
Plastikpartikel können Darmentzündungen verstärken
Eine Studie zeigt die Wechselwirkung zwischen Mikro- und Nanoplastik und Colitis ulcerosa.

Eine Studie zeigt die Wechselwirkung zwischen Mikro- und Nanoplastik und Colitis ulcerosa.

Der Magen-Darm-Trakt ist der Forschung bereits als wesentliches Depot des menschlichen Körpers für die winzig kleinen Kunststoffteilchen bekannt.

Die verschiedenen physikalisch-chemischen Eigenschaften sind wichtig für die Interaktion mit Zellen.

Unser Immunsystem – Von Entzündungen, Impfung und Mikroplastik

Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und der Universität Hamburg haben in einer gemeinsamen Studie erstmals Mikroplastik in menschlichem Lebergewebe nachgewiesen – betroffen waren Patienten mit Leberzirrhose.

Eine neue Studie aus Bayreuth zeigt: Vermeintlich gleichartige Mikroplastik-Partikel zeigen unterschiedlich hohe Toxizität.

Geraten Kunststoffpartikel ins Blut, so besteht die Gefahr, dass sich die Gefäßwand entzündet – das ergibt sich aus Experimenten einer fachübergreifenden Forschungsgruppe aus Marburg. Die Fachleute aus Gefäßmedizin, Zellbiologie und Chemie untersuchten erstmals, welche Wirkung Mikroplastik ausübt, wenn es in den Blutkreislauf gelangt; über die Ergebnisse berichtet das Team im Wissenschaftsmagazin PLOS ONE.
