Temp-Classic: Ein Buffetwagen mit vielen Vorteilen


Speisenverteilung mit Temp-Classic bietet den Patienten im Krankenhaus oder den Bewohnern im Seniorenheim ein Stück „häusliche Geselligkeit“. Mit diesem Buffetwagen gestalten sich die Mahlzeiten individuell – optisch und geschmacklich hochwertig. Ein Servicemitarbeiter erfragt bei jedem Patienten oder Bewohner seine Essenswünsche direkt während der Mahlzeiten. So ergeben sich u. a. folgende Vorteile:
◾ Kurzfristige Entscheidung möglich, welches Menü und welche Komponenten der Patient/Bewohner jetzt essen möchte. Komponentenauswahl anstelle von Standardmenüs.
◾ Keine Bestellung einen Tag vorher.
◾ Essenmengen sind individuell und zeitnah vom Patienten/Bewohner zu beeinflussen.
◾ Größere Patientennähe und besseres Feedback für die Mitarbeiter der Speisenversorgung.
◾ Administrationsaufwand verkürzt sich durch Entfall der Essenanforderungskarten und deren Verwaltung.
◾ Produktivstunden aus der Küche können in den Pflegebereich verlagert werden.
◾ Ein Teil des thermischen Geschirr ist nicht mehr im Einsatz, dadurch verringern sich die Spülproduktivstunden bis zu 40 %.
◾ Produktionsphasen, z. B. kalte Küche, können zeitversetzt in den Nachmittagsbereich verlegt werden.
◾ Der Wareneinsatz ist geringer, da die Lebensmittel in Großgebinden geliefert werden, nicht verteilte Lebensmittel können wiederverwertet werden. Der Rücklauf an Speiseresten ist erheblich geringer.
Der Buffetwagen hat alle Techniken an Bord, um die verschiedenen Mahlzeitenkomponenten zu bewahren (Cook-Serve-Verfahren) oder im Cook-Chill- bzw. Cook-Freeze-Verfahren zu regenerieren. Dabei ist er mit ergonomisch durchdachten Lösungen auf den Gebieten Sicherheit, Reinigung und Bedienungskomfort ausgestattet.
Temp-Classic gibt es in verschiedenen Ausführungen. Der Temp-Classic M hat beispielsweise ein Heizabteil und ein gekühltes Abteil. Die Abteile werden mit Transfermodulen beladen. Dies sind Drahtgestelle, in die sich 1/1-GN-Roste oder -Schalen einschieben lassen. Dadurch sind die Wagen sehr einfach und ergonomisch zu beladen. Die Pflege ist denkbar einfach, denn die Abteile haben abgerundete Ecken und können dank der herausnehmbaren Transfermodule leicht gereinigt werden. Für das Heizabteil bietet die Steuerung einen automatischen Reinigungszyklus.
Mit den Transfermodulen lassen sich alle Speisen an einem zentralen Ort komplett für die einzelnen Stationen vorbereiten. Die Module werden entweder direkt in Temp-Classic oder in optional verfügbare isolierte Wagen (Shuttles) geladen und an den jeweiligen Bestimmungsort gefahren. Bei Verwendung von Shuttles docken diese an die Temp-Classic an, und die Transfermodule werden vom Wagen in den Temp-Classic hineingeschoben. Die Speisen bleiben in allen Fällen hygienisch sicher aufbewahrt bis zum Beginn der Regenerierung und der Speisenausgabe.
Die Umluft-Beheizung und die Temperaturkontrolle sorgen dafür, dass die Produkte im Heizabteil sicher in einer festgelegten Zeitspanne auf ca. 85 °C regeneriert werden. Ein durch einen Tür-Mikroschalter aktivierter Sicherheits-Luftschleier über der Tür des Heizabteiles verhindert, dass ein Bediener mit heißem Dampf in Berührung kommt.
Das statisch gekühlte Abteil wird durch Mikroprozessoren in der zentralen Bedieneinheit angesteuert. Die aktuellen Temperaturen beider Abteile sind jederzeit im Display ablesbar.
Die Arbeitsfläche ist in zwei Sektionen getrennt beheizbar und besteht aus hitzeresistentem Glas. Neben der ansprechenden Präsentation der Speisen wird so die Temperaturhaltung während der Speisenausgabe gesichert. Die Arbeitsfläche des Temp-Classic M bietet Platz für 3 x GN 1/1 oder deren Unterteilungen und ist komplett abwaschbar. Darüber befindet sich ein optionaler, leicht zu reinigender Niesschutz aus Glas mit Halogenbeleuchtung.
Alle elektrischen Komponenten sind komplett abgesichert. Die elektronische Steuerung verfügt über ein Flüssig-Quarz-Display, um eine einfache Bedienung und klare Anzeige zu gewährleisten, und bietet viele Funktionen, einschl. drei vorprogrammierbaren, automatischen Heizzyklen.
Meist gelesen

So viele Gewebespenden wie noch nie!
Positiver Jahresauftakt: Im vergangenen Jahr wurde in Deutschland eine Rekordzahl an Gewebespenden registriert.

Neue Hoffnung gegen Krankenhauskeime
Grazer Forschende arbeiten an neuen Peptid-Wirkstoffen, die Keime extrem schnell und zielgerichtet unschädlich machen.

Klimamanagement: Start der Maßnahmen zur CO₂-Einsparung
Das Projekt KLIK2go unterstützt Klinikträger dabei, ihre Klimastrategien auszubauen und konkrete Maßnahmen zur CO₂-Einsparung umzusetzen.

Patientenspezifisches Modell der menschlichen Leber zur Erforschung von Krankheiten
Ein Dresdner Forschungsteam entwickelt modulares „LEGO-ähnliches” Modell, das den Grundstein legt für eine neue Ära in der Erforschung der Leber.

Nachhaltigkeit in der Krankenhaushygiene
Die Krankenhaushygiene schützt vor nosokomialen Infektionen. Gleichzeitig verursacht sie ökologische und ökonomische Effekte.





