Mit elektronischem „Personaltrainer“ wieder selbständig atmen lernen
Die Unimedizin Greifswald setzt bei Beatmungspatienten auch künftig auf eine medizintechnische Neuentwicklung aus Kanada.

Die Unimedizin Greifswald setzt bei Beatmungspatienten auch künftig auf eine medizintechnische Neuentwicklung aus Kanada.


TH Köln entwickelt Assistenz- und Feedbacksystem für die Produktion.


Wittener Forscher*innen fassen wissenschaftliche Indikatoren zusammen, damit Risiken in der Beatmungsentwöhnung besser erkannt werden können. Die Ergebnisse wurden im renommierten Critical Care Journal veröffentlicht.

Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund 38.000 Kinder intensivmedizinisch behandelt. Dazu werden sie nach aktuellem Standard oft vorübergehend in ein künstliches Koma versetzt.



Wer so schwer an COVID-19 erkrankt ist, dass ein Lungenversagen auftritt, könnte durch Verabreichung des Krebsmedikaments Ruxolitinib länger überleben – das ergibt sich aus einer Studie, in der sich Ruxolitinib als vielversprechender Kandidat für weitergehende klinische Studien erwiesen hat, wie jetzt ein Team aus Kassel und Marburg in der Fachzeitschrift „Leukemia“ berichtet.

Im Diakonissenkrankenhaus Leipzig ist die Klinik für Pneumologie und Kardiologie seit vielen Jahren eine tragende Säule im internistischen Behandlungsspektrum.

Das medizinisch-therapeutische Angebot, das prolongierte Weaning, um das selbständige Atmen wieder zu lernen, besteht im Diakonissenkrankenhaus Leipzig schon geraume Zeit, indem die Intensivstation seit dem Neubau vor wenigen Jahren die nötigen hochmodernen Räumlichkeiten enthält. Jetzt wurde dafür auf der Intensivstation ein eigener Weaning-Bereich mit sechs Plätzen eingerichtet.



Ab sofort kommen Patientinnen und Patienten der Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz nach ihrer Operation in den Genuss einer erfrischenden Köstlichkeit.

Die Universitätsmedizin Halle führt ein Simulationstraining im Schockraum der Zentralen Notaufnahme durch.

In einer internationalen Kooperation testet die REMAP-CAP-Studiengruppe bekannte Wirkstoffe in der Behandlung von Covid-19. Ihre jetzt im New England Journal of Medicine veröffentlichten Ergebnisse belegen für schwer erkrankte Patienten den Nutzen monoklonaler Antikörper in Ergänzung zu Kortisonpräparaten.

Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege hat das Vivantes Klinikum Neukölln mit Planfeststellungsbescheid als Lungenzentrum benannt. Die hohen Anforderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses GBA erfüllen hierfür bisher nur wenige Klinika in Berlin und Deutschland.


Größer, heller, moderner: Der neue Anbau an die chirurgische Klinik des UKM bietet für Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende neben optischen Verbesserungen vor allem technische und funktionale Vorteile.

Die Röntgenstrukturanalyse an BESSY II ermöglicht die systematische Prüfung von vielen tausend Molekülen, die die Reproduktion und Virulenz von SARS-CoV2-Viren hemmen könnten. Nun hat ein Team am HZB mit Partnern aus Österreich und der Tschechischen Republik das Projekt NECESSITY aufgesetzt, um im Hochdurchsatzverfahren mehr als 8000 Verbindungen zu untersuchen und Wirkstoffe gegen COVID-19 zu entwickeln.

Am Universitätsklinikum Bonn ist jetzt die Versorgung von bis zu 40 Patienten pro Woche möglich.



Forscher Dr. Kratz des Universitätsklinikums Bonn erprobt Zwerchfellschrittmacher für bessere Herz-Kreislauf-Funktion und erhält die renommierte Gerd Killian-Projektförderung der Deutschen Herzstiftung.

Abbott zeigt anhand von Drei-Jahres-Daten die positiven Auswirkungen des Amplatzer Piccolo Okkluders auf die Behandlung von Säuglingen, manche wiegen nicht mehr als 1 kg, mit einem potenziell lebensbedrohlichen Loch im Herzen, dem sogenannten persistierenden Ductus arteriosus (PDA).


Eugenijus Kaniusas und seine Partner zeigten, dass die Stimulation des aurikulären Vagusnervs eine entzündungshemmende Wirkung bei schweren Covid-19-Verläufen hat.

Das Team der Interdiziplinären Internistischen Intensivmedizin am UKL bietet seltene neue Sprechstunde an.


Saarbrücker Forscher haben neue Wirkstoffkandidaten gegen Krankenhauskeime entwickelt.

Die neurologischen Akutkliniken am Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt stellten sich erneut anspruchsvollen Zertifizierungsverfahren und wurden für ihre hohen Qualitätsstandards auf der Stroke Unit (Schlaganfall-Einheit) und der neurologischen Intensivstation ausgezeichnet.


Magdeburger Mediziner setzen erstmals CAR-T-Zellen erfolgreich gegen die seltene Muskelkrankheit Myasthenia gravis ein.


Schwer verletzte und kritisch kranke Patienten werden zunächst im Schockraum von einem speziell geschulten Team aufgenommen. Für eine reibungslose Abwicklung muss ein festgelegter Ablauf eingehalten werden.



Bei der Mehrheit der Patienten mit schwerem COVID-19 vernarbt die Lunge in außergewöhnlich starkem Ausmaß.

Dr. Luise Appeltshauser vom Universitätsklinikum Würzburg (UKW) erhält beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurowissenschaften (DGKN) in Frankfurt den Junior-Preis der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM).

Das interdisziplinäre Team um die Kinderchirurgie und Neonatologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) wird in das Europäische Referenznetzwerk (ERN) für seltene hereditäre und kongenitale Fehlbildungen ERNICA aufgenommen.


Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) eröffnet eine neue Kinder-Intensivstation, die speziell für die komplexen Bedürfnisse schwerstkranker Kinder konzipiert wurde.

Bei Herzoperationen von Babys wird der Herz-Lungen-Maschine vermehrt Stickstoffmonoxid als Entzündungshemmer beigefügt. Nun zeigt sich in der weltweit größten Studie von Forschenden der Universität Zürich und ihrer Partneruniversität Queensland: Die operierten Kinder erholen sich nicht besser, wenn Stickstoffmonoxid verwendet wird.

Neues Zentrum für Künstliche Intelligenz, Medizininformatik und Datenwissenschaften am Knappschaftskrankenhaus Bochum

Ergebnisse einer aktuellen Studie zeigen einen Zusammenhang zwischen dem Vorliegen einer Parodontitis und einem schweren COVID-19-Verlauf.

Erneut hat die Klinik für Pneumologie der Zentralklinik Bad Berka die Auszeichnung als Weaningzentrum erhalten.

Lassen sich infektiöse Atemwegserkrankungen über ein kontaktloses Monitoring-System erkennen? Das wollen das Universitätsklinikum des Saarlandes, die Saar-Universität und die Technische Universität Berlin nun gemeinsam erforschen.

Menschen mit schwerer COVID-19-Erkrankung und Atemversagen wurden in der Corona-Pandemie häufig maschinell beatmet und in Einzelfällen zusätzlich mit einer sogenannten ECMO (Extrakorporale Membranoxygenierung) behandelt.

FAU-Forschende entwickeln mit „SMART NEO“ eine neue Absaugtechnik für die Beatmung.


Mehr als ein Viertel der stationär behandelten Patientinnen und Patienten mit Covid-19 mussten nach ihrem Klinikaufenthalt erneut im Krankenhaus behandelt werden.

Im Schockraum versorgen Ärzte und Pflegekräfte unter Druck schwerstverletzte
Patienten. Ein KI-gestütztes System soll diese Abläufe optimieren.

Im Notfall-Eingriffsraum in Kliniken, dem sogenannten Schockraum, kümmern sich bis zu zehn Ärzt*innen und Pflegekräfte um die schnelle und sichere Versorgung von Schwerstverletzten.