Infektionen mit Clostridium difficile


Infektionen mit Clostridium difficile (CDI) nehmen zu und treten immer öfter auch außerhalb von Krankenhäusern auf. Besonders bei immunsupprimierten und älteren Patienten kommt es vielfach zu Rezidiven.
Auf einem Symposium zum „Management infektiöser Durchfallerkrankungen“ beim diesjährigen DGIM-Kongress in Mannheim attestierte Prof. Ahmed Madisch, Hannover, der Substanz Fidaxomicin (Dificlir) einen signifikanten Wirksamkeitsvorteil gegenüber Vancomycin bezogen auf die anhaltende Heilungsrate.
CDI nehmen zu
In Europa und den USA sind CDI inzwischen doppelt so häufig wie Infektionen mit MRSA-Stämmen. Besonders in Hospitälern und Pflegeeinrichtungen werden CDI zu einem wachsenden Problem. In deutschen Krankenhäusern werden schätzungsweise 100.000 CDI-Behandlungen pro Jahr durchgeführt. Zunehmend werden auch niedergelassene Ärzte mit CDI konfrontiert.
Die Symptome einer CDI unterscheiden sich je nach Schweregrad der Erkrankung. Typisch sind akut wässrige Durchfälle und abdominelle Krämpfe, teilweise tritt Fieber auf, und Entzündungsparameter wie Leukozytose oder CRP-Erhöhung sind nachweisbar.
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