
Sinkende Brustkrebs-Sterberaten in Europa
Mit der Einführung von Mammographie-Screenings in Europa wurden mehr frühe Brustkrebsfälle entdeckt und die Sterberaten sanken, wie eine große Studie des DKFZ zeigt.

Mit der Einführung von Mammographie-Screenings in Europa wurden mehr frühe Brustkrebsfälle entdeckt und die Sterberaten sanken, wie eine große Studie des DKFZ zeigt.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen: Pro Jahr erkranken in Deutschland über 70.000 neu. Umso wichtiger sind präzise, verlässliche und schonende Diagnoseverfahren – sowohl zur Erstabklärung als auch für die langfristige Nachsorge.

Ab heute können auch Frauen in einem Alter zwischen 70 und 75 Jahren alle zwei Jahre am organisierten Brustkrebsscreening teilnehmen.

Neue bundesweite Studie zielt darauf ab, die gängige Nachsorgepraxis bei Brustkrebs zu überprüfen, um so die Überlebensrate zu steigern.

Das Brustzentrum der Städtischen Kliniken Mönchengladbach bietet am 4. September 2023 in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe „Elis Lichtblick“ ein Patientinnenseminar an, das sich mit den Themen Antihormontherapie, Komplementärmedizin und Hypnose befasst.

Resistenzen gegen HER2-gerichtete Therapien sind häufig ein Problem zur Behandlung von Patientinnen mit HER2-positivem (HER2+) Brustkrebs. Daher ist die Identifizierung neuer Therapien für diese Patientengruppe wichtig.

Das Austrian Institute for Health Technology Assessment (AIHTA) hat untersucht, ob ein risikobasiertes Brustkrebsscreening gegenüber dem altersbasierten Früherkennungsprogramm Vorteile hat.

In Schleswig-Holstein bietet das QuaMaDi-Programm Frauen mit unklarem Tastbefund, Symptomen oder erhöhtem Brustkrebsrisiko eine qualitätsgesicherte Brustkrebsdiagnostik. QuaMaDi ergänzt das bundesweit eingeführte Screeningprogramm, das auf Frauen in der Altersgruppe 50 bis 69 beschränkt ist. Wie erfolgreich QuaMaDi ist, hat nun eine umfassende Datenauswertung am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, gezeigt.

Die Diagnostik von Brustkrebs zu verbessern, ist das erklärte Ziel der beiden Richtzenhain-Preisträger 2020, Sebastian Bickelhaupt und Paul Jäger.

Arbeiten zur besseren Früherkennung und Therapie von Brustkrebs wurden mit dem Hologic-Wissenschaftspreis ausgezeichnet.




