenhauslandschaft. Zuletzt war er als Kaufmännischer Direktor der GFO Kliniken Bonn tätig und verantwortete dort die kaufmännische Steuerung der drei Klinikstandorte und ist bestens vertraut mit krankenhausübergreifenden Strategien und Konzepten.
Parallel zu seiner beruflichen Laufbahn absolvierte Tim Schilling berufsbegleitend ein Bachelor- und Masterstudium im Bereich Medizinökonomie. Er war lange in der Krankenhausberatung tätig und übernahm unter anderem Verantwortung in den Bereichen Medizincontrolling, Restrukturierung, Finanzmanagement sowie strategische Krankenhausentwicklung.
„Unser Ziel ist es, die Kompetenzen beider Häuser sinnvoll zu bündeln und die Zusammenarbeit zum Nutzen unserer Patientinnen und Patienten konsequent weiterzuentwickeln“, sagt Tim Schilling
In seiner neuen Funktion wird Tim Schilling eng mit Marcus Kirchmann zusammenarbeiten, der als langjähriger Geschäftsführer des EVKK die Kontinuität sicherstellt. Kirchmann hat wichtige Zukunftsentscheidungen für das EVKK angestoßen, darunter die Einstufung in die erweiterte Notfallversorgung, die Einrichtung der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (ASV CED) sowie die Etablierung einer Palliativstation.
Frank Dünnwald, dem der Vorstand der Josefs-Gesellschaft ausdrücklich für seine engagierte und erfolgreiche Arbeit dankt, hat in den vergangenen drei Jahren als Geschäftsführer des Eduardus-Krankenhauses wichtige Impulse für die standortübergreifende Zusammenarbeit gesetzt. Unter seiner Führung wurden Kooperationen zwischen dem Eduardus-Krankenhaus, dem St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind und dem Evangelischen Krankenhaus Köln-Kalk gezielt ausgebaut und die Zusammenarbeit nachhaltig gestärkt. Seit dem 1. Juli 2026 konzentriert sich Frank Dünnwald wieder auf seine Leitungsaufgaben im St. Elisabeth-Krankenhaus in Köln-Hohenlind, dessen Gesellschafter der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln und die Josefs-Gesellschaft sind. Dem Eduardus-Krankenhaus bleibt er als wichtiges Bindeglied innerhalb der Josefs-Gesellschaft weiterhin eng verbunden.
Mit den JG Rhein-Kliniken Deutz • Kalk wollen die beiden rechtsrheinischen Krankenhäuser ihre medizinischen Leistungen künftig noch stärker aufeinander abstimmen. Ziel ist eine klare medizinische Schwerpunktbildung, der Abbau konkurrierender Doppelstrukturen sowie eine engere Zusammenarbeit in Versorgung, Organisation und Verwaltung.
„Das Konzept sichert die finanzielle Stabilität sowie die Arbeitsplatz- und Versorgungssicherheit. Eine gute Medizin muss auch wirtschaftlich nachhaltig sein“, betont der Vorstand der Josefs-Gesellschaft.
Mit dem neuen Verbund reagieren die beiden Krankenhäuser zugleich auf die Anforderungen der Krankenhausplanung Nordrhein-Westfalen. Die Bündelung der Kompetenzen schafft die Voraussetzungen, um Patientinnen und Patienten auch künftig wohnortnah, qualitativ hochwertig und wirtschaftlich tragfähig zu versorgen.











