
Ausgezeichnete Blutplättchenforscherin
Sarah Beck aus der Experimentellen Biomedizin I des Uniklinikums Würzburg erhält den „Frank Misselwitz Memorial Award for Excellence in Thrombosis Research“.

Sarah Beck aus der Experimentellen Biomedizin I des Uniklinikums Würzburg erhält den „Frank Misselwitz Memorial Award for Excellence in Thrombosis Research“.

Ron Kikinis, Professor für Radiologie an der Harvard Medical School (HMS) in Boston, erhält den diesjährigen „International Excellence Award of KIT“ und das „Fellowship of SCHROFF Foundation“.

Ein neues KI-Verfahren namens BioPathNet hilft Forschenden, große biologische Datennetze gezielt nach versteckten Zusammenhängen zu durchsuchen – von Genfunktionen über Krankheitsmechanismen bis hin zu möglichen Therapieansätzen.

Sara Wickström, Direktorin am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster, erhält einen ERC Synergy Grant (8,5 Mio. EUR) für ein sechsjähriges Projekt zur Form- und Funktionsentwicklung von Epithelgewebe.

Prof. Rudi Balling, Seniorprofessor der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn (Institut für Molekulare Psychiatrie des UKB), wurde Ende letzten Jahres in den Aufsichtsrat des Luxembourg Institute of Health (LIH) berufen.

Unser Körper setzt sich aus etwa 75 Milliarden einzelner Zellen zusammen. Doch welcher Funktion geht jede dieser Zellen nach und wie unterscheiden sich die Zellen eines gesunden Menschen von Personen mit einer Erkrankung?

Boehringer Ingelheim Stiftung, Max-Planck-Gesellschaft, TU Dresden und der Freistaat Sachsen vereinbaren gemeinsame Finanzierung über 40 Millionen Euro.

Gefördertes HZI-Projekt „PROTON“ entwickelt Technologie gegen Infektionen mit Staphylococcus aureus

Genehmigungsverfahren für klinische Studien und Zulassungsverfahren von Arzneimitteln unterliegen in Deutschland hohen bürokratischen Hürden. Das geplante Medizinforschungsgesetz (MFG) der Bundesregierung hat zum Ziel, diese Hürden abzubauen.

Vasilis Ntziachristos wurde als neues Mitglied in die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina gewählt.

Die Louis-Jeantet-Stiftung ehrt den Direktor am Max-Planck-Institut (MPI) für Multidisziplinäre Naturwissenschaften für die Entdeckung einer besonderen Form biologischer Materie, die als hochselektive Barriere zentrale Transportwege in der Zelle maßgeblich kontrolliert.

Das hochmoderne 1,2 Gigahertz-Kernspinresonanz-Spektrometer für die biomedizinische Wissenschaft wird durch Bund, Land Hessen und Goethe-Universität finanziert.

Seit 1. Oktober 2023 ist Prof. Dr. Niko Hensel als neuer Professor für Anatomie an die Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) berufen.

Forschende der ETH Zürich, der Universität Zürich und des Universitätsspitals Zürich haben mit maschinellem Lernen eine innovative Methode entwickelt. Ihr Ansatz kann vorhersagen, wie einzelne Zellen auf bestimmte Behandlungen reagieren. Er ermöglicht damit genauere Diagnosen und Therapien.

Zwei herausragende junge Wissenschaftler in Heidelberg und Mannheim – Dr. Emanuel Schwarz und Privatdozent Dr. Michael Breckwoldt – werden von der Chica und Heinz Schaller Stiftung ausgezeichnet: Sie erhalten den nach den Stiftern benannten Förderpreis für biomedizinische Forschung, der jeweils mit Forschungsmitteln in Höhe von 100.000 Euro ausgestattet ist.

Der von der Commerzbank-Stiftung geförderte und mit 30.000 Euro dotierte „Leopoldina Early Career Award 2022" geht an die Materialforscherin und biomedizinische Ingenieurin Prof. Dr. Francesca Santoro.

Die Universitätsmedizin Magdeburg und die Universitätsmedizin Halle gründen einen gemeinsamen Datentreuhandverbund für biomedizinische Forschungsdaten in Sachsen-Anhalt. Datenspendern und Datennutzern wird es damit zukünftig möglich sein, einen datenschutzkonformen Einblick sowie die Kontrolle über die Verwendung der Daten zu erhalten.

Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligten mehrerer Universitäten - unter anderem der Universität Hamburg - hat ein standardisiertes Register für die Arbeit mit Künstlicher Intelligenz (KI) in der Biomedizin vorgeschlagen, um die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse zu verbessern und Vertrauen in die Benutzung von KI-Algorithmen in der biomedizinischen Forschung und zukünftig auch im Klinikalltag zu schaffen. Ihren Vorschlag haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Nature Methods“ präsentiert.

Forscher vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin haben ein Zellkultursystem entwickelt, in dem sich erstmals in einem Gerüst aus künstlichen Materialien ein funktionsfähiges Blutgefäßsystem bildet.

Zwischen dem NMI in Reutlingen und der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen ist eine neue Brückenprofessur entstanden, die Prof. Dr. Peter Loskill am 1. Mai antrat. Die neue Brücke soll nicht nur NMI und Fakultät stärker miteinander verbinden, auch soll die Forschung des Professors an mikrophysiologischen Systemen von der Nähe zu Grundlagen- und angewandter Forschung profitieren.

Mitte April fand die Einweihung des Neubaus des Biomedizinischen Zentrums II (BMZ II) auf dem Campus des Universitätsklinikums Bonn (UKB) statt.












