
Hirn-Herz-Achse: Schlaganfälle verändern Epigenetik des Immunsystems
Herzkrank durch Schlaganfall? Eine neue LMU-Studie zeigt, warum es dazu kommt – und wie man dem in Zukunft entgegenwirken kann.

Herzkrank durch Schlaganfall? Eine neue LMU-Studie zeigt, warum es dazu kommt – und wie man dem in Zukunft entgegenwirken kann.

Der internationale „World Brain Day“ am 22. Juli 2024 stellt die Prävention von neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, Demenz, Schlaganfall oder Migräne in den Vordergrund.

Neurologin Dr. Christine Tunkl wurde am Universitätsklinikum Heidelberg für die Kooperation in der Schlaganfallversorgung mit Engagement-Preis des Entwicklungsministeriums ausgezeichnet.

Prof. Roman Haberl geht nach 28 Jahren als Chefarzt der Klinik für Neurologie in der München Klinik (MüK) Harlaching in den Ruhestand. Als Visionär hat er die Schlaganfallversorgung in Deutschland entscheidend geprägt – in Harlaching entstand die bundesweit erste Stroke Unit.

Die Deutsche Schlaganfall Gesellschaft (DSG) stellt stolz ihre neue Schulungsplattform vor: eine deutschsprachige Schulung zur Anwendung der weltweit wichtigsten Skala zur Bemessung des Schweregrades eines Schlaganfalls.

Die Stroke Unit der Klinik für Neurologie am Krankenhaus Nordwest hat erneut das begehrte Zertifikat als überregionale Stroke Unit vom TÜV Rheinland erhalten.

Der Blutwert Troponin eignet sich auch bei Patienten mit einem akuten Schlaganfall, um einen akuten Herzinfarkt besser zu erkennen. Das zeigt die vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) gemeinsam geförderte PRAISE-Studie.

Fraunhofer-Forschende haben eine Technologie entwickelt, mit der sich Ultraschallsignale für die gezielte Stimulation von Gehirnarealen nutzen lassen.

Eine aktuell im „European Heart Journal“ publizierte Studie deutscher Neurologinnen und Neurologen kommt zu dem Schluss, dass aufgrund der zunehmenden nächtlichen Hitzeereignisse in unserem Breitengrad das Schlaganfallrisiko signifikant gestiegen ist.

LMU-Forschende haben zwei unabhängige Wege ausfindig gemacht, wie bestimmte Genvarianten die Wahrscheinlichkeit kardiovaskulärer Erkrankungen erhöhen.

In einer aktuellen Studie zeigen Forschende von Helmholtz Munich und der Universitätsklinik Augsburg, dass nächtliche Hitze das Risiko für Schlaganfälle deutlich erhöht.

Mehr als 50.000 Menschen in Deutschland erleiden jährlich eine spontane Blutung im Gehirn. Ein solcher hämorrhagischer beziehungsweise blutiger Schlaganfall ist akut lebensgefährlich.

Ein interdisziplinäres Würzburger Team aus Neuroradiologie und Neurologie identifiziert das Enzym MMP-9 als entscheidenden Biomarker für schwerste Schlaganfallverläufe.

Die Behandlung des akuten Schlaganfalls hat in den letzten Jahren durch neue und verbesserte Methoden wie Thrombolyse und Thrombektomie eine Revolution erfahren.

Seit Januar 2024 ist Prof. Dr. Marija Djukic neue Chefärztin des Geriatrischen Zentrums im Ev. Krankenhaus Göttingen-Weende (EKW).

Warum haben manche Menschen auch ohne klassische Risikofaktoren wie einen hohen Cholesterinspiegel ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall?

Blutgefäße, die benachbarte Arterienbäume miteinander verbinden, regulieren die Wiederdurchblutung des Gehirns nach einem Schlaganfall.

Zeit ist Hirn: je schneller das Blut nach einem akuten ischämischen Schlaganfall wieder normal fließen kann, umso geringer sind die Schäden im Gehirn.

Patienten mit schwerem Schlaganfall profitieren von einer kombinierten Behandlung mit Medikamenten und der Katheter gesteuerten Entfernung des Blutgerinnsels direkt aus dem Gehirn.

Nach einem Schlaganfall sind bleibende Behinderungen häufig, z. B. motorische Beeinträchtigungen der Extremitäten.

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Universitätsklinikums Bonn entwickelten einen Algorithmus zur automatisierten Auswertung von CT-Bildern.

Eine große Cluster-randomisierte Studie untersuchte erstmals den Effekt eines strukturierten ambulanten Schlaganfall-Nachsorgeprogramms („SANO“) auf die Kontrolle von kardiovaskulären Risikofaktoren, mögliche schlaganfallbedingte Komplikationen und die Rate sekundärer kardiovaskulärer Ereignisse (einschließlich Mortalität).

Die PROMoSD-Studie von Prof. Dr. Christos Krogias und Dr. Daniel Richter liefert wichtige Anhaltspunkte.

Spätestens seit der aktuellen Analyse der Regierungskommission zur Krankenhausversorgung wird deutlich, dass die Qualität der Versorgung von Schlaganfallpatienten in Deutschland optimiert werden muss.

Wie kann man nach einem Schlaganfall gelähmte Muskeln effektiv stimulieren, sodass Patienten diese langfristig wieder selbst steuern können?

Depressionen gehören zu den häufigsten Komplikationen eines Schlaganfalls. Bisher konnte man nicht sicher voraussagen, welche Patienten eine Post-Stroke-Depression entwickeln werden.

Pionierarbeit in der München Klinik Harlaching: 20 Jahre Telemedizin gegen den Schlaganfall in Deutschland

Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden gehört seit 20 Jahren zu den Vorreitern bei der umfassenden Versorgung von Schlaganfallpatientinnen und -patienten. Dieses erfolgreiche Engagement spiegelt sich auch im Projekt SOS-Care – Hilfe nach Schlaganfall wider.

In einem internationalen Forschungsprojekt entwickelt die Technische Universität Ilmenau eine Telemedizin-Methode, mit der Schlaganfallpatienten die Rehabilitation bei sich zu Hause durchführen können.

Die moderne Medizin kann die häufigste Ursache für einen Schlaganfall – ein Blutgerinnsel im Gehirn – entweder medikamentös durch Thrombolyse oder mechanisch mittels Thrombektomie beheben.

ETH-Forscher haben einen smarten Ohrstöpsel entwickelt, der Menschen nach einem Schlaganfall dabei hilft, Bewegungen einfacher und schneller wieder zu erlernen. Er stimuliert das Gehirn, wodurch Schaltkreise neu vernetzt werden.

Erstmals wurde das Klinikum Ernst von Bergmann im Januar dieses Jahres als Zentrum für minimal-invasive Schlaganfalltherapie zertifiziert.

Für neurologische und psychiatrische Erkrankungen stehen neue Behandlungsoptionen in Aussicht.

Der Schlaganfall gehört zu den häufigsten Ursachen für eine erworbene Behinderung. Neue Verfahren haben die Behandlung des akuten Schlaganfalls revolutioniert.

Eine „Mobile Stroke Unit“ (MSU) ist ein speziell ausgestatteter Rettungswagen, in dem Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf einen ischämischen Schlaganfall schon am Einsatzort versorgt werden können.































